Außer Kontrolle? Mit Jörg Weidenfeld (#74)
Shownotes
Moderator und Producer: Michael Hedtstück Hosts: Paul Taaffe und Jens Alsleben Zu Gast: Jörg Weidenfeld
Kontakt: Michael Hedtstück, mh@aurora-stories.de Jens Alsleben, ja@starkimsturm.com Paul Taaffe, ptaaffe@finance-ps.com Jörg Weidenfeld, jw@lighthouseadvisors.eu
Musik: Let it Rock right Now (Motion Array) https://motionarray.com/
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00:00:00: Langford Calling, hier ist wieder The People Equation.
00:00:22: Ich heiße euch herzlich willkommen zu einer Folge in der wir euch auf eine unternehmerische Achterbahnfahrt mitnehmen und das erste Hand erfahren werden wie aus dem Fluch eines unzuverlässigen Investors einen Segen für die Entwicklung einer Firma geworden ist.
00:00:36: Wie macht man das Beste aus Rückschlägen, Krisen und schwierigen Situationen?
00:00:40: Das ist die große Frage der wir uns heute am Beispiel dieser echten War Story widmen wollen!
00:00:45: Der Unternehmer, den diese Krise widerfahren, ist den kennt ihr vielleicht schon denn er war schon mal Gast in unserem Podcast.
00:00:51: Ich freue mich sehr über das Wiedersehen und dass er heute so offen über seine vielleicht größte unternehmerische Herausforderung sprechen wird.
00:00:57: Herzlich Willkommen Jörg Weidenfeld.
00:00:59: Herzlichen Dank, lieber Michael.
00:01:01: Dass ich heute wieder einmal zu Gast sein darf und mit euch und eurem Publikum diese wirklich aufregende Geschichte teilen kann in der Hoffnung dass der ein oder andere auch was Schönes für sich daraus mitnimmt.
00:01:13: Und jeder, der dich kennt weiß das es tatsächlich ziemlich unterhaltsam werden könnte wenn du deine Erfahrungen teilst.
00:01:18: und diese Hoffnung verbindet mich mit meinem Chorhaus.
00:01:21: Das ist heute wieder der Leadership Coach Jens Alslehen.
00:01:24: Grüß dich Jens!
00:01:25: Moin zusammen
00:01:27: Jörg, das Unternehmen um das es geht und an dem du beteiligt bist heißt CWFY knackig beschrieben.
00:01:32: Es ist eine Plattform auf der Unternehmen ihre Einkaufsvorhaben mit den anderen Unternehmen bündeln können, um im Pool einen besseren Preis zu bekommen also eine techgedrehene BtoB-Firma gewissermaßen.
00:01:43: Und diese Firma hatte letztes Jahr eine brutale harte Phase zu überstehen.
00:01:46: was ist euch wiederfragen?
00:01:48: Also nach einem grandiosem Start und einer Supermarktresonanz haben wir uns um die Auftragslage eigentlich abarbeiten zu können haben wir uns auf die Suche gemacht nach einem Venture Investor, wie man das halt eben auch mit einem Start-up üblicherweise so macht.
00:02:02: Wir waren relativ schnell glücklich, sind von Handels eigentlich geworden mit einem Berliner Venture Capital Unternehmen, die uns damals vierzehn Millionen Euro angeboten haben für fünfundzwanzig Prozent der Firma.
00:02:14: Und dieser Deal hatte zwei Elemente, also das eine weil wir zu dem Zeitpunkt noch keinen Regelumsatz gemacht haben.
00:02:20: Wir hatten zwar die Mandate aber wir haben quasi noch nicht einmal den Zyklus durchdrucken.
00:02:26: bis hin zur Abrechnung hat er gesagt pass auf!
00:02:28: Wir geben dir erst mal fünfhunderttausend Euro dann kannst du einen Proof of Concept machen und wenn der Proof-of-Concept bewiesen ist folgt auch der Rest.
00:02:38: So haben wir dann begonnen, unsere Kunden mit Vollgas zu bearbeiten.
00:02:42: Zu dem damaligen Zeitpunkt war unser Geschäftsmodell noch so.
00:02:45: Die Verhandlungsleistung wurde vom Freelancer erbracht, die wir also tagesatzmäßig bezahlt haben.
00:02:51: Das ist auch ein sehr verwendungszweck für das Geld gewesen.
00:02:54: Dafür brauchen wir es auf möglichst viele Verhandler zeitgleich zum Beschäftigen.
00:02:58: Also nur um die eine Größe unten zu geben.
00:03:00: Wir hatten schon sehr schnell den aggregiertes Verhandlungsolumen von über vier Milliarden Euro.
00:03:05: Wenn man sich vorstellt, dass uns alles irgendwie verhandelt werden braucht man einen Haufen Leute um das zu tun.
00:03:11: Und damit wir eben schnell wachsen können was den Wert eines Unternehmens ausmacht haben wir natürlich auch in Erwartung dass diese Finanzierung pünktlich kommt auch entsprechend in die Leute investiert.
00:03:20: Wir an den Meilenstein erreicht unsere Seite alles er geliefert.
00:03:24: Ja, man war es aber leider so dass der Wenscher fand das Geld nicht hatte sondern selbst im Einwerbeprozess war und dieser Einwerbeprozess seinerseits schiefgegangen.
00:03:34: Als es dann zur Zahlung ging war das Geld da.
00:03:37: die Verbindlichkeiten waren aber da mit denen wir die Leute beschäftigt haben und dergleichen weil wir sind ja davon ausgegangen dass das Geld fließt Und das war der Einstieg in die größte Achterbahnfahrt die ich in meiner Lebenzeit erlebt habe.
00:03:51: War das ein Hallo-Wachen Moment, dass der Investor von einem Tag auf einen anderen gesagt hat ich zahl nicht oder er hat sich das über die Zeit hochgeschaukelt und ihr musstet euch da als Management erst mal gewöhnen an die Krise, die dann möglicherweise aufzieht?
00:04:03: Ja sagen wir so.
00:04:04: Es war eine kommende nächste Woche.
00:04:06: Wir sind in den letzten Zügen bis nun noch.
00:04:07: eine kleine Komplenzprüfung kommt nächste Woche.
00:04:10: Bei der Komplenzprüfungen hat einer der Vorteilnehmer, einer der Geldgebers durch gefallen.
