Führen mit Taktgefühl – mit Hanns-Ferdinand Müller (#69)

Shownotes

Moderator und Producer: Michael Hedtstück Hosts: Paul Taaffe und Jens Alsleben Zu Gast: Hanns-Ferdinand Müller (Ex-Manager, Leadership-Coach und Komponist)

Kontakt: Michael Hedtstück, mh@aurora-stories.de Jens Alsleben, ja@starkimsturm.com Paul Taaffe, ptaaffe@finance-ps.com Hanns-Ferdinand Müller, https://www.linkedin.com/in/hannsferdinandmueller/

Hanns-Ferdinands Buch heißt: „Der Ton macht die Führung“, erhältlich unter anderem hier: https://www.amazon.de/Ton-macht-F%C3%BChrung-Entschlossenheit-F%C3%BChrungspers%C3%B6nlichkeit/dp/B0FJD8RWWD

Musik: Let it Rock right Now (Motion Array) https://motionarray.com/

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Runde in The People Equation.

00:00:22: Schön, dass ihr wieder mit dabei seid und ich glaube es wird sich lohnen!

00:00:25: Denn wir haben heute einen der vielleicht interessantesten Gäste die wir je bei uns hatten.

00:00:30: Unser heutiger Stargast war bitte anschnallen Offizier, Banker Topmanager bei einer Tochter von RWE, Strategieberater.

00:00:39: Gründer einer Online-Plattform für klassische Musik und nebenbei in seiner ganz bestimmt äußerst üppigen Freizeit hat er auch noch ein Klavierkonzert für die Kölner Philharmonie komponiert – was für eine Biografie!

00:00:50: Und jetzt kommt auch noch das Podcast hinzu.

00:00:52: Ich begrüße unseren heutigen Stargast Hans Ferdinand Müller.

00:00:55: Herzlich willkommen unserer Hunde!

00:00:57: Ja, freue mich heute hier sein zu dürfen.

00:00:59: Ich habe selten in so kurzer Zeit eine lange Wiede runtergerasselt, das ist glaube ich ein Kotverdächtig.

00:01:04: Hans Ferdinand du bist nebenbei auch noch Autor!

00:01:07: Du hast vor kurzem einen Buch herausgebracht dass unser Interesse geweckt hat.

00:01:11: der Ton macht die Führung heißt es und dort versuchst du den Zauber der Musik und die Erfolgsgeheimnisse von Orchestern auf das Führen von Teams in der Arbeitswelt zu übertragen.

00:01:21: darum haben wir dich eingeladen weil wir das sehr spannend finden und ich bin sehr gespannt was für Inspirationen und Tipps du uns mitgebracht hast aus dieser Welt.

00:01:28: Das ist ein echtes Leadership-Thema und dafür brauche ich natürlich immer Verstärkung.

00:01:32: Und dafür habe ich wie immer unseren persönlichen TPE Leadership Experten an meiner Seite, hallo Jens als Leben!

00:01:38: Moin ihr Lieben, grüße euch!

00:01:40: Paulert heute frei.

00:01:41: jetzt müssen wir beide Jens diesen Podcast alleine wuppen.

00:01:44: aber mit diesem interessanten Gast könnte das klappen oder?

00:01:47: Kommen wir endlich mal zu Wort hier...

00:01:51: Mal gucken, ob Hans Ferdinand uns zu Wort kommen lässt.

00:01:54: Er hat ja eine ganze Menge zu erzählen das haben wir schon gemerkt.

00:01:57: Jens vorab für dich die Frage was hältst du denn grundsätzlich davon als Leadership Coach?

00:02:02: Für besseres führen online bei anderen Disziplinen zu nehmen wie wir es heute tun?

00:02:06: Das ist ja schon mal wieder ne gute Frage.

00:02:09: Danke, danke.

00:02:09: Ich bin mir und ich weiß aber dass das nicht positiv meint.

00:02:13: Ich hätte ja eigentlich sagen wollen, das wäre eine blöde Frage.

00:02:16: Aber das habe ich dann ganz kurz reflektiert und hab gesagt ne, das ist nicht in Ordnung so was sagt man nicht.

00:02:22: natürlich wir nehmen auch ständig Anleihe an anderen Disziplinen.

00:02:26: Ja, ich meine wir können ja gar nicht anders als gucken wie macht sie andere und dann ausprobieren ob uns das auch irgendwie weiterhilft.

00:02:31: Und als Private Equity Partner ist ja einer der ganz großen Vorteile dass wir tausende von Geschäftsmodellen kennengelernt haben und natürlich dann diese dieser Transfer Das was bei dem einen gut funktioniert das zu adaptieren auf das Andere und vielleicht kriegen wir dadurch auch ein Durchbruch wo vorher irgendwo nur starre war.

00:02:51: das ist ja unser tägliches Brot gewesen und Natürlich kann man aus der Musik Und da wird der HF natürlich nachher herrliche Beispiele bringen.

00:03:00: Extrem viel mitnehmen auch in andere Disziplinen, also insofern fand ich das Buch auch nur vollgerichtig und extrem wertvoll.

00:03:09: um mal ein bisschen um die Ecke zu denken.

00:03:11: Für dich mag das trivial klingen?

