Mut – mit Marcel Friederich (#73)
Shownotes
Menschen mit einer Behinderung einstellen? Viele sagen: „Lieber nicht“. Dabei haben viele dieser Menschen Talente, die gerade stark nachgefragt sind, zum Beispiele Freude, Verbindungskraft und Resilienz. Aber wie kann Inklusion gelingen?
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00:00:07: Herzlich willkommen zu The People Equation, zu einer Folge mit dem schönen Titel Mut.
00:00:24: Mut ist eine wunderbare Sache und jeder von uns kommt ab und an mal in die Situation mutbeweisen zu müssen oder zu dürfen.
00:00:31: Es gibt aber auch Menschen, die ihr Leben lang Tag für Tag Mut und Durchhaltevermögen beweisen müssen.
00:00:36: Oft werden sie als die Schwächsten unserer Gesellschaft bezeichnet – aber nichts könnte falscher sein als das!
00:00:41: Und deshalb sprechen wir heute in unserem Podcast über Menschen mit Behinderung verbunden mit zwei klaren Fragen.
00:00:47: Was für ein unentdeckter Schatz an Resilienz, Positivität und Mut schlummert dort eigentlich in diesen Personen?
00:00:53: Und gibt es Wege, die Einstellungsbarrieren zu senken und dieses Potenzial an tollen künftigen Teammitgliedende anzuzapfen für euer Team oder eure Unternehmen da draußen?
00:01:02: Ein Podcast über Inklusion, über Hürden und Überbereicherung für Teams und Firmen.
00:01:07: Ich verspreche euch jetzt wird sich lohnen dabei zu bleiben!
00:01:09: Das allein schon wegen unseres heutigen Stargasts.
00:01:12: Selten hatten wir jemand mit einer so wechselhaften beeindruckenden Biografie in unserem Podcast der so authentisch zu berichten weiß.
00:01:19: Unser TPE-Gast von heute war erst Sportjournalist, dann der oberste Medienmanager der deutschen Fußballleger DFL und er ist ein Mensch mit Behinderung.
00:01:27: Vor anderthalb Jahren hat er seinen gut bezahlten Job bei der DFL an den Nagel gehängt seitdem er als Keynote Speaker & Workshop-Post in der deutschen Unternehmenswelt unterwegs um die Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behnderungen abzubauen.
00:01:38: das alles im Rahmen der Mutmacherinitiative, die er gegründet hat.
00:01:42: Ich begrüße Marcel Friederich bei unserem Podcast!
00:01:44: Herzlich willkommen und schön dass du da bist lieber Marcel.
00:01:47: Danke, ich freue mich sehr und die Latte liegt hoch.
00:01:51: Danke für die lieben Worte!
00:01:52: Marcel werde ich nicht alleine hoffentlich tief ins Erzählen bringen sondern zusammen mit meinem Co-Hausdienst als Leben der sagt Menschen mit Behinderung haben Super Skills die viele Teams verstärken würden.
00:02:02: Grüß dich Jens!
00:02:03: Moin ihr Lieben.
00:02:04: Hallo freu mich dabei zu sein.
00:02:06: Marcel du hast eine beeindruckende Vita aber auch zwei Handicaps die man nicht hört wohl aber sieht.
00:02:12: welche sind das denn?
00:02:14: Ja ich lebe seit Geburt mit einer körperlichen Behinderung, die nennt sich Möbiosyndrom.
00:02:21: Ich habe in der linken Gesichtshälfte das Handicap dass mir zwei Dinge sehr sichtbar anzusehen sind.
00:02:28: Ich kann mein linkes Auge nicht komplett schließen.
00:02:31: Ich brauche künstliche Augentropfen, was manchmal auch für Anstrengungen sorgt.
00:02:36: Wenn ich am PC lange sitze beispielsweise und dann ist es notwendig dass man auch regelmäßig mal die Augentropfung nimmt und doch mal sich einen ganz kleinen Moment der Entspannung dann gönnt mache ich viel zu selten und das ich mein linken Mundwinkel nicht aktivieren kann.
00:02:53: Das bedeutet, dass ich nur mit der rechten Gesichtshälfte wirklich belachen kann unter anderem.
00:02:59: Und das war lange Zeit mit Scham verbunden, mit doofen Sprüchen und mit diesem Glaubenssatz ich bin ja weniger wert was in Zukunft... Was jetzt vielleicht auf den ersten Blick wenn man mich betrachtet mir ins Gesicht heute nicht ganz so sichtbar ist aber natürlich auch ein Teil davon ist dass mir an der linken Hand... Ja ich habe zwar Finger aber verkürzte Finger ungefähr halb so große Finger, was
00:03:28: für mich
00:03:28: keine große Pürde ist.
00:03:31: Ich kann damit auch ganz normal am PC arbeiten beispielsweise oder Auto fahren.
00:03:36: Trotzdem gibt es natürlich manche Situationen die ich dann ein bisschen umschiffe und eher mit rechts mache und tue.
00:03:42: Das sind so die Hauptpunkte.
00:03:44: trotzdem muss ich sagen wenn's nur das ist.
00:03:48: also ich glaube da gibt's ganz andere Dinge ganz andere Herausforderungen im Leben die einen noch stärker beeinträchtigen.
00:03:56: Was das denn für deine Familie bedeutet, dass in der Familie ein Kind mit so sichtbaren Handicaps aufgewachsen ist?
00:04:03: Erst mal viel Unterstützung von meinen Eltern und meinem Bruder.
00:04:07: Das ist Schlüssel gewesen, dass ich nicht als junger Mensch entwickeln durfte weil ich glaube es ist ganz entscheidend wie eine Familie mit so einer Situation umgeht.
00:04:18: Ist man völlig überfordert?
00:04:20: Ja das waren wahrscheinlich meine Eltern auch in gewisser Weise.
00:04:23: aber Nimmt man diese Situation an und sucht das Beste daraus zu machen oder verfällt man in Resignationen und schafft es gar nicht seinem Kind dann die entsprechende Liebe beizubringen, um zu übermitteln.
00:04:34: Und ich bin total dankbar dass meine Eltern mein Bruder auf unfassbar tolle Art und Weise gemacht haben und mir diese Möglichkeit gegeben haben mich denn sozu entwickeln, weil es hätte natürlich auch sein können, dass die mich wegstecken und zu Hause einschließen.
00:04:50: Und Hauptsache man sieht mich nicht!
00:04:52: Dann wäre ich ganz gewiss nicht so ein Weg gegangen wie ich es gehen
00:04:57: durfte.".
00:04:58: Du hast als junger Mensch eben sehr große Herausforderungen überwinden müssen im Umgang mit anderen Menschen.
00:05:04: Du hast mir erzählt, dass du als Jugendlicher auch natürlich Ziel von Mobbing geworden bist wie es halt so ist bei Kindern die anders sind.
00:05:10: Wie hat das denn den Menschenmacell geformt und wie hat sich das auf dein späteren Einstieg ins Berufsleben ausgewirkt?
00:05:17: beziehungsweise wie hat das deine Art zu arbeiten geprägt?
00:05:20: Es ist sehr zentral.
00:05:23: häufig sind das ja Dinge, die man als Kind erlebt, die einen das ganze Leben lang prägen.
00:05:28: vielleicht an alle Hörerinnen, Hörerausen.