00:04:14: Die müssen jetzt noch eben ersetzen usw.
00:04:16: Somit gab es also eine recht lange Periode vom Kommtnächstewoche Und meine erste Lehre
00:04:22: war daraus,
00:04:23: was so die Systeme der selektiven Wahrnehmung angeht und wie sehr das Urteilsvermögen getrübt werden kann.
00:04:29: Wenn derjenige auf der anderen Seite das sagt, was man eigentlich hören möchte also wenn das was man hört zur Hoffnung passt wie sehr man dazu beneigt ist den zu glauben.
00:04:38: obwohl wenn ich von außen auf mich selbst geguckt hätte mich glaube ich bei der dritten Verzögerungsmeldungen hätte schütteln müssen.
00:04:45: ja das wäre mir mit meinen Kunden nie passiert wenn mein kunde das getan hätte der ich gesagt darauf ein bisschen träumer da kommt nie etwas.
00:04:51: Es gab auch so eine Zeit von wöchentlichen Verschiebungen, aber dennoch waren ja die Verbindlichkeiten da und die waren fällig.
00:04:58: Also egal was wir gehofft haben mussten wir ja handeln mit den Mitteln, die wir
00:05:02: hatten.".
00:05:03: Wie hattest du an die Lage, war Save Fight vielleicht sogar ein Lebensgefahr?
00:05:06: Weil die Kosten liefen aber das Geld nicht kam.
00:05:09: Absolut!
00:05:10: Die waren Lebensgefahren.
00:05:11: Der Klassiker gibt viele Forderungen und es gibt nicht genug Umsätze um innerhalb der Fälligkeiten so was zu bezahlen.
00:05:17: Das heißt wir waren also auch direkt sozusagen in Moratoriumsverhandlungen mit unseren Verhandlern Und da würde ich auch einsteigen war auch die erste großartige Erfahrung Auf dem Rücken dieser Herausforderung mal zu sehen, wie viele großartige Geschäftspartner es gibt die wenn man offen mit der Situation umgeht und denen begegnet und erzählt was ist kein Märchen genauso riesig ist.
00:05:40: Wie viel Verständnis man stößt auf wieviel entgegenkommen man stürzt und wie groß die Bereitschaft ist von den Menschen eigentlich an diese großartigen Idee mitzuwirken.
00:05:49: also ich würde sagen Wir fuhren nur unter uns drei Partnern.
00:05:53: Drei Mitstreiter waren, waren dann plötzlich zehn die das alle, die großartige Idee zum Fliegen bringen wollten und bereit waren ihren Beitrag dazu zu leisten.
00:06:02: Und ich glaube dass ist einer der ersten Dinge.
00:06:05: diese Erfahrung hätte ich nie machen können wenn das alles gelaufen wäre ebenso mit meinen Partnern also im Hannimun.
00:06:14: wenn alles gut läuft bis eine Geschäftspartnerschaft wird die nie gestresst wird die nie getestet.
00:06:19: Aber wenn man gemeinsam durch so eine Phase gehen muss, dann macht man also eine großartige Erfahrung auch wie toll so eine Geschäftspartnerschaft stomtauglich ist!
00:06:28: Was ihr also erlebt habt, war ja praktisch so eine Art boiligende Fogfanumen.
00:06:31: Ihr seid nicht ins heiße Wasser gefallen sondern das Wasser wurde immer wärmer bis es immer zu heiß wurde.
00:06:36: Dich nehmen an.
00:06:37: eure Gegenmaßnahmen und mit dieser Situation umzugehen haben sich auch gewandelt von der ersten Verzögerung wo es nur ein paar Wochen ging bis zur dem Moment wo euch immer klarer wurde dass funktioniert am Ende wahrscheinlich nicht.
00:06:48: kannst du uns da mal mitnehmen wie ihr eure Gegen maßnahmen verändert habt?
00:06:53: Erstmal fängt es damit an, würde ich sagen die Annahme der Situation.
00:06:57: Mit dem Moment mit dem wir entschieden haben aus dieser Quelle kommt kein Geld.
00:07:01: Wir müssen also uns darauf hin ausrichten dass kein Geld daher mehr kommt.
00:07:04: Also das Prinzip Hoffnung an die Seite geschoben haben.
00:07:07: Ich muss deswegen ja auch mal angeschaut gucken okay, wer könnte uns denn helfen?
00:07:11: Innerhalb von Friends and Family, ich meine ich bin hier schon drei Tage im Geschäft gehabt, also mehrere Leute, die auch gerne das Unternehmen finanziert haben.
00:07:19: mit dem Mut rumgegangen sind, sozusagen.
00:07:21: Und dann gab es noch einmal einen der Hunderttausend gegeben, nochmal einer der zwei Hundert tausend gegeben.
00:07:25: Insgesamt haben wir so eins Komma vier Millionen Euro eingesammelt über die Zeit, die uns da natürlich auch geholfen haben mit den Moratorien zusammen und letztlich auch die Verbindlichkeiten zu lösen und das Unternehmen wieder auf den Füßel stellen.
00:07:39: Was waren denn die strukturellen Maßnahmen, die ergriffen hat, abseits davon neues Geld ranzuholen um die nächsten Wochen zu verbrücken?
00:07:46: Habt ihr einen neuen Investorenprozess aufgesetzt?
00:07:49: Habt Ihr das Geschäftsmodell umgestellt, habt ihr irgendwas getan, um den Cash-Trail zu
00:07:53: stoppen?".
00:07:54: Also fangen wir erstmal damit an.
00:07:55: Den Cash-Train zu stopmen.
00:07:56: Wir hatten ja die Moratorien auf der einen Seite und auf der anderen Seite haben wir gesagt Leute, wir können Tagessätze vorab nicht bezahlen also das wäre auch ein großer Vorfinanzierungshaufen und haben mit den Leuten verheimen hat dass sie einen Teil a share reaction kriegen.
00:08:09: wenn der Kunde uns bezahlt dann bekommen Sie einen Anteil davon wer mehr wäre als das was in dem Tagessatz kriegen würden.
00:08:15: normalerweise aber eben timingmäßig erst dann, wenn wir unser Geld eingesammelt haben und damit ist das Vorfinanz-Jungsproblem es damit verschwunden.
00:08:23: Und damit auch eigentlich der große Kapitalbedarf.