00:03:13: Die Frage für mich war sie nicht denn als ich das buch in die Hand bekommen habe habe ich mir nicht als erstes die frage stellt ist es nicht zu weit weg von unserem sehr praxisorientierten Podcast mit Leuten, die richtig anpacken Verantwortung tragen.

00:03:24: Dann habe ich aber bei der Lektüre gemerkt das könnte tatsächlich was sein und so verminne ich dann doch froh dass du mich da supportest und wir ans Ferdinand richtig gemeinsam löchern können.

00:03:33: Was genau für Anleihen wir als Manager- und Führungskräfte bei den Musikern nehmen können?

00:03:38: Ans Ferdinalt eine der zentralen Aussagen deines Buches ist Zitat Gute Führungen ist wie ein gelungenes Musikstück.

00:03:46: Welchen Parallelen siehst Du denn zwischen Musik und Förung?

00:03:49: Da sehe ich eine ganze Menge Parallelen, aber wenn du dieses Zitat nimmst fällt mir ganz spontan hier im Podcast das Bild des Orchester ein.

00:03:58: Als Lieder und Gruppenteams für es sehst du vor vielen Menschen mit denen du arbeitest.

00:04:07: Und das Orchester besteht aus verschiedensten Instrumenten und die musst du gut zusammenspiegeln lassen Und du musst den Guidens geben, was sie zu spielen haben wie sich zu spielen.

00:04:18: Dann brauchst du dieses Vertrauen dass diese teilweise über achtzig Musikerinnen und Musiker richtig zusammenspielen.

00:04:26: Das ist immer das erste Bild, was mir dazu eintreffen.

00:04:29: Ein kleiner Widerspruch von mir dazu oder kritische Frage in Norchester, das eine Komposition vorträgt, ist ja wie ein perfekt abgestimmtes Urwerk bei dem jedes einzelne Orchester Mitglied exakt das tut, was zu tun ist und das genau im richtigen Moment.

00:04:43: Auf so eine Weise entstehen jetzt natürlich nicht Produkte oder Services in der Unternehmenswelt?

00:04:48: Ja, dann nehme ich nicht das Orchester sondern die Band, die spielt.

00:04:52: Oder nehmen wir jetzt das extrem andere Beispiel, Jazz hat drei vier Leute, die zusammenspielen Schlagzeug, Bass und Klavier und die im Prinzip nur die Harmoniefolge festgelegt haben.

00:05:04: Im Unternehmen würden man sagen vielleicht ist der Purpose klar was man mit dem Projekt erreichen will.

00:05:12: abgestimmten Harmoniefolge wird improvisiert und miteinander da gespielt.

00:05:17: Und das ist total frei, da weiß der Pianist nicht was der Bassist in den nächsten acht Takten macht.

00:05:23: er muss sich darauf einlassen.

00:05:25: dann ist das Bild vielleicht Michael noch passender.

00:05:27: Dieses Bild gefällt mir, wenn ich mit so einer Jazz-Kombo vorstelle oder in der Band die ordentlich schrabbelt.

00:05:33: Im besten Fall inspiriert es ja Leute.

00:05:34: das begeistert die Leute, es gibt Standing Owations die Leute klatschen man zieht gemeinsam unbewusst praktisch am selben Strahlen und schafft ein gemeinsames Werk.

00:05:43: Das glaube ich eine gute Parallele weil das ist ja was Führungskräfte auch anstreben mit ihrem Team.

00:05:50: Was machen deiner Meinung nach den Künstlern hier im Zusammenspiel besser?

00:05:55: als Manager oder in der Architektion mit ihrem Publikum?

00:05:59: Ja, bleiben wir in diesem Jazzbild.

00:06:01: Sie machen allein schon zwei Dinge besser – sie hören dem anderen zu, nehmen jetzt mal den Pianisten, der überträgt jetzt mit Augenkontakt an den Bassisten in dieser Jazz-Session sozusagen die Führung an den Bassisten und er bleibt weiter im Augenkonto und hört ihm zu und spürt was da passiert.

00:06:20: Und das ist beides, was im Management oft fehlt zuhören und beobachten.

00:06:25: Hören Musiker bewusst zu, trainieren die das?

00:06:30: Ohne Zuhörden funktioniert Musik nicht!

00:06:33: Das ist eine der Grundgaben und es wird auch im Studium in den Ausbildungen trainiert.

00:06:37: und du musst sehr fein zuhören und du hörst ja sogar noch in anderen Dimensionen.

00:06:43: Du hörst nicht nur den Inhalt oder den Ton, der gespielt wird sondern du musst ja auch lautstärke, Rhythmus.

00:06:50: Du musst noch viel mehr achten wie wir im Management wenn einer schnell redet sagt kein Mensch du redest mir zu schnell.

00:06:56: in der Musik sagt jemand was man aufkannst ist ein bisschen langsamer spielen.

00:07:01: Wir haben eine andere Schlagzahl die wir nehmen und deshalb werden die von Anfang an wirst du trainiert noch feiner zu hören.

00:07:09: Das ist ja ganz anders Jens, Management.