00:05:31: Aber mal kurz mal überlegen gibt es bei euch so etwas was euch aus euren Kindheutestagen auch noch besonders in Erinnerung liegt irgendwie ein Erfahrung oder Entlaubenssatz?
00:05:41: Bei mir waren's natürlich doofe Sprüche.
00:05:44: ja habe ich immer wieder lebt gerade in der weiterführende Schule und hab mich sind Pausen immer wieder halt so auch bis zu als Spießroutenlauf empfunden weil ständig auch andere Kinder auf mich zukamen.
00:05:56: das hat immer so das Gefühl dass So das Weltwunder, den schrägen Typen muss man mal gesehen haben.
00:06:02: Es kam immer irgendwelche neuen Leute auf mich zu und wollten mir mal ins Gesicht glotzen.
00:06:07: aber ich habe auch das andere extrem erlebt dass ich selbst dann froh war wenn es mich mal nicht getroffen hat was was mobbing angeht und ich hab mich dann selbst schnell auch anderen Mobbing-Mehrheiten angeschlossen und war auch leider einer der, der dann ebenfalls andere mitgemobbt hat.
00:06:24: Und deshalb habe ich beide extreme miterlebt.
00:06:27: Das ist natürlich etwas was als ich das dann mehr in mir realisiert hab, was es für mich denn bedeutet hat dass sich auf beiden Seiten viel Respektlosigkeit dann mitbekommen habe.
00:06:40: Ist es heute für mich etwas was mich total antreibt, weil ich glaube es ist so wichtig dass wir uns verständnisvoll respektvoll begegnen.
00:06:47: In Schulen in Unternehmen in Familien.
00:06:50: Respekt und gegenseitiges Verständnis ist das Zentrum unseres Zusammenlebens jeglicher Formen und ist auch im übertragenen erweiterten Sinne Zentrum und Stütze unserer Demokratie.
00:07:06: Und ich habe so dieses Gefühl, dass uns Respekt mehr und mehr abhandengeht.
00:07:10: leider Hass und Hetze immer größer werden.
00:07:14: Und deshalb möchte ich meinen Beitrag leisten, auf dem aufzusetzen was ich damals erlebt habe um heute mich bestmöglich für ein respektvolles Miteinander zu engagieren.
00:07:26: Weitere schwere Sprung in deinem Leben war ja der ins Berufsleben sehr anschaulich mitgebekommen, dass du einen anderen Backwand hast als wahrscheinlich ninety-fünf Prozent der anderen Menschen die ins Berufsleben eingestiegen sind.
00:07:38: Was hat dich denn sozusagen positiv geprägt?
00:07:41: Was dir geholfen hat im Berufsleben und was hatte ich vielleicht daran gehindert erfolgreichen Job zu werden oder ist dir schwer gemacht?
00:07:48: Positiv war natürlich in der Form das ich mich ja immer wieder angetrieben habe – Mit dem Wissen, mit dem Glaubenssatz.
00:07:55: Und Marcel, Ich bin ja weniger wert!
00:07:57: weil ich ja mit einer körperlichen Behinderung lebe und deshalb bin ich ja weniger wert.
00:08:03: Und das habe ich mir immer wieder eingeredet, und dachte genau deshalb muss sich mehr leisten als andere.
00:08:10: Ich muss besser schneller sein, ich muss den nächsten großen Interviewpartner an Land ziehen, ich musste das nächste große Sport-Event besuchen, die nächste tolle Position auf meiner Visitenkarte stehen haben und ich hab nie länger drei Jahre bei irgendeinem Arbeitgeber ausgehalten Weil dann immer wieder dieses Gefühl kam von, ich muss es mir aber auch allen anderen da draußen ja wieder aufs Neue beweisen.
00:08:35: Das war in der Weise ein positiver Antrieb das ich mich immer weiterentwickelt habe und scheinbar von außen hin immer erfolgreicher wurde.
00:08:46: Das waren wir verbunden mit sehr schlechter Selbstführung.
00:08:49: Ich hatte zu dieser Zeit beispielsweise zwanzig Kilomer gewogen.
00:08:53: Ich hab mich schlechter nähert viel Alkohol getrunken abends immer bis spät in die Nacht am PC gesessen und hab mich mit Alkohol und meistens irgendwelchen fettenseizigen Nüssen gedobt, um irgendwie durchzukommen.
00:09:09: Das was ich dann erst vor zwei oder drei Jahren entdeckt habe und zwar soll jetzt nicht zu groß klingen ist es Selbstliebe oder Selbstakzeptanz.
00:09:18: das hat mein Leben glücklicherweise radikal geändert weil ich dann gemerkt habe Es geht nicht immer nur darum, den nächsten Schritt im Job zu gehen.
00:09:29: Es geht auch um andere Dinge, um glücklich und zufrieden durchs Leben zu
00:09:32: gehen.".
00:09:33: Das ist auch ein Punkt, den ich dich fragen wollte Marcel.
00:09:36: Es ist ja nicht so dass du morgens aufstehst und plötzlich deine Selbstliege Liebe vor dir auf dem Teppich liegt und sagst, ah!
00:09:42: Ich habe dich jetzt entdeckt.
00:09:44: wie kam es denn dazu?
00:09:45: Das war natürlich ein ganz langer Prozess.
00:09:48: Du hast sie eben schon angesprochen gehabt.
00:09:50: das geht nicht von heute auf morgen.
00:09:52: Es ist so gewesen, dass ich Januar XXI bei der DFL begann.
00:09:59: Michael, du hast eben schon gesagt das war mein letzter Job und ich dachte es ist für mich das höchste der Gefühle.
00:10:05: Ich wollte immer eigentlich als Kind schon als Torwart in die Bundesliga.
00:10:10: Das hat leider vom Talent her nicht ganz gereicht Und da waren auch die verkürzten Finger an der linken Hand gewisses Hindernis, weil gerade so das Bälle fangen.
00:10:20: Hohe Bälle flanken und so weiter... Das war mit verkürzten Fingern nicht ganz so ideal!
00:10:25: Und dann kam ich aber zu DFL und dachte okay jetzt hast du doch das Höchste der Gefühl erreicht was soll denn noch kommen?
00:10:33: Und das kombiniert mit dem Umstand dass ich genau zur derselben Phase mit meiner Partnerin zusammengekommen bin, mit der ich seit gut fünf Monaten verheiratet bin.
00:10:46: Dankeschön, dankeschön.
00:10:48: Es hält bis heute sehr gut.
00:10:49: also schon fünf Monate alles wunderbar?
00:10:50: Ja, das sind fünf Monate
00:10:52: gute Umgebricht!
00:10:53: Dann haben wir jetzt nicht nur darüber wie Altenhasen.
00:10:58: Heute, heutzutage kann man das auch mal positiv vervorheben.
00:11:04: Jetzt ist es dann eben so gewesen dass diese Punkte zusammen kamen.
00:11:08: ich habe mir immer auch eingeredet na wer will denn mal mit so einem schrägen Typen wie mir zusammen sein, welche Partnerin will dann mal so einen Kerl mit Behinderung an der Seite haben.
00:11:20: Und als ich das dann alles so zusammen erfüllt hat war es der erste Moment mit Mitte dreißig wo ich immer ein bisschen was von minimalem Stolz auf meinem Weg gespürt habe oder gefühlt habe und ich plötzlich realisiert habe dass mein ganzer Weg der bis dahin verlaufen ist, auf Kompensation beruhte.