00:08:26: also auch diese Geschäftsmodellsänderung hätte es nie gegeben, wenn das am Anfang funktioniert hätte.
00:08:33: Dann möchte ich noch was Drittes dazu bringen.
00:08:35: man lernt ja als Starbremmer die Prozesse sind ja nicht ausgereift an Tag eins.
00:08:39: Also wir haben uns operativ so gut aufgestellt und auch mit KI so viel automatisiert, was vorher zu Fuß gelaufen wäre.
00:08:48: Dass wir aus den darwinistischen Kräften heraus, die unser Begegnet sind, mussten ja deutlich schneller unsere Geschäftsmodelle optimieren, was dazu geführt hat am Ende dass wir heute genau dastehen wo wir stehen wollten wenn die Investition geklappt hätte.
00:09:02: also wir sind umserzmäßig genau da wo wir sein wollen Aber ohne dass wir aber nur von dem Modell abgeben mussten und das mit einem optimierten Modell, was wir so fit nie gemacht hätten.
00:09:15: Wir haben sogar mal die Hypothese gehabt in einem Moment wenn die Kohle pünktlich gekommen wäre dann hätten wir damit wahrscheinlich ineffiziente Prozesse genährt uns viel mehr Ineffizienzen leisten können und gegebenenfalls sogar die gleichen Probleme gehabt aber zehnmal so groß.
00:09:30: Ich habe eine Sache, die im Moment auf den Nägeln brennt.
00:09:31: Aber ich will erstmal den Profi dazu holen.
00:09:33: Jens du bist ja auch Business Angel.
00:09:35: Du warst lange Zeit Private Equity Investor selbst in der Unmanagement Teams.
00:09:39: was ist denn deine Lehre aus dieser wilden Geschichte, die uns Joachim gerade erzählt hat?
00:09:52: Das Leben passiert und Planung scheitert in der ersten Minute, in der Praxis.
00:09:59: Ja das heißt du kannst dir natürlich Dinge vornehmen und dann kommt es eben völlig anders und wichtig ist dass du dich davon nicht niederringen lässt sondern eben anders probierst.
00:10:11: Dieses minimal viable product, was der Yorker gesagt hat und die Fähigung alles über den Haufen zu schmeißen und neu zu denken, wenn die Annahmen nicht eintreten das ist ja ein ganz entscheidender Punkt.
00:10:25: Dann eben auch dahinter stehen der Glaube an die Sache als solche.
00:10:31: Der Köder muss dem Fisch schmecken nicht im Angler, das wissen wir ja auch.
00:10:34: Das heißt wenn am Markt dein Produkt nicht so ankommt wie du dir das angedacht hast dann kann man da lange trauern oder man ändert das Produkt Wenn die Finanzierung so nicht funktioniert.
00:10:47: Ein Weg und es gibt grundsätzlich Tausende Wege.
00:10:51: Die muss man nur sehen, dafür muss man dann offen sein und sich dann nicht vor Trauer niederlegen wenn der eine Weg den man da außer Korn hat nicht funktioniert.
00:11:01: also stark sein aufstehen krone richten weitergehen das kennt man ja das sprichwort.
00:11:07: ich glaube dass ist das was man als start-up inhaber wirklich leben muss total verkörpert und die niederschläge dann auch lassen, Learn zu nehmen.
00:11:18: Also wirklich nur zu beobachten und zu überlegen was ist jetzt mein Learning daraus?
00:11:24: Und wie setze ich das dann um Geschäftsmodell technisch anstatt zu bewerten im Sinne von es war eine Ablehnung und das wird nichts.
00:11:33: Das ist glaube ich der entscheidende Punkt.
00:11:35: Es ist halt so dass haben wir festgestellt in das Leben wird ja noch vorne gelebt und rückwärts verstanden Dass ein Problem ist ein Urteil des Verstandes der zu dem Zeitpunkt keine Lösung sieht und irritiert es dadurch, dass die Entwicklung nicht gemäß der Erwartungen gelaufen ist.
00:11:52: Jetzt kann ich aber sagen mit all den alternativen Events, die gelaufen sind könnte man rückwärts gerichtet sagen gab's denn jemals ein Problem?
00:12:01: hat der Perspektivenwechsel nicht ausgereicht um das was vorher ein Problem war d.h.
00:12:05: etwas entspricht nicht meiner Erwartung durch andere Wege zu lösen und damit das Problem zu eliminieren.
00:12:11: unter dem Strich kann ich sogar sagen Ich habe es waren Segen.
00:12:14: Was Unternehmen den gleichen Fortschritt erzielt, den es erzielen sollte ist durch die Umstände viel stärker, viel besser trainiert wurden.
00:12:21: Wir durften unsere Partnerschaft testen und feststellen das die bombig ist Und wir haben Geschäftspartner an uns binden können, die uns fantastisch unterstützt haben.
00:12:30: Also wir haben soviel mehr geilere Erfahrungen gemacht auf dem Rücken Hier sind Niederschlags sozusagen Die wir sonst nicht gemacht hätten.
00:12:38: Dass mich aber Brent interessiert ist warum mir überhaupt diesen Bock umgestoßen habt, weil das Problem war ja nicht euer Geschäftsmodell.
00:12:45: Das Problem ist, dass der Investor nicht gezahlt hat.
00:12:47: An die Runde war er an sich erfolgreich.
00:12:49: Jetzt könnte man ja auch sagen und ich glaube es wäre der normale Gang in den Dingen.
00:12:52: Wir halten die Firmen über Wasser, Geschäftsprojekt funktioniert.
00:12:55: Wir lösen das Problem des schwachen Investors indem wir uns einen neuen Investor suchen, indem wir den Investorenprozess nochmal neu aufsetzen und den Rest der Dinge unverändert lassen.
00:13:03: Warum seid ihr nicht diesen normalen kurzen Weg der Lösung gegangen und seid richtig in den Maschinenraum abgestiegen?
00:13:09: Was hatte ich dazu getrieben?
00:13:11: Ich glaube, weil der Weg nicht kurz ist.
00:13:13: Wenn du wirst so suchst, besonders wenn du keinen Track record hast von tatsächlich gelieferter Leistung.
00:13:19: Wir mussten ja eigentlich erstmal Leistungen liefern, wie ihr das Geld dafür gebraucht.