00:07:11: Die Führungskräfte die wir ausbilden, die heranwachsen sind ja doch eigentlich eher Leute, die gestalten wollen, die eher sprechen lernen als zuhören lernen, also die Mick Jagger Frontseue im Prinzip, die vorne drauf stürzen.

00:07:25: Wie erlebst du denn als Managementbegleiter die Fähigkeit zuzuhören bei Führungskräften?

00:07:30: Die ist lange nicht so gut ausgeprägt wie in dem Beispiel das Hans Ferdinand uns gesagt hat.

00:07:34: oder

00:07:35: Ja, da gebe ich dir eine Anekdote aus meinem eigenen Leben.

00:07:38: Als ich mal jemandem davon erzählte das mich sehr interessiert was er so macht der war nämlich Coach und Gesprächs-Therapeut und hat Family Offices oder Familien und geführte Unternehmen begleitet in der Nachfolge.

00:07:55: Da hörte er mir also lange zu wie ich so gesendet habe.

00:07:59: Und dann sagt er nach ungefähr anderthalb Stunden.

00:08:03: Ich glaube, das was ich mache wirst du nie können

00:08:06: jetzt.".

00:08:07: Und ich so okay wie sowieso taste dich!

00:08:10: Der sagt ja Du hast das gleiche Problem wie alle.

00:08:12: Du meinst dass du mit je mehr senden desto besser irgendwas erreicht aber du bist gar nicht auf Empfang und du musst erstmal lernen zuzuhören.

00:08:22: Und der war derjenige, weshalb ich dann eine dreijährige Ausbildung gemacht habe als Gesprächstherapeut.

00:08:28: Weil ich verstanden habe dass ich nicht in der Lage bin zuzuhören.

00:08:32: und wir sind so sozialisiert.

00:08:34: da ist ein Problem und da müssen Lösungen her Und wir können gar nicht anders in unserer Funktion als Führungskräfte, als auf die Feuer drauf zu hüpfen.

00:08:44: Die am höchsten lodern!

00:08:46: Das ist ein Impuls.

00:08:47: dem müssen wir uns abgewöhnen.

00:08:50: das ist tatsächlich das nennt man Unlearning und das war dann auch der Kernsätze.

00:08:55: also ich mich dann in England hab ausbilden lassen bei Mailer Campbell zum Executive Leadership Coach.

00:09:00: da war das Stichwort Unlearning All die Impulse, die wir als Manager und als Executives über Jahrzehnte uns antrainiert haben nämlich schnell für Lösungen zu sorgen das zu verlernen und tatsächlich wieder zuzuhören.

00:09:14: Und die Leute wirklich zu empowern dass sie aus sich heraus in der Lage sind die Probleme anzugehen und nicht immer wir uns allmächtig glauben fühlen zu müssen um den Laden im Griff zu halten.

00:09:26: Super interessant.

00:09:27: Vor allem der Zeitraum, den du genannt hast drei Jahre glaube ich, hast du gesagt.

00:09:31: die Ausbildung zum Gesprächstherapeutin hat sicherlich jetzt noch mehr dazugehört als das Zuhören.

00:09:35: aber was waren denn so Schlüsselkomponenten?

00:09:38: Die dir geholfen haben das zu hören zu lernen?

00:09:41: Was gehört dazu zu diesem Handwerkszeug des Zuhörens?

00:09:45: also Karl Rogers, die humanistische Tries ist extrem wesentlich dafür.

00:09:52: Nämlich einmal die unconditional appreciation also das bedingungslose annehmendes Menschen der mir gegenüber sitzt.

00:10:00: dann das Thema der Empathie Das heißt also zu verstehen wie wichtig es ist sich in die Schuhe des anderen hineinzuversetzen um zu verstehen Wie er gerade diese Situation emotional erlebt.

00:10:13: und das andere ist konkurrenz nämlich die Befähigung zu wissen, was in meinem eigenen Leben dazu geführt hat.

00:10:21: Dass ich bestimmte Antreiber entwickelt habe, bestimmte Triggerpunkte, bestimmten Stressoren entwickelt haben, die mich dann außer Kontrolle bringen in bestimmten Situationen.

00:10:32: und das anzunehmen und abzuarbeiten so dass sich auch in schwierigen Situationen eben nicht triggere und mich nicht stresse.

00:10:40: Und dann ein ganz wesentlicher Satz.

00:10:43: Die Therapie heilt aus folgendem Grund, weil der Therapeut dem Patienten oder der Coach auch dem Klienten einen empathischen Wertschätzenden und bedingungsfreien Raum bietet den er in der Lage ist zu halten damit in diesem Raum der Mensch anfangen kann sich selber wertzuschätzen sich selbst bedingungslos anzunehmen.

00:11:07: das nennt man die Selbstaktualisierungstendenz des Menschen, das heißt dann kann er auch sich heraus anfangen an sich zu glauben und sich auch Dinge zu wagen anders zu tun als es bislang gemacht hat.

00:11:20: Als Führungskraft ist es auch wichtig diesen Raum zu geben damit Menschen aus sicher raus den Mut fassen an sich zuglauben und die Dinge zu tun die sie aus der Komfortzone bringt.

00:11:33: Ja, ich kann da nur unterstreichen was Jens sagt.