00:11:43: Ich habe immer kompensiert weil ich ja von meiner körperlichen Winderung ablenken wollte.
00:11:48: und das war der erste Moment wo ich gedacht hab, hey Marcel jetzt hast du doch irgendwie gerade alles erreicht was du dir immer träumt hattest?
00:11:55: Jetzt kannst du doch mal raus aus dieser Kompensationsrolle gehen.
00:11:59: Und dass hat dann diesen Prozess angeschubst, da sich mich nicht mehr man nur als Marcel der Medienmensch, Marcel der Kommunikator gesehen habe.
00:12:11: Sondern auch mal als Marcel der Mensch mit seinen sonstigen Facetten und Achja Marcel auch mit seiner körperlichen Behinderung die hab ich die ganze Zeit irgendwo ganz tief versteckt und weggeschoben Und wenn nicht wusstig wird fotografiert habe Ich versucht meinen Lachen zu kaschieren und habe stark geschaut und ernstgeschaut und irgendwann habe ich ja gedacht so okay dann kannst du auch mal so drauf loslachen.
00:12:34: Das bin ich ja, das bin ich.
00:12:36: Brauchst doch gar nichts zu verstecken und deshalb... Nein!
00:12:39: Das lag hier nicht auf dem gerade nicht vorhandenen Teppich von vom Bett sondern das war ein Jahre jahrzehntelanger Prozess.
00:12:49: Und das ist traurig und das muss ich grad nochmal sagen.
00:12:52: Das ist selbst gruselig wenn ich mir das heute vorstelle dass sich da so lange für gebraucht habe.
00:12:58: und ich möchte jetzt wo ich total dankbar bin und merke, wie gut es tut.
00:13:03: Dass dass ich jetzt dieses innerliche Gefühl von Dankbarkeit zur Friedenheit gefunden habe.
00:13:08: Da möchte ich jetzt mehr und mehr Menschen helfen dass es ihnen ein bisschen leichter gelingt, ihre eigenen Fessel zu lösen.
00:13:15: Also ich würde dir dankbar das ihr das so ausführst denn das kann das resoniert stark mit mir.
00:13:21: bei.
00:13:21: mir hat's über fünfzig Jahre gebraucht bis ich soweit kam und für mich war ein Schlüsselsatz entscheidend den mein Therapeut damals zu mir gesagt hat.
00:13:29: Er hat zu mir gesagt, dass was andere Menschen sagen oder tun sagt mehr über die aus als über dich.
00:13:36: Und das kannst du sicherlich auch extrem gut nachempfinden.
00:13:41: wenn du dieses Reframing dann mal verstanden hast und du beobachtest Menschen dann anders und überlegst dir okay das was sie sagen, was sagt es eigentlich über die Aus?
00:13:51: Und dass weniger auf dich projizierst, dann hast du schon ein Stück Mehrfreiheit dir wie selbst gegenüber gewonnen, oder?
00:13:57: Ganz enorm!
00:13:58: Und dieses Gefühl von was denken denn die anderen?
00:14:01: Was denkt denn die Gesellschaft, was denken den Genomalen.
00:14:05: Ich dachte immer ich bin ja unnormal!
00:14:07: Das ist ja völliger Blödsinn weil das wurde mir dann ja auch bewusst wer oder was ist der normal?
00:14:13: Wer oder was isst denn die Mehrheit?
00:14:16: Dann habe ich gemerkt es gibt keine Normalos.
00:14:19: wie haben wir alle unsere Themen?
00:14:22: natürlich gibt es viele Menschen, die keine körperlich sichtbare Beinderung haben.
00:14:29: Aber wir alle haben unsere Themen, Herausforderungen und Päckchen sind sie nicht sichtbar, aber wir sitzen da in einem Boot.
00:14:38: Ganz egal ob es beispielsweise Themen sind, die du zu Hause mit deinem Haustier, der Oma oder wem auch immer hast, das sind auch Themen, die dich belasten können.
00:14:48: Das ist gar nicht mal mit Augenzwinkern gemeint so Themen wie Haustiere oder Oma, Opa.
00:14:55: Wie viele Menschen trauen sich das auch offen auszusprechen?
00:14:58: Oh, ich ist gerade irgendwie zu Hause ein bisschen schwierig.
00:15:01: wie mein Gefühl sagt, trauen sie ja nicht allzu viel und deshalb belastet uns aber auch in der Arbeitswelt!
00:15:07: Und wenn wir es da schaffen, uns da so verständnisvoll gegenüberzutreten ohne Konsequenzen zu befürchten dann gibt dir eine ganz andere Sicherheit, psychologische Wüchte.
00:15:20: Ich würde noch einen Schritt weitergehen.
00:15:22: Also ich habe so ein Dreiklang kreiert, der heißt Verstehen Vertrauen vollbringen.
00:15:28: Bin ich gespannt was du da weiter erzählst?
00:15:29: Ich muss ins verstehen kommen, was den anderen dann gegenüber ausmacht.
00:15:35: Also ich mache viel Biografierarbeit auch mit meinen Klienten, weil genau was du sagst.
00:15:40: Jeder hat zu seinen Päckchen Wasser trägt.
00:15:42: Ob das jetzt nach außen sichtbar ist oder nicht spielt keine Rolle aber jeder hat biographisch Momente in seinem Leben die ihn sehr stark prägen.
00:15:50: diese Antreiber dann verursachen Dinge von dem er selber vielleicht auch gar nicht weiß.
00:15:55: warum ist es jetzt so dass sich mich dann trigger oder stresse?
00:15:58: Diese Themen hat jeder und im Arbeitsleben wird immer nur über fachlich-inhaltliches gesprochen, aber eben nicht über die Frage was hat dich dazu gebracht so auf das Leben zu schauen wie du es tust.
00:16:10: Und nur wenn ich das verstehe in den Kontext verstehe dann kann ich auch die Dinge dann anfangen bei dir zu lassen um mir nicht selber immer Schuhe anzuziehen die mir nicht passen und nur dann kann Ich dir gegenüber interessiert und offen und aufgeschlossen und neugierig bleiben weil ich mich dann eben nicht von dir bedroht fühle.
00:16:28: Wenn ich auf dieser Ebene mit dir kollaboriere, sind wir in der Lage dazu außergewöhnliches zu vollbringen.
00:16:33: Deswegen dieser Dreiklang!
00:16:35: Und bei dir sieht man jetzt deine Einschränkungen.
00:16:39: Bei mir sieht man das vielleicht nicht so, aber nur mit einem kleinen Anekdote.
00:16:44: Ich habe sehr große abstehende Ohren gehabt und wurde immer gehänselt bis zu dem Zeitpunkt, dass ich mich mit vierzehn die Ohren hab anlegen lassen und dann eine Keloid-Nabe gekriegt habe und hatte jahrelang schmerzenden Narben hinter den Ohren, bis ich irgendwann gesagt habe, excuse my French!
00:17:02: Jetzt legte er mich am Arsch auf Deutsch.
00:17:04: gesagt, jetzt ist es mir wurscht und habe den Satz kreiert.
00:17:08: Ich hab nun einmal das Format.
00:17:09: da gibt's nichts zu vertuscheln.
00:17:10: wer faustig hinter den Ohren hat der braucht halt große
00:17:13: Muscheln.".