00:13:22: Der Prozess hätte länger gedauert bis dass du da Leute findest und bis dass Du da den Beauty Contests gemacht hast.
00:13:28: man sagt immer man muss viele Frösche küssen bevor man den Prinzen findet Und es ist etwas was auch außerhalb unseres Einflussrahmens liegt in dem Maschinenraum absteigt.
00:13:37: Das hatten wir in der Hand Ja?
00:13:38: So!
00:13:39: Es sind interessante Fragen.
00:13:39: das zweite war Es war eigentlich ein glasklarer Impuls.
00:13:43: Also eine Idee kriegst du ja nicht, wenn eine besondere Idee kommt, das kannst du ja auch nicht auf Knopfdruck haben.
00:13:48: Du sitzt zusammen, arbeitest mit der Aufgabe und dann kommt die Zündung die Idee... mit der du dann arbeitest.
00:13:55: Also diese Inspiration, die war ganz klar in dieser Richtung und das ist ja das eine kann man das tun und das andere nicht lassen, ich stehe mich im Widerspruch zueinander.
00:14:02: jetzt sind wir auch in einem Investorenprozess wo zumindest mal für Marketing oder die KI-Entwicklung nochmal ein bisschen Geld einsammeln wollen.
00:14:09: aber das Klima ist ganz anders.
00:14:11: Wir haben vierzehn Termine mit Leuten die einzelnen Interesse haben da was zu machen.
00:14:17: Da sitzen wir auf der schönen Seite des Schreibtisches Und das ist dann meine ganz andere Voraussetzung.
00:14:21: Jens hat gesagt, ihr habt Resilienz bewiesen.
00:14:23: Jetzt ist Resilience natürlich ein sehr weiter Begriff den alle Leute unterschiedlich interpretieren.
00:14:28: In welche Art und Weise würdest du denn eurem Verhalten Resiliens zu schreiben?
00:14:32: Wie genau wart ihr Resilient?
00:14:34: Perspektivenwechsel!
00:14:35: Für mich ist Resillienz der Perspektifenwechsel so dass du auf eine Situation schauen kannst.
00:14:40: Wenn wir mit einem anderen Blickwinkel was kann man stattdessen tun?
00:14:43: Und dann kommen einem auch die Ideen.
00:14:45: wenn man die Existenz einer Lösung selbst wenn man sie noch nicht kennt mal als Gewiss vorwegnimmt.
00:14:52: Dann sagt die Lösung muss man nur finden, da ist sie und den Perspektivenwechsel so lange einnimmt bis das passiert.
00:14:57: aber es ist so ähnlich wie mit dem Benester.
00:15:00: So ist es ähnlich wie der Form in the Mile wenn du die Niederlage nicht als solche akzeptierst sondern du sagst die Lösung ist halt eine andere dann findet auch ein kreativer Prozess statt, der diese Lösung dann auch herbeiführt auf entsprechende Ereignisse.
00:15:14: Was auch eine der Kernbotschaften von mir ist, was dieses Thema Kontrolle über die Herbeiführung angeht.
00:15:20: Wir können kontrollieren, was wir erreichen wollen.
00:15:23: Wir kann kontrollieren dass wir einen Ziel und einer Absicht nicht aufgehen.
00:15:26: aber die Herbeiführungen wann welche Idee kommt?
00:15:29: Wann welcher Mensch uns begegnet, der uns unterstützt?
00:15:32: hätte ich kontrollieren?
00:15:33: könnten das die ganzen Verhandler uns unterstützen?
00:15:35: nein Hätte ich kontrollieren können, wann wir die Idee bekommen das Geschäftsmodell umzustellen?
00:15:39: Nein.
00:15:40: Hätt ich kontrolliert können dass die Verhandler dieses Spiel erfolgsabhängig mitmachen?
00:15:45: Nein!
00:15:46: Hätte Ich kontrollieren Können Dass unsere Prozessverbesserungen auch tatsächlich so schnell Wirken?
00:15:51: Nein hätte ich kontrolliere können dass jede Woche neuer Kunde dazu kommt der unser Modell geil findet?
00:15:56: Nein aber mich emotional zu verheiraten Mit dem Endzustand und den um keinen preis der wer es aufzugeben erlaubt Diese Flexibilität durch Perspektivenwechsel eine neue Rangehensweise sozusagen zu erfahren.
00:16:10: Ich bin total beeindruckt und Jens, da würde mich dein Rat mal interessieren wenn ich ehrlich zu mir selbst bin... den kurzen Weg gewählt, nicht in Investorenprozesse neu gestartet anstatt die Firma umzukrempeln.
00:16:21: Und ich behaupte mal dass die meisten unserer Zuhörer das wahrscheinlich auch gemacht hätten.
00:16:24: Du bist Management-Coach.
00:16:26: Gibt es irgendein Weg wie ich mein Resilienzmuskel trainieren könnte?
00:16:31: Dass ich mich vielleicht stärker öffne oder mit Widerständen konstruktiver umgehen kann als entweder zu resignieren oder mich dagegenzustämmen und dann das naheliegende zu machen.
00:16:41: Es ist immer eine Frage welche Geschichte du dir selbst erzählst.
00:16:45: Es ist eine Frage, wie du auf das Leben guckst und dich selber.
00:16:50: Eine Frage, wieso du in der Lage bist, dich anzunehmen... ...und dich auch wertzuschätzen.
00:16:55: Das ist eine Führung der Selbstliebe.
00:16:58: Und es ist ne Frage der Impulsregulationen, der Emotionsregulation,... ...der Fähigkeit zwischen Reiz- und Reaktion den Raum sinnvoll zu nutzen,... ...um bewusste an der Sache orientierte Entscheidungen zu treffen.
00:17:13: Das kannst Du natürlich trainieren!
00:17:15: das kannst du auch zu einer Exzellenz bringen, aber nur wenn du dich wirklich ernst nimmst und dir dein innerer Frieden und deine Souveränität und dein bewusstes Handeln auch so am Herzen liegst dass du bereit bist dich auch mit deinen Schwächen zu befassen.
00:17:35: Mit deinen Unzulänglichkeiten, mit deinen Glaubenssätzen, mit deiner Biografie, Und das ist ein Prozess, der geht nicht von heute auf morgen.
00:17:46: Aber am Ende des Tages sage ich immer – es ist alternativ los weil es der einzige Weg ist, der dich in eine souveräne innere Freiheit führt.