00:11:36: Ich habe in meinem Buch so eine Szene beschrieben und ich glaube, dieses Annehmen von anderen Menschen.

00:11:42: Das ist in der Musikfeld das vielleicht leichter, weil es keinen Über- und Unterverhältnis Ober- und unter Verhältnis gibt.

00:11:48: Und man direkt den anderen Menschen respektiert mit seiner anderen Stimme dem anderen Instrumenten, weil man ihn braucht.

00:11:55: Das habe ich im Buch kurz beschrieben.

00:11:58: Im Management kommt ein Chefchefin in den Raum und dann gibt's einen Oberunterverhältniss Und da ist dieses Annehmen des anderen Menschen oftmals gar nicht da.

00:12:07: Oder es schwer, und das ist in der Musik ganz anders!

00:12:10: Das ist einer der größten Unterschiede wenn ich in den beiden Welten lebe.

00:12:14: Du wirst immer respektiert selbst als Pauker.

00:12:17: im Orchester wurde vielleicht nur fünfmal auf die Pauke aus Also auf den ersten Blick unwichtig bist.

00:12:23: Aber diese Fünfschläge sind super super wichtig und das spürt jeder.

00:12:28: Und das im Management, glaube ich Jens hast du bestimmt auch schon oft erlebt.

00:12:32: Wenn dann nur einer eine untergeordnete Rolle spielt die spielt er in dem Meeting und die spielt der aber den Wochen danach und kriegt gar nicht diese Annahme von der Du eben gesprochen hast.

00:12:41: Dann ist der Schritt zur Empathie.

00:12:43: Der ist ja dann unmöglich.

00:12:45: also du musst ihn erst wie Du gesagt hast jetzt annehmen und wertschätzen und dann kannst Du erst empathisch versuchen auf ihn zu reagieren.

00:12:53: Unser spannende ist diese Unter- und Überordnung, das ist etwas was natürlich häufig auch zu einem Verlust von Glaubwürdigkeit führt bei den Vorgesetzten.

00:13:03: Ich habe meine elf goldenen Regeln der GlaubWürdigkeit und eine davon heißt ich sehe ja auch die Unsichtbahn und ein anderer Regel heisst bei mir ist jeder Teil des Erfolgs.

00:13:14: Ja und das spiegelt genau das wieder was der HF sagt es ist extrem wichtig anzuerkennen dass Und das hat etwas mit Demut zu tun und mit Dankbarkeit, um mit dem Privileg der Führung.

00:13:28: Es ist extrem wichtig, nie den Fehler zu begehen, zu glauben ich bin was

00:13:32: besseres.".

00:13:33: Da würde ich gerne mal reingehen!

00:13:34: Das überrascht mich total als Nichtmusiker.

00:13:36: Ich jetzt gedacht Künstler sind Individualisten.

00:13:38: Extrem kreative Geister Dass es den schwerer fällt sozusagen auf einen anderen einzugehen als einem angepassten Manager, der ja immer schon in Organisationen bzw.

00:13:49: Geflächten groß wird oder sowas.

00:13:51: Du schuldest den Kopfhandspferdienern?

00:13:53: Ja ich habe doch nie mit Musikern darüber gesprochen und auch über dem Begriff, den ich gleich in den Mund nehme nämlich das System, dass systemische denken.

00:14:01: aber Musiker müssen systemisch denken weil nur abgestimmten Gleichklagen, harmonischen der Harmoniefolge folgenden Zusammenspiel entsteht für den Zuhörer.

00:14:13: Für die Crowd, die da im Pop-Konzert ist, entsteht was Schönes und die Denken von Beginn an systemisch!

00:14:21: Und ich glaube Jens das kennst du?

00:14:23: Das ist eben schon einer der Fehler.

00:14:25: Ich habe ja auch in meiner Ausbildung zum Systemischen Coach bei Peter Hawkins gelernt What's the Purpose?

00:14:32: Und das weiß der Musiker.

00:14:33: Der weist den ganzen Sinn mit geiler Musik, die Zuschauer heute zufrieden stellen und sie begeistern und die Emotionen zu ihnen rüberbringen.

00:14:43: Der Purpose, den weiß jeder!

00:14:45: Natürlich gibt es da auch Konflikten wenn du spürst dass eine Musikerin-Musiker in deinem Team gerade eben nicht auf dem Purpose arbeitet.

00:14:53: aber der Purpose ist von Beginn an klar

00:14:56: Und das ist übrigens auch die Gemeinsamkeit zum Militär.

00:14:59: Ich meine, HF und ich haben beiden Offiziellaufbahnen hinter uns und wir haben von Anfang an gelernt systemisch zu arbeiten.

00:15:07: Genau das was du sagst der Purpose war allen klar und wir mussten immer das Gesamtsystem im Blick halten damit der Auftrag erfolgreich durchgeführt werden konnte und wir müssten immer dass Gesamtsysteme zum Klingen bringen und dabei sicherstellen, dass Individualisten nicht dazu führen hat, sondern also das Menschensterben sozusagen.

00:15:29: Sondern es musste sichergestellt sein dass das System harmonisch ineinander greift um am Ende des Tages den Auftrag erfolgreich durchführen zu können.