00:17:13: Das heißt ich bin hingegangen und habe meine Einschränkung sozusagen selbst humoristisch genommen und genau wie du dann einfach gesagt ich lasse das jetzt los!
00:17:24: Ich kann nicht mehr, der Schmerz ist zu viel, ich konzentriere mich jetzt nicht mehr darauf anderen zu gefallen und das höre ich bei dir auch aus.
00:17:31: diesen Weg hast Du auch gewacht.
00:17:33: Du hast was Interessantes gesagt Jens, du hast gesagt es geht darum den Menschen zu betrachten jenseits nach fachlichen Qualifikationen.
00:17:41: Jetzt sehen wir hier einen Menschen mit Marcel der ein extrem reflektierten Eindruck macht, der berichtet hat dass er einen unglaublichen Hunger im Job mitgebracht hat das er gearbeitet hat wie ein Tier das er ehrgeizig war das er offen und neugierig war.
00:17:53: Wie viele Leute kennst du die Führungsverantwortung haben wie solche Leute suchen?
00:17:58: Also wir suchen die alle, wir geben es noch nicht zu.
00:18:00: Ja ganz ehrlich wenn wir in der Wirtschaft arbeiten Wir bereichern wir uns an den Energien Die Menschen haben mit negativen Antreibern.
00:18:11: ja also die Leute die tatsächlich hoch leisten um zu gefallen Um geliebt zu werden und akzeptiert zu werden um Teil der Gruppe zu sein Und das aus dem schmerz heraus jeden tag immer wieder aufs neue beweisen Das sind genau die leute die man leicht manipulieren kann für den arbeitskontext die wir eigentlich suchen.
00:18:29: Wir würden das nur nicht
00:18:30: zugeben.".
00:18:31: Und wie viele Leute kennst du, die jammern dass sie zu wenig von diesen Leuten finden?
00:18:34: Die diese Hunger haben, die diese Formbarkeit mitbringen?
00:18:38: Na andersrum wird ja ein Schuh daraus!
00:18:40: Wie viel Leute gibt es denn da raus oder draußen, die sagen ich tu alles um meinen Mitarbeitern dann zu verhelfen, diese Antreiber für sich positiv umzuframen, die Energie tatsächlich zu erhalten und auch nachhaltig in der Lage sind, diese Energie auch abzurufen und gleichzeitig nicht mehr länger leiden müssen unter selbst eingeredetem Glaubenssätzen.
00:19:04: Da kann ich dir sagen das machen die allerwenigsten.
00:19:06: aber das ist definitiv etwas was absolut ebedrelevant ist Leistungssteigern ohne Ende.
00:19:13: Marcel du bist ja jetzt inzwischen als selbstständiger Unternehmer viel unterwegs auf Konferenzen und den Unternehmen als sogenannte Moosmacher.
00:19:21: brauchen
00:19:21: Unternehmen wirklich Mut um Menschen wie dich einzustellen?
00:19:26: Eigentlich sollte es eine Normalität und ein völliges normales Verständnis sein, wenn ich mich jetzt aber selbst in den Marcel von vor wenigen Jahren zurückversetze als Marcel als Führungskraft.
00:19:39: Aber noch ohne diese Selbstreflektion wie sie heute habe, hätte ich einfach nur blind geguckt.
00:19:44: wer scheint am leistungsfähigsten zu sein?
00:19:47: Wer ist fit?
00:19:48: Wer is gesund?
00:19:49: Wunderbar stelle ich ein!
00:19:52: Wenn ich aber heute sehe dass Menschen, die vielleicht eine gewisse Beeinträchtigung mitbringen.
00:19:58: Vielleicht ja auch, sagen wir mal statt hundert Prozent nur neunzig Prozent leistungsfähig sind weil sie vielleicht tatsächlich irgendeine beeinträchung mit den augen oder mit der aufmerksamkeit haben.
00:20:09: Aber die haben neunzig prozent Leistungsfähigkeit.
00:20:13: wenn man denen ist aber so möglich macht dass ihre leistungen einbringen können in rahmenschaft dann kriegt man das heutige mit sehr sehr viel leistums wille zurück, der bei hunderthundertzehn Prozent ist.
00:20:27: Weil Menschen mit Behinderung sehr häufig sehr genau wissen dass es ihnen nichts geschenkt wird im Leben und wenn ihnen dann doch mal diese Wertschätzung gegenüber gebracht wird und man einen Rahmen baut, den den Menschen besser passt, dann kriegt man das auch sehr sehr häufig durch besonderen Leistungswillen zurück.
00:20:46: und dann ist es nur eine reine Mathematik Willst du eine Person haben, die hundert Prozent leistungsfähig ist?
00:20:55: Aber vielleicht nur sechzig Prozent Leistungswillig?
00:20:59: oder die Person, die sagen wir mal neunzig Prozent leisungsfähiger ist.
00:21:03: Hundert Prozent Leistungswillige!
00:21:06: Ich hoffe ihr hattest keine Fünfe in Mathe oder was?
00:21:10: An der Stelle kurz ein Break von einer kleinen Anekdote Jens Alsleben, einundzwanzig Jahre alt, Student an der Bundeswehr-Universität macht sein Praktikum im Rechenzentrum der Bundeswähr in Köln Warn.
00:21:22: Und zwar als Vorlesekraft für einen blinden Programmierer!
00:21:26: In einem Raum zwei Blinde – ein blinden Hund, ein Krüppel, der bei einem Verkehrsunfall schwerstverletzt wurde und jetzt in einem Rollstuhl sitzt – und Jens Alts Leben Sechs Wochen lang und das erste was ich gemacht habe, ich hatte dann keinen Kontakt bislang zu blinden.
00:21:41: Am ersten Tag bin ich zu den Blinden hingegangen und hab gesagt du sei mir nicht böse aber ich habe überhaupt keine Erfahrung im Umgang mit blinden.
00:21:48: Du musst mir mal helfen dass sich dass ich keine Fehler mache.
00:21:51: daraufhin sagte er Steht ein Blinder und einen Sehender in der öffentlichen Toilette und pinkeln.
00:21:56: Da sagt er, blinde plötzlich zu dem Sehenden, warum hört sich eigentlich dein Pinkeln anders an als meins?
00:22:01: Daraufhin sagt der Sehende ganz einfach ich pinkele ins Becken und du gegen deinen Mantel Und damit war das Eis gebrochen.
00:22:09: Ich hatte die besten sechs Wochen meines Lebens, sämtliche Verklemmtheit war weg!
00:22:15: Es war ein natürlicher Umgang miteinander und wir haben so viel Spaß gehabt wie nie.
00:22:19: Die Jungs, genau wie du sagst, waren total committed, super fit, haben auf ihrer Breiltastatur den ganzen Tag programmiert ohne Ende.
00:22:28: Ich bin da raus und ich war als Mensch mit Sicherheit deutlich gewachsen.
00:22:32: Ich habe eine Schwäche im Leben und zwar kann mir keine Witze merken, ich versuche alles das ich mit denen merke.
00:22:42: Aber das was Jens gesagt ist ja eigentlich eine ganz gute Zusammenfassung für das, was du hier in dein Workshop machst.
00:22:47: Zumindest stelle ich mir es so vor wenn du ein Unternehmen gehst um Berührungsängste abzubauen zwischen Unternehmen die Mitarbeiter suchen und Menschen mit Behinderung.
00:22:55: wie läuft denn da so einen Workshop ab?
00:22:56: In der Praxis?