00:17:54: Die du dann brauchst wenn's darum geht in solchen Umständen wie der Jörg das auch beschrieben hat, Entscheidungen zu treffen die eben souverän sind und nicht unbedingt naheliegend.
00:18:08: Jörg, was würdest du mir auf den Weg geben, dass ich Resilienz nicht nur so interpretiere?
00:18:12: Dass es einfach das Aushalten ist.
00:18:14: Ich habe einen Kern-Glaubenssatz in mir, der immer sagt alles, was mir passiert, passiert doch irgendwie für mich.
00:18:20: Das heißt also auch als Training das Raum zu nehmen.
00:18:23: Du kennst im Fitnessstudio auch die Muskeln und die Wachsenwände zur ersten Widerstandgruppe mit dem Widerstand umgehen musst, der in dem Moment mal größer ist als das, was die Kräfte leisten können damit die wachsen können Wenn man diese Dinge dann annimmt, als eine Herausforderung die einem präsentiert ist damit einen Muskeln wachsen können von dem er nicht geglaubt hat das man sie hatte.
00:18:42: Die Dinge so anzunehmen und jetzt komme ich wieder zu Dysnomayoti-Hange wenn man das nicht aufgibt...wenn man das was man erreichen will man seine Absicht nicht auf gibt.
00:18:50: es ist quasi wie unvermeidbar dass ein die muskeln wachsen die man braucht um diese situationen zu bestehen.
00:18:57: und ich kann nur sagen in meiner lebenserfahrung rückwirk betrachtet konnte ich immer sehen wie diese Fähigkeiten eigentlich dann Musken haben, wachsen lassen die mich dann vorbereitet haben auf die nächste Aufgabe wo ich genau diese habe brauchen können.
00:19:11: Ich glaube es hat was mit einem gewissen Urvertrauen in das Leben zu tun dass selbst wenn man in den gegebenen Moment noch gar nicht urteilen kann warum und wieso das passiert dass wir mal annehmen dass sich offenbaren wird als etwas Gutes
00:19:24: Als deine Schlüsselaussage habe ich mal notiert, Resilienz ist Perspektivenwechsel.
00:19:29: Jetzt bist du ja Sanierer und in diesem Hauptjob als Saniererer erlebst du ja Tag-Eintag aus der Herausforderung was weiß ich.
00:19:36: Sanierungsfall, den nächsten Großauftrag fällt weg und die naheliegende Lösung ist natürlich man muss halt die Kapazitäten anpassen dann wird es wieder.
00:19:43: passt von der Kostenseite her.
00:19:44: Hast Du eine Systematik wie Du Dich?
00:19:46: Und die Leute mit denen Du arbeitest immer wieder zu diesen Perspektive wechselt reibst dass man einfach systematisch nicht das Nahe liegt anschaut, sondern das was möglicherweise noch im Verborgenen liegt.
00:19:58: Was die Alternativen sein könnten?
00:20:00: Also fangen wir erstmal damit an überhaupt eine Investition in einen gewünschten Ziel zustande, um es mal möglich zu machen.
00:20:08: also dass was ganz wichtig ist für mich für meine Sanierungsarbeit am Anfang ist, dass ich ein Bild für mich in meinem Geist und meinem Herzen davon habe wie das Unternehmen aussieht in Gesund.
00:20:16: Das wäre ein Grund für mich ein Mandat abzugeben wenn nicht die Fantasie in meinem Kopf war wie das Unternehmenaussied in gesund und nicht daran glauben kann.
00:20:24: Jetzt gehen wir mal davon aus, ich habe dieses Bild und ich weiß immer im Herzen wie das Unternehmen aussehen soll was wir da durch die Sanierung kreieren.
00:20:33: Dann passiert etwas Magisches in der Anfangszeit.
00:20:35: Die Menschen, die ja lange gehört haben von wegen geht alles den Bach runter die fangen mich plötzlich an nur weil ein Jörg Weidenfeld vor denen steht ihr Überzeugung zu hindern.
00:20:45: aber sie glauben mir dass Ich es glaube.
00:20:48: Und das ist wie so einen Glaubensleasing.
00:20:50: Ja, so die lehnen sich dann mal für den Quartal.
00:20:52: Sag ich da noch oft, schenke mir mal dieses Quartale oder uns mal diese Quartalen und wir versuchen mal unsere Referenz Erfahrung zu kreieren dass es doch klappt.
00:21:00: Guck gerade auf jenes Hintergrund!
00:21:02: But what if it works?
00:21:04: So genau zu dem Punkt zu kommen und zu sagen jetzt gehen wir nochmal an das könnte auch klappen Und dann funktioniert das.
00:21:08: dann kreiert in die Leute Referenz Erfahrungen Da kommen die ersten Erfolge und das kreierte ein Momentum Und damit kriegt man Zugang zu den kollektiven Ideen und zur kollektive Kreativität in der Mannschaft, die dann all diese Ideen auch hervorbringen.
00:21:23: Die dann auf dem Rücken dieses Momentums sozusagen das Unternehmen nach vorne
00:21:28: bringen.
00:21:29: Hilft es nicht nur dabei Begeisterung zu wecken?
00:21:31: Sondern auch das Team zu härten gegenüber den unvermattlichen Rückschlägen, dies natürlich auch geben wird gerade bei Sanierungsfällen?
00:21:39: Kann ich dir direkt die Antwort geben!
00:21:40: Wann bewegst du
00:21:41: dich?!
00:21:42: aus deiner Komfortzone heraus irgendwo hin.
00:21:45: Wenn du es ausreichend scheiße findest, wo du bist und es ausreichen geil findest oder hin willst, wenn den Weg von A nach B für machbar hältst dann bewegst du dich.
00:21:52: So dieses Für Machbehalten schaffst du mit den Referenz-Erfahrungen.
00:21:56: Ausreichende Scheiße finden.
00:21:57: gut die Leute sind glaube ich da muss man nicht viele drin investieren aber darf versagen.
00:22:01: auch viele Standardführungskräfte.
00:22:04: wir haben immer Sense of Urgency aber denen fehlt die Fähigkeit ein geiles Zielbild zu produzieren.
00:22:10: Wenn wir hier fertig sind, haben wir eine Company.
00:22:12: die ist geil als er vorher je war!