00:15:38: und das ist auch was wir in der Musik sehen bei HF und das is' auch das was High Performance Teams im Business Kontext ausmacht.

00:15:46: Das ist der große Unterschied zwischen mediocren Führungsteams und Teams und wirklich Hochleistern dass die in der Lage sind, systemisch zu denken und das Gesamtsystem harmonisch zum Schwingen zu bringen.

00:16:02: Wenn ich in die Musikwelt schaue, dann sehe ich da ja Stars und ich weiß nicht ob du da Einblick hast.

00:16:08: Ich würde dich kennenlernen.

00:16:09: nach Fragen so Leute wie Mick Jagger David Bowie Sting das ist ja eine Art CEO der Band klarer Kopf der Band Aushängelschild auch sicherlich der künstlerische Kopf in der Regel der auch die Richtung vorgibt.

00:16:22: David Bowey war zum Beispiel musikalisches Genie.

00:16:25: ich kann mir vorstellen dass alles was er gesungen hat aus seiner Feder stammt.

00:16:29: Wie führen denn solche Musikerstars ihre Bands, ihre Orchester, ihre Crew?

00:16:36: Also ich habe das Ding bei einem Soundcheck nie erlebt.

00:16:38: Ich hab auch David Bowie beim Soundcheck nicht erlebt.

00:16:41: aber was mir spontan Michael einfällt ist... Ein Riesengeschenk, was meine Frau und meine Tochter eigentlich haben.

00:16:47: Wir haben es meiner Tochter bekommen als Sarah Connor mit Freunden von mir.

00:16:51: Der Trammer Felix Lehrmann ist ein Freund von mir und der Percocynist Rani Grieger, der übrigens mit Sting spielt einer meiner besten Freunde.

00:16:59: Und dann durften wir den Soundcheck in der Kölner Arena erleben.

00:17:04: Und Sarah Connor kam fünf Minuten später auf die Bühne.

00:17:08: Das hat mich so tief beeindruckt wie ihre Gruppe acht Leute, Backgroundsängerin zwei oder drei Elf am Ende geführt hat.

00:17:18: Noch mal klargemacht hat.

00:17:19: die kam auf die Bühne, hat noch einmal den Purpose für den Abend klargemucht Die hat die Rollen nochmal klar adressiert und verteilt.

00:17:28: Ich habe so eine Führungspersönlichkeit selten gesehen Und über dieses Bild hab ich schon oft in Coachings gesprochen.

00:17:36: Diese Frau hat mich unabhängig, dass sie singen kann.

00:17:39: Die hat mich in ihrer Form zu führen das System sozusagen auf den Abend auszurichten total begeistert.

00:17:47: Cool!

00:17:48: Soundcheck bin ich.

00:17:49: bei einer anderen Frage üben die Leute die können spielen ja die Spielen-Tournés mit hundert von Konzerten.

00:17:56: die machen trotzdem jeden Abend wieder ein Soundcheck die machen Generalprobe Warum?

00:18:00: Die können es doch.

00:18:01: Immer die meisten Manager machen keine Soundchecks und Generalproben, wenn sie auf Mocho gehen oder keine Ahnung Mitarbeiteransprache machen.

00:18:09: Ja das ist Michael.

00:18:10: Das ist glaube ich ein großer Raum in meinem Buch was mich auch im Management immer geärgert hat.

00:18:16: Dass Menschen, wenn Sie glauben eine Ausbildung beendet zu haben ne Lehre, ein Studium und dann im Management sind vielleicht sogar im Top-Management glauben sie müssten nichts mehr dazu lernen und nicht mehr üben.

00:18:30: Und das ist etwas, das ist ein zentraler Punkt meines Buches.

00:18:33: Das hat mich immer im Arbeiten gestört und Musiker wissen dass sie immer üben müssen.

00:18:38: ich habe letztens einen Mediathekartikel von Aspekte gesehen.

00:18:43: da war noch mal die Zahl die in klassischer Musiker pro Tag übt es sind drei bis vier Stunden obwohl er das Instrument wenn wir jetzt zuhören würden beherrscht.

00:18:52: Michael dann würdest du sagen der kann ja geil spielen.

00:18:54: was soll denn auch lernen?

00:18:55: Der lernt jeden tag noch was dazu und schaut sich doch von Kolleginnen und Kollegen Musikerfreunden nochmal etwas ab.

00:19:04: Und das hat mich immer aufgeregt, dass du sagst ich habe jetzt mein Ausbild und mein Studium zu Ende Jetzt kann ich ja alles.

00:19:10: und guckt euch mal unsere Welt an die disruptive Welt wo jetzt AI mit einer Geschwindigkeit kommt.

00:19:16: dagegen ist die Dampfmaschine wirklich ein alter rostiger Kass und alle glauben sie müssten nichts lernen.

00:19:23: Sie müssen immer dazulernen üben.

00:19:27: Das ist für mich eine der zentralen Unterschiede zwischen Musiker und Manager, das sollte ein Manager jeden Tag noch mal tun und sich dann Soundcheck auch wirklich vorbereiten.

00:19:37: Also jetzt gehe ich nochmal in das Bild von Sarah Connor, die bereitet sich – obwohl es war achtzehn Uhr um zwanzig Uhr, weil sie kommt hier auf die Bühne – die erklärt nochmal den Purpose!