00:22:58: Wie arbeitest du mit den Unternehmen damit es wirklich gelingt dieses Eis zu brechen und vielleicht auch diese Vorurteile aufzuweichen?
00:23:04: Es sind drei Stufen.
00:23:05: Stufe eins ist, dass ich über mich mit meinen Rosaelefanten spreche mein Leben mit körperlicher Behinderung und in der Tat habe ich sogar einen rosaelefanten dann auch dabei.
00:23:16: also es gibt den Elefant den ich dann auch symbolisch mit dabei habe.
00:23:21: um erstmal zu zeigen Ich gehe selbst den ersten Schritt.
00:23:26: häufig ist es im Leben es braucht einen ersten Schritt von einer anderen Person um dann mehr und mehr Menschen mitzunehmen, zu reißen.
00:23:34: Das heißt erster Schritt ich erzähle warum ich so aussehe wie ich ausseh und wie mein Lebensweg dann verlaufen ist.
00:23:41: Zweiter Schritt ist dass sich dieses Bild male das nicht nur mein schräges Gesicht die Relevanz hat sondern dass wir wie vorhin schon geschildert wir alle mit unseren Päckchen leben.
00:23:58: Und ich stelle dann einige Menschen vor, die ich getroffen habe und treffe auf meinem Weg, auf meinem Mutmacherweg, die mit ganz unterschiedlichen Päcken leben.
00:24:10: Ganz viele dieser Päckschen sind nicht sichtbar.
00:24:13: Deshalb stelle ich so eine Breite her von ganz unterschiedlich Themen bereichen was uns im Leben alles Hürden bereiten kann und welche unterschiedlichen Themen denn überhaupt existieren.
00:24:26: Immer mit dem Hinweis, dass es noch viele weitere Themen gibt die ich jetzt gerade gar nicht ansprechen kann.
00:24:31: Wenn wir beispielsweise sehen wie stark das Thema Neurodiversität in den letzten Jahren gewachsen ist dieses Bewusstsein für das Thema neurodiversitet Das man nur so als ein Beispiel So baue ich dann eben die Grundgesamtheit Und einen Verständnis auf das wir alle im gleichen Boot sitzen alle unsere Päckchen haben Und dann geht es eben im dritten Schritt um die Lebensrealität.
00:24:56: Wenn ich beispielsweise mit einem Team arbeite, sagen wir mal zehn, zwanzig Leute und dann versuche ich die selbst auch ins Gespräch zu bringen über Themen, die sie ansonsten sich nicht erzählen.
00:25:11: und da sind wir wieder beim Thema Rosa Elefant.
00:25:14: wie häufig sitzt man mit Menschen den ganzen Tag im Büro und weiß über die eigentlich gar nichts, weiß über deren mögliche Elefanten gar nicht.
00:25:25: Und ich baue den Rahmen durch diese beiden vorherigen Stufen das auf Stufe drei ein gegenseitiges Verständnis- und Vertrauensgefühl erwächst.
00:25:37: Wir können uns ja tatsächlich austauschen.
00:25:39: Da sind keine Konsequenzen zu befürchten, wir sitzen in einem Boot und der eine hat das Päckchen die andere.
00:25:46: das ist doch easy wenn wir uns drüber unterhalten und dann resultiert daraus zwei Dinge ganz anderes gegenseitiges Verständnis füreinander menschlichere Tiefe und dass es aus Unternehmens sich natürlich ganz entscheidend auch ne ganz andere Klarheit um auf dieser Basis miteinander effizienter zu arbeiten, weil wenn es nur um gutes Gefühl gut will wunderbar ginge.
00:26:11: das wäre für ein Unternehmen natürlich auch am Ende nichts zähbares.
00:26:15: Es muss für einen Unternehmen schon noch klar sein und was es geht und Ergebnisse.
00:26:19: aber die kannst du meines Erachtern mal vielleicht mit der Peitsche auf ganz kurzfristiger Basis erzwingen.
00:26:29: Aber mittel- und langfristig geht es nur über diesen beschriebenen ermutigenden Weg.
00:26:35: Ich habe mal eine sehr persönliche Frage, die musst du doch nicht beantworten.
00:26:38: ich hab natürlich festgestellt dass die Social Media und dieses einem Vorgaukeln das es nur Perfektion gibt und nur Schönheit und nur Erfolg Dass das eben auch dazu führt, dass zum einen immer mehr Leute ein Problem kriegen mit ihrer eigenen Imperfektion.
00:27:00: Aber auch den Gegenüber immer danach betrachten wie passt der jetzt in das perfekte Bild oder nicht?
00:27:07: Hast du das erlebt?
00:27:08: ist meine Frage in den letzten Jahren Auch mit Blick auf eine sich vielleicht verhärtende Welt da draußen Mit Niedergang von bestimmten moralischen Standards dass die Leute, die ja heute anders begegnen als früher weniger offen oder sagst du das habt eigentlich spürbar für dich noch keinen Effekt?
00:27:29: Ich glaube es sind zwei entgegengesetzte Tendenzen.
00:27:33: Die Tendenz eins ist eine total positive, der wir ja durch Social Media, durch die Digitalisierung allgemein in einer ganz anderer Vernetzung haben.
00:27:45: Wie bist du vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren mit Menschen in den Austausch gekommen?
00:27:50: Die ähnliche Hürden.
00:27:51: am Heute schaue ich ins Internet und Google nach meinem Syndrom.
00:27:54: Und sehe einen Möbius-Syndromverein.
00:27:58: Ach guck mal die haben auch Social Media Kanäle.
00:28:01: Guck mal da gibt es die und die Personen.
00:28:03: Toller Reichweite bei Instagram.
00:28:06: oder gucke ich mir jetzt mal ein paar Instagram Videos oder TikTok-Videos an.
00:28:09: und innerhalb von zehn Minuten Recherche weißt du, gefühlt alles über deine womöglich sehr seltene Erkrankung zu beragend.
00:28:16: Und innerhalb von einer halben Stunde hast du vielleicht sogar schon mit der ersten Person mal gechattet oder telefoniert.
00:28:22: Es ist überragend!
00:28:24: Und es hilft dir ja zu sehen Ich bin nicht alleine Ich bin nicht alleine, es gibt Menschen die mit den ähnlichen Themen haden.
00:28:30: Also von daher kann das ein totales Empowerment sein und von daher das ist ja was total Schönes, was total Gutes.
00:28:36: Andere Tendenz ist wir glaube ich gehen in unsere Gesellschaft in bedenkliche Richtungen.
00:28:44: mehr und mehr Menschen sind mit Ellenbogen unterwegs weil sie vielleicht auch bisschen überfordert sind.
00:28:51: Digitalisierung, KI-Krisen in der Welt.
00:28:55: Es kommen ständig Pushnachrichten aufs Handy und dann musst du dich noch um deine Alltagstinge kümmern!
00:29:02: Du hast eine ständige Reichbarkeit für jeden.
00:29:05: es muss alles so schnell gehen.
00:29:08: Die Menschen sind ein Stück weit mehr und mehr überfordert von alledem.
00:29:12: Und sie sind dann vielleicht ein bisschen anfälliger für Parolen, schwarz-weißdenken.
00:29:18: Weil es in dem schnellen trubeligen sonstigen Leben vielleicht einfacher ist, wenn du etwas schwarzen Weiß denkst und alles was dazwischen ist, ist dann ein Aufwand.