00:22:14: Und wenn diese drei Komponenten zusammen sind dann bewegen sich die Leute aus einer intrinsischen Motivation heraus und das gilt für uns für jede Lebenslage.
00:22:22: Das vorkommt egal, wenn du immer eine Transformation in deinem Privatleben hast, es hat immer die drei Konditionen.
00:22:27: Jens, was hast du für Erfahrungen gemacht in deinem Leben als Unternehmer oder Finanzinvestor, wo dir auch Unternehmen begleitet hat?
00:22:33: Dass die eine Transformation nicht laufen sind.
00:22:35: Zum Teil auch Schwierigkeiten geraten sind?
00:22:37: Was für Methoden hast Du beobachtet, die geholfen haben, eine ganze Organisation resilienter zu machen und welche haben vielleicht nicht die Ziele erreicht, die euch damals versprochen hatte?
00:22:47: Naja ich sag mal so was immer wichtig ist egal in welcher Situation Ist das die kulturgebende Gruppe tatsächlich das glaubt, was sie sagt.
00:22:59: Als wir zum Beispiel Walter Services restrukturiert haben damals in den Schutzschirmverfahren, da war sicherlich ein ganz wesentliches Schlüssel-Element für den Erfolg dass wir tatsächlich das Bild gemacht haben.
00:23:16: schaut her wo wir sind, da ist die Fahne und die FAHNE halten wir hoch und wir werden da gemeinsam durchgehen Und das ist völlig alternativ los.
00:23:24: Wir werden aus der Situation gestärkt rausgehen und wir gehen da vorne weg, dann haben wir jeden Tag Lagebesprechung gemacht und sind nur in der Gegend rumgelaufen und haben die Leute darin bestärkt dass das Ganze machbar ist Auch den größten Zauderer und Kritiker irgendwann dazu bewegt, nach ein paar Wochen gar nicht anders zu können auch anzufangen daran zu glauben.
00:23:53: Und diese Energie hat dann dazu geführt dass die Leute sich etwas zugehtraut haben darauf vertraut habe das Ende des Tunnels Licht ist und dadurch haben sie die extra Meile dann überhaupt erst mal in Angriff genommen Dinge gewagt, die sie vorher in ihrer erlernten Hilflosigkeit so nicht gewagt hätten.
00:24:18: Und das hat am Ende des Tages dann zum Erfolg geführt.
00:24:21: und einzig und allein was immer wieder zu beachten war ist dass sie jede Sekunde immer wieder dazu uns geguckt haben um einen Riss in unserer Fassade zu entdecken der dann in ihr Narrativ wieder reingespielt hatte, dass es vielleicht doch nicht funktioniert.
00:24:37: Und solange da kein Riss war in der Fassade sondern wir brutal stark geglaubt haben was wir gesagt haben so lange haben die gesagt okay dann muss da vielleicht etwas dran sein und dann probiere ich's einfach mal.
00:24:51: das ist für mich das allentscheidende.
00:24:53: In jedem Unternehmen gibt es Skeptiker die nicht zu Resilienz sind und die natürlich den unvermehrtlichen Rückschläge dann gerne auch als Beleg ins Feld führen der Aufbruch doch nicht so gut ist, dass die Lage nicht so good ist.
00:25:04: Dass das Zielbild nicht sogut is'.
00:25:06: Dann muss man sehen was es die Ursache dafür?
00:25:10: Wir sind ja im Unternehmen bis ja kein... Du bist ja nicht in der Therapie!
00:25:13: Ist ja nicht unsere Verantwortung als Unternehmer die Menschen mit ihren persönlichen Themen dann zu therapieren.
00:25:20: aber man kann sicherlich ernst nehmen woher Bedenken und Sorgen kommen und versuchen das auch irgendwo aufzugreifen.
00:25:27: Wenn man aber merkt, da ist jemand tatsächlich aufgrund seiner Verhaltensmuster irgendwo festgegangen in den eigenen Problemwelten dann muss ich auch irgendwann die Konsequenz ziehen und diese Leute rausnehmen aus dem System.
00:25:40: Weil ich kann natürlich nicht weil jemand persönlich Probleme mit sich selber hat diese ganzen Bemühungen irgendwo dauerhaft kontakarieren lassen von der Person sondern muss ich sie rausnehmen.
00:25:51: Auch das hat es gegeben.
00:25:53: Das sind die Zentrifugalkräfte in so einer Transformation, die schleudern auch bestimmte Leute raus.
00:25:59: Aber es sind dann auch Leute dazu gekommen, dass dieses Post-Traumatic Growth, die plötzlich eine Sichtbarkeit bekommen haben und eine Verantwortlichkeit geschultert haben, wo du nie damit gerechnet hättest.
00:26:12: In der Krise lernt man den wahren Charakter der Leute kennen – da gab's mehr positive als negative Überraschungen!
00:26:20: Jörg, wie würdest du es sicherstellen das Rückschläge die immer passieren bei Transformation oder Restrukturierung?
00:26:27: Dass diese Rückschläge nicht das Potenzial entwickeln deine Person als Lieder- oder dein Projekt oder das Zielbild auf das ihr zusteuert zu diskreditieren.
00:26:35: Mehr Reflexion dazu!
00:26:37: Das erste ist... Es ist ein Urteil des Einzelnen, ob ein Ereignis eine Niederlage, einen Rückschlag ist oder nicht.
00:26:44: Das Ereignis in sich hat keine absolute Wahrheit.
00:26:47: also stell dir mal vor du stellst dein Navi einem von hier nach oben und es ist ne Straßensperre unterwegs.
00:26:51: jetzt kannst du dir fest die Strecke fünfmal immer auf die Straßendsperre zu muss halt ne andere Streckel.
00:26:55: Also es ist dann auch eine Frage wenn uns das dann dreimal passiert sollten wir vielleicht irgendwie Das hat ja Einstein schon gesagt, wenn ich den gleichen Prozess mit den gleichen Zutaten ausführe und ein anderes Ergebnis erwarte, dann ist das Schwasse.
00:27:08: Ja?
00:27:08: Also vielleicht muss man da normal kritisch darauf gucken und sagen, dass geht anders.
00:27:12: Das heißt aber nicht, wenn man dreimal diese Niederlage erlebt hat, dass die gesamte Mission nicht funktioniert.