00:19:47: Die erklärt NOCHMAL dass Sie heute im Köln sind... Wie wichtig ist es, dass die Emotion überspringt?

00:19:55: Die erklärt nochmal die Rollen.

00:19:57: Und das ist etwas was sie machen und Sie checken den Sound und sie spielen auch noch mal Dinge an und üben nochmal eine Passage wo sie unsicher sind.

00:20:06: Warum zu Managerin und Manageris nicht?

00:20:09: Ja und das spannende was du sagst HF ist ja wie sie mit den Fehlern umgehen.

00:20:18: also ich übe ja weil vollkommen selbstverständlich auch angenommen habe, dass ich nicht perfekt bin.

00:20:26: Dass ich wie selbstverständlicher auch weiß, ich kann durch das üben natürlich Fehler vermeiden aber ich beklage mich nicht über den Fehler und vor allen Dingen gebe ich ihr nicht vor keine Fehler zu machen.

00:20:40: Denn wenn ich vor gäbe wie Management Ich mache keine Fehler dann würde ich nicht üben sondern die Haltung zu sagen, es ist selbstverständlich dass wir Fehler machen und es ist wie selbstverständig das jeder von uns Fehler macht.

00:20:55: Und wir bewerten und beurteilen und verurteilern uns dafür nicht, sondern wir nehmen das als gegeben an!

00:21:02: Das ist, wenn ich die deutsche Fehlerkultur in Unternehmen anschaue ein wahnsinnig großer Unterschied.

00:21:10: Weil hier jeder glaubt er wird gehängt, wenn er einen Fehler macht was natürlich überhaupt nicht der Fall ist.

00:21:16: Und das nächste Ding ist auch zu Militär wieder.

00:21:20: Ich konnte ein G-III auf dem Rücken liegend mit Atemschutzmaske nachts zerlegen und wieder zusammensetzen, nicht weil ich so einen G- III-Zerlege Talent hatte sondern weil ich das G-II vftausendmal zerlegt habe.

00:21:37: Und warum war das wichtig?

00:21:39: Weil es Situationen geben könnte im Gefecht, wo ich auf dem Rücken liege mit einer Art und Schutzmaske nachts bei Regen.

00:21:46: Das Gewähr hakt und ich es zerlegen muss!

00:21:49: So dieses Szenario denken im Unternehmen dass sich mich auf Eventualitäten vorbereite und das trainiere.

00:21:57: jetzt übertragt das mal auf den Alltag in deutschen Mittelstand.

00:22:01: wenn ich dem sage jetzt trainiert doch mal das Szenariosystem ausfallen Wir sagen alle, das geht nicht.

00:22:08: Weil alle glauben der Schwungrat der Maschine dürfte auf keinen Fall ungeölt irgendwie stehen bleiben.

00:22:16: Das heißt im Unternehmenskontext nimmt man sich gar nicht die Zeit.

00:22:21: Man schafft sich nicht den Raum auch mal ins Szenarien durchzuspielen.

00:22:27: was passiert eigentlich wenn das System hakt?

00:22:29: Das heißt man geht die ganze Zeit jeden Tag in der Hoffnung dass hoffentlich nichts geht ins Unternehmen und spult seinen Tag ab.

00:22:38: Das wird es weder in der Musik noch im Militär geben, im Gegenteil.

00:22:42: Da sind Szenario-Denker und die sind auf die Szenarien vorbereitet und können dann irgendwann virtuos auch improvisieren.

00:22:51: Ja und da ergänz ich, weil du es ist der perfekte Übergang jetzt improvisieren.

00:22:57: Wenn du das dann tust und sich so auf den Termin auf sozusagen das Konzert um die Metapher zu nehmen vorbereitet, dann öffnest du Raum im üben für weitere kreative Dinge.

00:23:09: also wie oft ich das erlebt habe dass in dem Soundcheck der Gitarist anfängt keine Ahnung mitzuimprovisieren.

00:23:20: Eigentlich spielst du ja gar nicht, aber das wäre total kotol wenn du so spielen würdest.

00:23:25: diesen Raum kriegen wir gar nicht weil diese Übungs-Szenarien gar nicht hast.

00:23:29: und bis dann am Ende Wenn das Konzert schlägst durch im Business wirklich im arbeiten ist gar nicht mehr in der Lage Jens was du ihm gesagt hast zu improvisieren Weil Improvisationen nicht angelegt ist.

00:23:42: Aber in dem üben eines musikers ist improvisation angelegt.

00:23:46: Per se

00:23:47: So jetzt hau ich mal einen raus.

00:23:50: Das heißt, dass das deutsche Mittelstandsmanagement genauso virtuos in der Lage ist, das Orchester zu dirigieren und Musik zu spielen wie ich im Schulorchester Klarinette.

00:24:05: Weil das einzige was ich geschafft habe war vom Blatt zu spielen Und zwar fehlerfrei vom Blatt zu spielen.

00:24:12: Aber in dem Moment, wo man mir die Partitur weggenommen hat und man mir gesagt hat jetzt spiele auch mal von alleine da war Schweigen im Walde.