00:29:28: Das resultiert dann vielleicht in sehr extremen Wahlergebnissen ... Entstärkung von extremen Parteien.
00:29:36: Das sind dann solche Dinge, die sich auch beispielsweise den Kommentar spalten bei Social Media widerspiegeln und das sind deshalb zwei große Extreme, die ich da sehe und deshalb ist es mein Antrieb so gut wie möglich meinen Beitrag für ein respektvolles Miteinander zu sorgen.
00:29:57: Das passt ja eigentlich auf.
00:29:58: wunderbares Narrativ dieses Podcast.
00:29:59: ich habe das Privileg, dass sich in meiner Freizeit regelmäßig Zeit mit Menschen mit Bindung verbringen darf und was ich zum Beispiel das Wort gelernt hab ist die leiden nicht unter der Behinderung.
00:30:09: Sagen sie selber wir haben das.
00:30:10: Ich leide unter meinen Knieschmerzen Jens leidet vielleicht unter seinen Rückenschmerzen.
00:30:14: die ganz andere Themen die Leiden nicht darunter viel resilienter.
00:30:18: Vor allem, was mir aber auffällt ist diese Positivität die die ausstrahlen durch diese Resilienz in der Gruppe oder allein.
00:30:24: Die sind so richtige Konnektoren wenn ich in einer Gruppe bin eine gemischte Gruppe aus Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderungen.
00:30:29: es herrschen viel ruhigere Atmosphäre neviel zugewandtere Atmostphäre Diese ganze Hektik dieses Tempo dieser Stress worüber wir gerade gesprochen haben wie sie angespannt hat fällt weg.
00:30:38: das ist ja eigentlich unglaublich wichtige Mischung die die Teams hier heutzutage unter all diesen Dingen leiden voranbringen können Wenn dann plötzlich eine Person reinkommt oder zwei die eine Integrationsfigur sein können, die als Konnektoren arbeiten können.
00:30:50: Das ist ja eigentlich was, was man korrigier mich Marcel sehr oft sieht in der Mentalität von Menschen mit Behinderung.
00:30:57: Ich brauche dich nicht korrigieren das ist genau so und da helfen wir auch Eindrücke wie du es eben schon sagst Michael Du kennst Menschen die mit einer Behinderungen leben.
00:31:08: Jens du hast eben das tolle eindrückliche Beispiel geschildert von dem Toilettenvorgang Und dann sieht man ja, es ist gar nicht so kompliziert.
00:31:19: Es ist doch einfach ein Miteinander.
00:31:21: Wir sind alle mit unseren Andersartigkeiten ausgestattet und das ist auch völlig in Ordnung.
00:31:27: Aber wenn die Hürden im Kopf schon mal so groß sind ... Die Person ist irgendwie komisch schwierig, hat mich hindert.
00:31:36: Alles nicht so gut.
00:31:37: Weil man es einfach nicht auch besser weiß und deshalb ist es mir wichtig in meinen Aktivitäten Gesprächsräume zu entwickeln, zu etablieren um Perspektivwechsel zu ermöglichen, dass Menschen über sich über ihre Dinge sprechen.
00:31:52: Über wie sie ihr Leben leben und dann in andere Perspektiven übergehen.
00:31:57: dadurch entsteht gegenseitiges Verständnis.
00:32:00: Und ich merke das auch – und das ist vielleicht mir auch noch wichtig – es gibt ihn auch in Gesprächen.
00:32:06: heutzutage
00:32:07: gefühlt
00:32:08: und das merke ich selbst immer wieder im Bekanntenkreis immer mehr Belanglosigkeiten Und ich mir manchmal denke, hey, wollt ihr euch nicht gerade mal unterhalten?
00:32:16: Wie geht es dir denn eigentlich?
00:32:17: Dann unterhält man sich vielleicht zwei Stunden lang über das Wetter, die Hitze.
00:32:21: Das ist auch wichtig!
00:32:22: Auch Fußballergebnisse ja... Ich unterhalte mich auch über Fußballergebnisse und das Wette aber dann drei Stunden irgendwie beim Abendessen zusammenzusitzen und sich nicht ein einziges Mal die Frage zu stellen wie geht's dir eigentlich was umtreibt dich grade so?
00:32:38: Und deshalb sind diese Gesprächsräume wichtig.
00:32:40: Wenn die schon manchmal selbst in solchen Kontexten nicht ermöglich werden, dann ist es wichtig und das tue ich mit Abendveranstaltungen, mit Workshops, mit meinen Vorträgen, die mir mehr zu etablieren und dort zu merken, hey's tut gottig weh!
00:32:54: Ist doch eigentlich nett und hilft und so kommen wir doch alle viel besser durchs Leben.
00:32:59: Also ich habe da ein schönes Format kennengelernt was sich wirklich hervorragend fand.
00:33:04: Abendveranstalten, Abendessen, Tischgruppe Auflage, es darf nicht über den Beruf gesprochen werden.
00:33:11: Leitfrage war wer bist du und wie bist du geworden?
00:33:16: Wer du bist?
00:33:16: ja und dabei eben nicht nicht über einen Job reden hat auch dazu geführt, dass die Leute wirklich erstmal so, die waren so Staggered nach dem Motto hey ich bin hier auf einem Business-Dinner und ich soll nicht über meinen Beruf reden.
00:33:31: Wir haben das unangenehm am Anfang aber es war natürlich viel tiefgehender und dann hat man das nach einer Stunde aufgelöst und gesagt okay jetzt könnt ihr euch mein Auto, mein Pferd austauschen wer ihr tatsächlich seid was ihr macht und so.
00:33:46: Aber da spielte das dann nach dieser Stunde eine total untergeordnete Rolle weil sich Menschen kennengelernt haben und nicht rollen in Haber.
00:33:54: Das fand ich total spannend!
00:33:56: Schön, dass du sagst und du hast eben gesagt wer seid ihr tatsächlich?
00:33:59: Ich würde eher sagen wer seid Ihr darüber hinaus?
00:34:04: Ja genau.
00:34:05: Diese haben wir ganz spannend bei Hochzeiten.
00:34:07: da beobachte ich auch immer wieder wenn Menschen zusammenkommen die wissen Ich muss jetzt hier mit den anderen einen halben Tag oder manchmal sogar das ganze Wochenende verbringen.
00:34:16: Und dann stellt man sich vor, wenn man sich noch nicht bis dahin kannte und man muss einfach mal beobachten.
00:34:22: Wenn man fragt hey wer bist du denn?
00:34:25: Dann antworten ganz viele Menschen schon im ersten Satz mit ihrem Beruf was ja auch vielleicht nicht falsch ist aber was irgendwie mir dann immer wieder sagt okay so definieren sich halt viele menschen
00:34:38: Habe ich ja auch
00:34:39: Jahre, Jahrzehnte gemacht und will mich gar nicht ausnehmen.
00:34:42: Aber nur noch mal ist... Ich habe realisiert das es gut tut wenn es einen darüber hinausgeht.
00:34:48: Jetzt dürfen wir aber natürlich nicht den Fehler machen und das Bild zu rosa-rotmalen.
00:34:52: Inklusion ist immer auch eine gewisse Zumutung.
00:34:55: Es entstehen Problemfelder die ein Team oder eine Firma vorhin nicht hatte Rund Dinge die eine Führungskraft im Blick behalten muss weil sie eben jetzt Mitarbeiter mit besonderen Bedürfnissen hat Die bedürfnisse sich auch nicht wegdiskutieren lassen.