00:27:17: Dann habe ich mir hier notiert als einen Kommentar Selbstmord aus der Angst vom Tod.
00:27:22: Das ist eben das was du ganz oft siehst!
00:27:23: Dann hast du die ganzen Dramaqueens, die dahin gehen und erzählen dir wie alles doch dem Bach untergeht... Wenn man dich dann fragt, was machst du denn jetzt mit ihr
00:27:30: erkennen?!
00:27:31: Springt sie jetzt schon von der Brücke, weil die meins in drei Monaten stirbste?
00:27:34: eh oder soll man dann mal gucken ob vor die drei Monate nicht doch noch was gerissen kriegen und das Sterben?
00:27:40: dann mal eine andere Machtüberlast.
00:27:42: Weil ganz oft ist es ja so dass den Menschen also wir haben ja ein Handlungsmotiv dahinter warum Sie von all denen Fantasien, die Sie über die Zukunft machen können, die dramatischste wählen?
00:27:54: Und nicht die hoffnungsvollste!
00:27:56: Das hat ja auch mit Ihnen zu tun.
00:27:58: So, und da bin ich wieder bei Jens.
00:27:59: Wir sind keine Therapieveranstaltung also manchmal hilft ein qualifiziertes Gespräch.
00:28:03: aber es ist schon so wo ich den Leuten dann sage, warum bist du denn hier?
00:28:07: Also wenn du nicht an den Erfolg der Mission glaubst und auch eigentlich deinen Beitrag damit leistest die, die daran glauben von dem Glauben abzubringen um Selbstmord zu begeben aus der Angst vom Tod dann hast du in dem Unternehmen wirklich nichts verloren.
00:28:21: Das ist auch so der Hauptgrund, wo ich sagen würde da würde ich mich ja sehr schnell vortrennen.
00:28:25: Ansonsten ist man dankbar für jede Kraft die wirkt.
00:28:28: aber das ist dann so ein Punkt der es dann tatsächlich ist.
00:28:31: das einzige Gift, würde ich sagen im Sonnenprozess denn solange genug Leute da sind wie an dem Erfolg laugen halte ich den Erfolg für unvermeidbar.
00:28:38: Ist wie Ben is da!
00:28:40: Jetzt habt ihr bei Savify ja auch eine größere Mannschaft am Start als vor einem Jahr, als sich diese Ereignisse ergeben haben.
00:28:46: Ich weiß nicht ob im Gesellschaft der Kreis und mit Sicherheit bei den Verhandlern oder Freelancers vielleicht doch fest angestellten?
00:28:52: Du hast gesagt, ihr seid jetzt selber wieder in einem Investorenprozess.
00:28:55: Malen wir den träufeln nicht an die Wand aber sagen wir mal euch passiert dasselbe Video wie beim letzten Mal.
00:28:59: Der Investoren-Prozess geht schief!
00:29:01: Was glaubst du hättet ihr heute als Organisation als Esse zur Erfühlung was Ihr bei der ersten Nahtoderfahrung noch nicht hattet?
00:29:08: Erstmal ist das geile, wir brauchen den Investor nicht.
00:29:11: Der Sahnhaube beschleunigt etwas was auch ohne Investor gehen würde.
00:29:15: Das heißt also auch wenn keiner von denen investieren würde... ...was total behemmert wäre, by the way?
00:29:21: Passiert nichts!
00:29:22: Wir sind davon nicht abhängig.
00:29:23: und dafür da auch auf der schönen Seite des schreibtisches in den Verhandlungen.
00:29:26: Also dass es mal das erste und das zweite ist.
00:29:29: Was würd ich anders machen?
00:29:31: Es ist immer noch so dass die Ideen kommen Die Wege kommen aus dem Feier hat jetzt sein mit dem Zielzustand, also dass ich bin absolut, ich habe all meinen Privatvermögens alles drin in der Firma.
00:29:42: und ja wenn ich einmal gezuckt als es darum ging das da reinzulegen weil ich mir todsicher bin dafür dass dieses Ding super fliegt.
00:29:49: Und es beweist sich ja auch.
00:29:51: Ich kann heute schon sehen, dass wir den aktuellen Kundenbestand ich im Jahr Man fängt an mit dem Glauben und irgendwann zeigen sich die Dinge, aber alle resonieren darauf.
00:30:02: Das ist das Wunder, was da drin passiert!
00:30:04: Du kannst dich dem nicht entziehen wenn du eine komplette Mannschaft hast von Leuten, die dir in voller Überzeugung erzählen wie geil das ist, was sie dir da präsentieren... Du kannst Dich den nicht entzieht.
00:30:14: Du musst einfach nicht aufbissen dass es da ist wo sein soll.
00:30:17: Denk mal in den Elon Musk.
00:30:18: ich fühl mich nicht mit dem vergleichen Aber wenn wir mal die Rakete diese wieder allein von alleine landen kann dass da einer hingeht und sagt, ich baue das Ding einfach.
00:30:27: Wie oft ist das Ding in die Luft geflogen?
00:30:28: Wie oft hat es nicht funktioniert?
00:30:29: Hört einfach nicht auf!
00:30:31: Und das glaube ich gehört auch dazu.
00:30:32: wenn man irgendwie... Das kannst du nicht halbherzig machen.
00:30:35: Das kannst Du nicht.
00:30:36: wie man nicht ein bisschen verliebt sein kann, wie man sich ein bisschen schwanger sein kann oder sonst irgendwas.
00:30:40: Ich glaub' das ist so der Kern.
00:30:42: Wenn richtig verlieb bist kommst Du eigentlich nicht uns am Erfolg vorbei
00:30:47: Ist natürlich die Wasserscheide.
00:30:48: Man sagt ja, der Friedhof der Wall Street ist voller Leichen von Menschen, die zu früh Recht hatten.
00:30:53: Es gilt auch um Unternehmerleben.
00:30:55: Menschen, denen einfach immer weitergemacht haben bis ihr mal nichts mehr da ist.
00:30:59: Von denen hört man nicht mehr so viel.
00:31:00: Man hört dann für den Leuten wie Elon Musk bei denen es halt kurz bevor das Geld ausging und dann plötzlich gut ging und die Rakete starten konnte.
00:31:07: Also ich meine deswegen weil schonmal ein Mensch gestorben ist kann ich nicht aufhören anzufangen zu leben.