00:24:20: Wenn wir als deutsche Wirtschaft wieder dahin kommen wollen virtuos improvisiert etwas zu spielen was tatsächlich Sinn macht und sich gut anhört dann müssen wir aufhören immer nur vom Blattszuspielen sondern dann brauchen wir genau diese Kreativität hf von der du gesprochen hast.

00:24:37: Bleiben wir mal im Bild der Unternehmer aus dem Mittelstand, der jetzt diesen Podcast hört.

00:24:41: Wo konkret würdet ihr dem raten stärker bewusster zu üben und wo muss er mehr Mut und mehr Raum bilden für Improvisation?

00:24:51: Ich glaube, bei den prioritären Themen und Projekten muss er üben.

00:24:56: Ich bringe mal einfach ein Beispiel, ich weiß gar nicht ob es ein gutes ist.

00:25:00: Verkaufen ist glaube ich eine der Kerndisziplinen die Unternehmen haben.

00:25:04: sie müssen ihre Produkte im BTC-Markt an den Kunden bringen und auch das muss man testen üben und checken.

00:25:13: was mir immer wieder auffällt ist dass das nicht bis zum Ende gedacht ist weil du am ende feststellst also Ich war jetzt bei meinem Lotto-Laden, ich spiel wirklich Lotto.

00:25:22: Erfolglos!

00:25:23: Das hättest du nicht so gut Joggs ausüben müssen oder?

00:25:26: Genau nein sorry Aber Spaß beiseite der wurde jetzt umgestellt.

00:25:30: dieser Lotto Laden auf ein anderes System Auf ein anderes Kassensystem.

00:25:35: Dieses Kassensystem ist super digital aber die Funktion den Lotto scheint zu verlängern.

00:25:42: da waren Backtränen im System Und ich kam jetzt drei Tage später, das ist mein Getränkelladen auch und habe Getränke gekauft.

00:25:48: Und dann habe ich den türkischen Inhaber gefragt und klappt es jetzt?

00:25:51: Nein!

00:25:52: Die Lotte Gesellschaft hat festgestellt dass das ein Back ist und die müssen dem beheben.

00:25:56: Da frage ich mich warum man das vorher nicht getestet hat.

00:25:59: Das ist nur ein Bild.

00:26:01: Man bringt teilweise Produkte in den Markt und hat sie nicht... Ich hab mal einen Manager kennengelernt der hat gesagt Fall abschließend jeden fall durch üben exerzieren und das passiert häufig glaube ich im mittelstand.

00:26:13: es passiert auch in konzernen und ich glaub dass ist so ein so ein thema.

00:26:17: wenn ich etwas mache versuche bis zum letzten ding durchzudenken.

00:26:21: und kleine anekdote michael meine frau werde ich mich aufrege wenn ich in irgendeinem auf einer website oder in irgen einer line war.

00:26:29: bei einem unternehmen sage ich immer die top manager haben das nie gemacht dann wüssten sie wie schlecht das hier ist.

00:26:35: Sie haben es am Ende nicht geübt.

00:26:38: Ja und in Ergänzung, deine Frage Michael was ja wichtig ist wir haben ja alle nur vierundzwanzig Stunden.

00:26:45: dann ziehen wir mal einen gesunden Schlaf ab Dann bleiben vielleicht noch und dann haben wir noch Familie, Freunde, Trollalala-Unternehmen hin und her.

00:26:57: Und dann sind wir auch noch Platzschaffen für etwas was wir bislang noch nie gemacht haben und keinen Raum hatten dafür nämlich wir müssen etwas zur Priorität erheben von dem wir glauben dass es uns einen echt Mehrwert liefert.

00:27:11: das heißt ich muss den Kalender freiräumen Und ich muss mich entledigen dem, was ich Neues nenne.

00:27:17: Nicht nur ich.

00:27:18: Signal und Noise.

00:27:19: gibt es so eine wunderbare Anekdote über Steve Jobs und Elon Musk.

00:27:23: Weil bei Steve Jobs sagte man der hat sich auf achtzig Prozent Signal und zwanzig Prozent Neus reduziert das heißt er hat nur das getan was wesentlich ist für den Erfolg und hat alles andere was unwesentlich ist komplett beiseite gelassen.

00:27:40: Bei Elon Musk geht mir davon aus dass der hundert Prozent und null Prozent Neues hat.

00:27:45: Das heißt, das Management hat die Aufgabe das Unternehmen zu befreien von Neues um Platz zu schaffen für Signal.

00:27:52: Und Signal ist zum Beispiel das Szenario denken, Signal ist auch die Beziehungsarbeit, die Vertrauensarbeit innerhalb der Organisation und einiges anderes mehr.

00:28:03: Wenn das Unternehmen und die Unternehmensführung anfingen den eigenen Kalender zu durchforsten was davon ist Signal und was es davon ist Neues und welche Dinge muss ich reprioritisieren dann ist schon extrem viel erreicht.

00:28:18: Ja, und ich will ergänzen.

00:28:19: Zahlen Sie auf den Purpose, den das Unternehmen hat ein am Ende?

00:28:25: Also hat es eine Relevanz!

00:28:28: Und das überlegen die Musiker immer.

00:28:29: Die Musiker fragen sich ja nicht was soll ich noch mit Neues?