00:35:06: Marcel, was für Herausforderungen kommen dann auf Teams oder Unternehmen zu wenn sie Menschen mit Behinderung anstellen?
00:35:12: Es ist wichtig dass du das sagst weil du hast eben Menschen mit besonderen Bedürfnissen genannt.
00:35:19: Das darf keine Einbahnstraße sein und darf sich nicht zurücklehnen Und sagen so, ich habe eine Behinderung.
00:35:27: Ich brauche eine besondere Behandlung und wenn ich die nicht bekomme dann jammer ich rum und schieb alles auf andere dass ja alle so doof ist in meinem Leben.
00:35:34: Nee das wird so nicht funktionieren!
00:35:37: Es ist immer ein Geben und ein Nehmen und deshalb... Das ist mir total wichtig auch Menschen mit bleiben wir jetzt bei dem Begriff besonderen Bedürfnissen auch in die Situation zu bringen, dass sie auch ihre Leistungen zu erbringen haben und ihr Engagement zu bringen haben, ansonsten funktioniert es nicht.
00:35:57: Und auch sich dann zu artikulieren was braucht man denn da manchmal?
00:36:01: Weil als Führungskraft habe ich doch gar keine Chance alles zu wissen!
00:36:06: Als Führungskraft ist wichtig dass man Sensibilität an den Tag bringt, dass man Bewusstsein an einen Tag bringt das ganz viele Personen in meinem Team ganz unterschiedliche Bedürfnisse haben egal ob es jetzt eine Person mit Behinderung sagen wir mal jetzt gerade die schwierige Herausforderung hat, weil eine Pflegesituation in der Familie vorherrscht.
00:36:28: Total wichtig!
00:36:29: Auch das ist ja ein besonderes Bedürfnis.
00:36:32: Da geht es nicht um eine Behinderung aber es ist eine besondere Lage und da braucht eine Führungskraft mit Sensibilität und Verständnis.
00:36:42: Aber alles auf die Führungskraft zu schieben, hey mach mal regelmal funktioniert nicht und da müssen alle ihren Beitrag zu leisten für ein gegenseitiges Verständnis füreinander.
00:36:57: Die Führungskraft spielt dann nur einen Part mit, den übergeordneten Bewusstseinsparten.
00:37:05: Ja ich glaube es ist wichtig dass sich das Team mal die Zeit um den Raum nimmt zu sprechen über die Art und Weise wie man zusammenarbeiten möchte.
00:37:13: Ja, das betrifft ja jeden nicht nur die Führungskraft und den Menschen mit besonderen Bedürfnissen sondern jedes einzelne Team Mitglied.
00:37:21: Und es gibt eben auch im Team Leute, die haben vielleicht Berührungsängste.
00:37:26: Die haben nicht die Kenntnisse über die Krankheit zum Beispiel um zu wissen was für besondere Bedürfnisse es gibt tatsächlich und ich habe einen schwerst behinderten Cousin der ist ein Jahr junger als ich und auf dem Stand von einem Dreijährigen und da ist es eben einfach wichtig dass man auch ein Stück weit versteht was für Ausprägungen hat denn diese Krankheit?
00:37:46: Wie reagiert die Person auf welche Umstände?
00:37:50: Und umgekehrt, wenn die Personen eben auch im Arbeitskontext sind.
00:37:54: Die Leute ja nicht so schwerst geistig behindert in der Regel.
00:37:57: aber dann wenn ich mich jetzt austauschen kann mit der Person mit dem besonderen Bedürfnis dass auch die versteht das auch ich etwas brauche damit die Zusammenarbeit wirklich funktioniert weil nämlich auch mit schwarz-weiß mit Vorurteilen mit Annahmen durch die Welt gehe die vielleicht völlig falsch sind.
00:38:15: also es braucht vor allen Dingen einen tabulosen Raum um über diese besondere Situation auch offen sprechen zu können.
00:38:23: Und da sind wir wieder beim Rosa Elefanten, wenn der zu lange im Raum ist wird es schwierig.
00:38:30: deshalb Mein Tipp, meine Empfehlung für Führungskräfte.
00:38:36: So viele Einzelgespräche wie möglich zu suchen und den Menschen bei denen man vielleicht auch noch mehr erahnt dass das da irgendein Thema schwät ist es eine Behinderung die ich vielleicht sehen kann über die man ein bisschen mehr fahren sollte oder auch nicht sichtbares thema sich als Führungskraft ein bisschen ranzutasten in vier augengesprächen in einer größeren Runde.
00:38:58: Das gilt aber nicht nur für Führungskräfte, es gilt auch für Menschen im direkten Kollegenkreis.
00:39:03: Es gilt aber auch genauso wie mit Familien oder einem Freundeskreis wenn du in der größeren runde bist und rufst dann irgendwie einen anderen Tisch ins tischende.
00:39:13: ach wiesen sie eigentlich mit deinem schrägen Gesicht Marcel so wie lebt sich da eigentlich?
00:39:17: Ja dann würde ich mich auch bruskiert fühlen.
00:39:20: wenn aber die Person sei es Führungskraft jemand aus meinem erweiterten Bekanntenkreis mich unter einem Vier-Augengespräch mal frag.
00:39:29: Im ersten Schritt faktisch, du, sag mal, lebst du eigentlich schon seit Geburt mit deinem schrägen Gesicht oder kam das irgendwie durch einen Unfall?
00:39:39: und dann kann ich sagen oh cool dass du nachfragst.
00:39:42: danke dass du dich dafür interessierst.
00:39:43: ja tatsächlich das ist seit Geburten an aber alles halb so wild.
00:39:48: und wenn ich jetzt antworten würde Ja, seit Geburt und das war es Punkt.
00:39:53: Und dann merke ich als Gegenüber Marcel will ja nicht drüber sprechen und da darf ich auch nicht erzwingen dass man in eine blöde Situation kommt.
00:40:01: aber wenn du innerhalb vier Augensituationen in einem bestmöglich geschlossenen Raum so ne im ersten Schritt mal faktische Frage stellst gibst du der anderen Person die Chance sich ganz anders zu öffnen.
00:40:13: Wie wichtig ist eigentlich Humor?
00:40:15: Für mich persönlich sehr wichtig, weil das auch Barrieren abbauen kann.
00:40:20: Du hast dieses wunderbare Beispiel... Ich habe ja gesagt ich will mir den eigentlich merken aber ich könnte den nicht mehr so mit der Poernte bringen Wenn ich den jetzt wiederholen würde, ich würde ihn versammeln.
00:40:31: Ich
00:40:31: schicke dir
00:40:33: Danke!
00:40:34: Das war gut.
00:40:36: Aber ich finde es total wichtig Weil wenn ich heute auch über mein schrägiges Gesicht meinen mein schräges Aussehen spreche, dann versuche ich das auch mit der Lockerheit zu transportieren.
00:40:49: Dass man auch drüber lachen kann.
00:40:51: Deshalb gibt es bis hin zu einem schrägen Smile-Emoji eine Wiedererkennung was eben Logo meine Initiative geworden ist, was auch so ein Schwunzler liefern soll.
00:41:02: nicht nur in Schwunzweln zwischen haben sich das auch drei Personen und sogar schon tätowieren lassen.