00:31:12: Ich mein was ist das?
00:31:13: Was ist das für eine Aussage?
00:31:14: Die Aussage war eher, dass man natürlich auch schauen muss.
00:31:17: Irgendwann hat man den Point-of-Normitören überschritten und... Ja das sagt
00:31:21: ihr, diese Antwort gibt dir aber der Markt!
00:31:23: Also ich meine wenn der Kunde nicht kauft und du arbeitest am Produkt und der Künde kauft nicht dann will der Markt dein Produkt nicht.
00:31:33: Dann kannst du ein anderes Produkt versuchen aufzulegen Wenn er Marktes wieder nicht kaufst.
00:31:38: Du kriegst ja unmittelbares Feedback in der heutigen Zeit Und daran kann man sich natürlich orientieren.
00:31:44: Aber die Vision deswegen gleich zu begraben, weil ein Kunde eine aktuelle Produktversion nicht kauft – das ist ja was völlig anderes!
00:31:57: Also zu glauben dass aus der Ablehnung des Marktes deine Vision und deine Idee gleichzeitig mumpits ist, das ist glaube ich falsch sondern du hast nur noch nicht die Verpackung gefunden, wie du deine Vision am Markt dann auch unterbringst.
00:32:14: Ich mache das momentan in das gleiche durch.
00:32:17: In Anführungszeichen mit meiner Idee, junge Menschen zu unterstützen dabei gute Führungskräfte zu werden.
00:32:25: Da erlebe ich auch Formate die ich an den Markt bringe, die der Markt mehr oder weniger annimmt und da muss ich mich entsprechend umstellen aber dass ich glaube, dass Menschen gute Führen brauchen für ein gutes Führungsleben.
00:32:39: Der Glaube nimmt ja keinen Millimeter ab.
00:32:42: Und lasse mich noch ergänzen, das ist auch Teil der Evolution.
00:32:44: Ich glaube wenn ich jetzt mal die Spreu und den Weizen von dem Beispielen wie du genannt hast, von den erfolgreichen oder nicht-erfolgreichen... ...ich glaub' ich hat das viel mit der Anhaftung zu tun anderswie.
00:32:55: Also alle Leute, der Maske hat ja seine Rezeptur sozusagen tausendmal geändert bis dass das Ding funktioniert hat.
00:33:02: Ist da was anderes ob du dich mit etwas verhaftes Dicköpfig ohne die Bereitschaft das Ding zu ändern?
00:33:08: für den Erfolg oder ob du bereit bist perspektiv offen, resilient der bei den Dingen die nicht funktionieren die als Lehrmeister zu nehmen.
00:33:15: Das ist übrigens ganz spannend dass du das sagst weil in der Auftrags-Taktik der deutschen Bundeswehr werden die Dinge vorgegeben alles bis auf das Wie.
00:33:26: und das genau der Punkt wenn du an dem wie hängen bleibst.
00:33:30: Also wie soll das Produkt aussehen?
00:33:32: Wie muss jetzt der Service ausgerichtet sein.
00:33:34: Wenn du glaubst, dass das einzig gültige ist das Produkt so wie du das denkst dann hast du ein Problem.
00:33:42: Aber den Hügel zu nehmen, auf Deutsch gesagt.
00:33:44: Oder Menschen zu helfen durch Bündelungen Einkaufsvolumen zu generieren und dadurch Konditionen zu sparen oder Menschen dabei zu unterstützen stark- und stabile Führungskräfte zu werden daran festzuhalten Und dann das wie immer wieder in Frage stellen Wie beim Militär wo man morgens gefragt hat sich die Lage über Nacht geändert?
00:34:06: Und dann eben loszulassen und ein neues wie zu suchen.
00:34:10: Das ist das Entscheidende.
00:34:11: Und
00:34:11: wenn ich vielleicht auch ergänzen darf, Michael einen Satz noch für diejenigen, die ab und zu mal in der Bibel lesen.
00:34:16: Es gibt für diese Idee von Resilienz eine Aussage in Markus XI, nicht dass sich sonst was anderes gut recitieren könnte aber das geht.
00:34:26: Bitte und was auch immer du willst glaube nur, dass Du erhalten hast und es wird Dir werden!
00:34:31: Also da ist schön diese emotionale Investition in den Zielzustand.
00:34:37: also wenn du daran glaubst, dass das Ding so eine Frage der Zeit und eine Frage des Wies, dann ist das so sicher wie es an in der Kirche.
00:34:46: Herzlich willkommen für Hartnäckigkeit und daran ein Ball zu bleiben!
00:34:50: Männer, einen habe ich noch für euch und zwar eine kleine Abschlussrunde.
00:34:54: Ich würde von euch beiden gerne noch als Quintessencer unseres Podcasts zum Abschluss erfahren was für euch beide die wichtigste Lektion, das wichtigste Take away aus der Case Study ist, von der wir heute erfahren haben.
00:35:07: Jens, vielleicht waren wir auch von dir an weil du nicht direkt betroffen warst.
00:35:09: Was hast du mitgenommen als Learning aus der Erfahrung von Jörg?
00:35:13: Wenn ihr eine geile Idee hast dann wird das auch erfolgreich!
00:35:17: Danke und Jörgg was hast Du mitgenommen?
00:35:20: Etwas ein Problem ist oder mich steht und fällt mit meiner Perspektive mit der ich da drauf gucke.
00:35:25: Das ist der Kern davon.
00:35:26: noch etwas in den Niederlag oder nicht?
00:35:28: es ist mein Urteil und nicht mehr.
00:35:30: Sehr schön.
00:35:31: Eine wilde Geschichte, aus der man eine ganze Menge mitnehmen kann.
00:35:34: Jörg danke, dass du sie bei uns geteilt hast und Jens Danke für deine Einordnung.
00:35:38: Danke, dass ich da sein durfte!
00:35:39: Ich hoffe ihr fandet dieses Gespräch genauso fesseln wie ich.
00:35:42: falls ja empfiehlt uns gerne weiter und hört natürlich auch gerne mal wieder rein beim nächsten TPE Podcast vor.
00:35:47: heute sage ich aber danke zusammen meinen beiden Mitstreitern Jens Als Leben und Jörc Weidenfeld.
00:35:52: auf bald bei The People Equation.
00:35:54: bleibt fit und gesund.
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