00:41:07: dieses Symbol
00:41:08: Das kann man gar nicht genug betonen, Menschen mit Behinderung empfinden ja keine Scham für das was sie haben.
00:41:13: Kein Schuldgefühl!
00:41:14: Sie gehen sehr offen damit um.
00:41:15: Sie sind offen für Humor wie du sagst oder wie Jens es erlebt hat.
00:41:19: Es ist oft die Menschen, die keine Behinderungen haben, die mehr daraus machen als die Menschen direkt betroffen sind.
00:41:23: mein Erfahrung
00:41:25: Wenn die Menschen mit besonderen Bedürfnissen das für sich aufgearbeitet haben muss ich ergänzen Weil wir haben das ja auch gesehen, Marcel hat es gesagt.
00:41:35: Es hat eine Zeit lang gedauert bis er sich auch so akzeptieren konnte.
00:41:40: Da war schon auch Scham und Schuld in Fragestellung.
00:41:44: warum bin ich so?
00:41:45: Warum bin ich anders als andere?
00:41:47: Ich glaube schon dass viele Menschen mit besonderen Bedürfnissen schon eine zeitlang in sich tragen
00:41:54: Und das ist ein zentraler Punkt weil es ist individuell.
00:41:58: natürlich gucke ich mir sehr gerne Videos an beispielsweise von Nico Kappel, der kleinwüchsige Leichtathlet.
00:42:09: Großartiger Sportler großartiger Typ.
00:42:12: wo du dir aber auch immer wieder die Frage stellen musst gehen alle Menschen die Kleinwüchse finden so optimistisch fürs Leben?
00:42:22: oder fühlt man sich wenn ich jetzt einen Witz mache über mein schräges Gesicht beispielsweise fühlen sich andere Menschen mit schrägem Gesicht vielleicht buskiert, weil es denen viel schlechter geht.
00:42:35: Ich durfte jetzt zuletzt zwei junge Frauen kennenlernen die genauso mit diesem Syndrome leben und einer erzählte sogar dass sie physische Gewalt auf der Straße sogar erlebt hat.
00:42:47: und spätestens da hört er Spaß aber sowas von auf und der dann zu sagen hey ich geb dir jetzt mal ein Sticker von meinem schrägen Gesicht ausstrahlen, ja dann ist es für die noch mal gefühlten Schlag ins Gesicht.
00:43:01: Das sind super schmale Grad!
00:43:02: Ich erlebe das dass es mir hilft und auch im Gespräch mit vielen Menschen.
00:43:07: aber man muss ganz vorsichtig damit umgehen.
00:43:10: Marcel
00:43:11: ich habe noch eine Frage für dich seit wann bist du jetzt als Mutmacher unterwegs in der Unternehmenswelt?
00:43:16: Seit erst einem guten Jahr.
00:43:18: Ich hab meine Selbstständigkeit am ersten Juno, zwanzig-fünfundzwanzig gestartet.
00:43:23: und was seitdem schon passiert ist.
00:43:25: Formate, mein Buch Einladungen auf Bühnen von der Wiener Hofburg bis zur Münchner Residenz.
00:43:34: Ich durfte bei diversen Unternehmen als Workshopleiter, als Speaker aktiv sein, was ich mir nie hätte in der Dynamik vorstellen
00:43:43: dürfen.".
00:43:44: Hast du das Gefühl dass du auch etwas bewegt hast oder dass du eher so als Attraktion gebucht wirst?
00:43:50: Was für mich die stärksten Reaktionen sind, das sind die Feedbacks.
00:43:56: Und es habe ich sehr stark im letzten November-Dezember erlebt, dass ich zu Vorträgen bei Unternehmen vor Ort war und im Nachhinein von den Unternehmen gesagt bekommen hab hey Marcel hier diese Stunde beispielsweise diese forty fünf Minuten haben emotional ganz viel in unserer Belegschaft gemacht.
00:44:16: Wie können wir das jetzt weiter transportieren?
00:44:18: Auf dieser Basis, erst auf diese Basis weil ich das von Unternehmen wiedergespiegelt bekam.
00:44:25: Habe ich mich zwischen den Jahren und Anfang Januar mit einer Personaltrainerin zusammengesetzt und habe Mutmacher Workshops konzipiert.
00:44:33: Tagesworkshops haben ja eben schon drüber gesprochen zum einen Verführungskräfte und zum anderen für Teams, Team Tage.
00:44:42: Weil ich diese Resonanz wiedergespiegelt bekam bis hin zu einem jetzt ganz neuen Format.
00:44:48: und Jens du hast vorhin gesagt man muss sich immer wieder die Frage stellen wie will man eigentlich zusammenarbeiten als Team?
00:44:55: Und ich habe jetzt erlebt das hab ich immer wieder gespielt bekommen.
00:44:59: sich da den Kopf zu zermatern und im Büro zu sitzen indem man sonst auch zusammen arbeitet ist schwierig und deshalb arbeite mit einer Location zusammen, die einen wundervollen Park bietet.
00:45:13: Das ist ein weingutes Weingut-Nois und wir bieten jetzt die Mutmacher Offsites an.
00:45:19: also wir gehen in den Park raus ins Grüne sofern das Wetter es zulässt und wenn wir dann doch kurzfristig kein gutes passendes Wetter haben Stilvolle Innenräume des Weinguts, die ein bisschen romantisch und super schön sind.
00:45:38: Wo du raus aus deinen Unternehmensräumlichkeiten bist und eine ganz andere Chance hast um mal fernab von allem anderen drüber zu sprechen.
00:45:46: Wir sind wie Ticken wir wollen zusammenarbeiten.
00:45:49: Liebe Marcel, ich glaube das ist etwas was jetzt schon viele Menschen inspiriert hat und ich hoffe dass du noch viel mehr Menschen inspirierst mit deiner Arbeit.
00:45:57: Und vielleicht hat ja auch der eine oder andere Zuhörer dieses Podcast Lust mit dir mal einen Workshop zu machen.
00:46:02: auf jeden Fall poste ich deine Kontaktdaten in die Show Notes.
00:46:04: und so wichtig kenne bist du auch offen ganz unabhängig von Workshops einfach mal sich vertraulich auszutauschen, wie man diese Herausforderung anpacken kann und auch einfach dieses Potenzial wecken kann.
00:46:14: Das ist da draußen immer noch schlummert für die Weiterentwicklung unserer Teams.
00:46:17: Jens und ich sagen herzlichen Dank für deine Zeit für unseren Podcast!
00:46:21: Danke für euer Interesse, danke schön!
00:46:24: Das war's für heute bei The People Equation mit einer ungewöhnlichen Folge einem ungewönnischen Thema.
00:46:29: Wir hoffen es hat euch nicht gelangweilt oder gar abgeschrägt sondern unterhalten und vielleicht sogar angeregt neues zu wagen mutig zu sein.
00:46:36: Beim nächsten Mal widmen wir uns bei der TPE hier dem Thema Resilienz.
00:46:39: Am Beispiel einer echt wilden unternehmerischen Achterbahnfahrt, da wird es wieder richtig hernig!
00:46:44: Darauf könnt ihr euch jetzt schon freuen.
00:46:45: Für heute lassen wir das aber gut sein.
00:46:47: Wir sagen macht's gut bleibt gesund.
00:46:49: Danke für eure Zeit und auf bald sagen Jens Marcel und Michael.
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