00:28:32: also was mit den Dingen, die mich belasten und die nicht auf dem Purpose geiles Konzert am Abend einzahlen?

00:28:40: Und das ist Priorisierung, Szenariendenken, Improvisationen und Freiraum für Kreativität und Kreativity.

00:28:48: Jens und Michael dafür brauchst du Zeitraum!

00:28:52: Du kannst Kreativität, ich habe das mal erlebt in einem Top-Management Meeting.

00:28:56: Jetzt lasst uns mal kreativ

00:28:58: sein.".

00:28:58: Das war der bescheuerte Satz, den ich in meinem Leben jemals gehört habe.

00:29:01: In einem Büroraum mit zwölf Leuten an einem Tisch mit Ober-, Unterverhältnis und dann sagt der Oberchef, lass uns bitte mal hier kreatif sein.

00:29:09: Ja super!

00:29:10: Das Setting war nicht gerade geeignet für Denken.

00:29:13: Und Kreativity erfordert das subjektive Gefühl dass ich mich da sicher fühle als Mensch?

00:29:21: Weil in dem Moment, wo ich das nicht mache im Säbelzahn-Tier-Sprech bin ich ja ein Fyder of Light und dann bin ich nicht kreativ.

00:29:27: Das heißt für Führung muss diesen Raum schaffen von den wir eben gesprochen haben, wo Menschen das Gefühl haben sie kommen als Mensch in der Situation nicht zu schaden.

00:29:35: Und Sie haben tatsächlich den Raum Dinge auszusprechen und zu denken die vielleicht unaussprechlich oder undenkbar waren ohne dafür gehängt zu werden.

00:29:45: Da sind wir wieder bei der Fehler Kultur In der Vertrauensarbeit.

00:29:49: Und wenn ich noch was ergänzen darf, was ich da in Worten entnehme.

00:29:52: Hans Ferdinand bei deinem Bild der Purpose steht im Mittelpunkt als geile Konzert abzuliefern.

00:29:57: Was Musiker machen ist die absolute Konzentration auf das Liefern ja?

00:30:02: Auf diesen Moment, auf den es ankommt und dort abzulehvern.

00:30:05: Überdraht aus Management Die Ansprache vor dem Team des Hails Auftritts, die Entfreigabe von einem Produkt oder ähnliches dass nicht zwischen zwei Meetings noch reingquetschen und wo bin ich hier, alles klar.

00:30:16: Was muss ich entscheiden?

00:30:17: Sondern abliefern das es bestmögliche rauskommt.

00:30:20: Ja Michael genau absolut abliefernd!

00:30:23: Das wird dann auch backstage schwert man sich darauf ein insbesondere wenn's dann immer näher zu dem Konzert kommt.

00:30:30: und weil wir das Thema Fehler hatten.

00:30:32: da passieren wunderte und tausende Fehler im Konzern.

00:30:35: Aber dieses Vertrauensverhältnis, auch wenn der Bandleader oder Star der Ermittelpunkt ist gefühlt den Anführszeichen Ober- und Unterverhältnissen.

00:30:46: Das gibt es da nicht!

00:30:47: Das hatten wir ja eben schon mal diskutiert und diese Fehler werden auch im Nachgang adressiert.

00:30:53: aber sie werden nicht als Plamierung adressieren Sondern sie werden teilweise sogar als Chance genutzt, um dann zu sagen hey das war eigentlich gar nicht so geplant.

00:31:02: Aber es hörte sich gut an.

00:31:04: wollen wir das morgen auch so spielen oder können wir überlegen ob er daraus was machen?

00:31:08: also dass wird mit integriert weil dieser vertrauensraum da ist Weil man weiß um die fähigkeit die mit einem auf der bühne stehen und dieses wertschätzen der anderen Fähigkeiten und fertigkeiten Das ist glaube ich auch einer der Hauptthemen die ich teilweise im management bemängle.

00:31:25: Seid doch froh, dass du eine Buchhalterin hast und erklär ihr nicht, dass Du jetzt der Chef bist.

00:31:30: Und das sie ja nur Buchhaltering ist?

00:31:33: Nee!

00:31:33: Da kann man die Metapher noch mal ein bisschen weiterspinnen.

00:31:36: Du würdest im Orchester nie jemanden die Flöte spielen lassen, der eigentlich Parkaschenist ist.

00:31:42: Und du würdest auch einen Parkaschanisten nicht sagen, jetzt spiele einfach mal an dreißig Prozent deiner Zeit die Flötel.

00:31:48: sondern du lässt die Leute Flöte spielen, die Flöten spielen können.

00:31:52: Zweitens.

00:31:53: Wenn du ein Sinfonieorchester dirigierst vor internationalem Publikum mit Medienaufmerksamkeit dann wirst du nur die besten Flötisten besetzen weil die Wahrscheinlichkeit dass dir das in den Nacken schlägt wenn die Leute nicht mit ausreichender Kompetenz und ausreichener Motivation dort im Orchester sitzen ist relativ hoch.

00:32:13: Und das heißt im Recruiting in den Unternehmen ist es extrem wichtig und auch in der Personalentwicklung dafür Sorge zu tragen, dass die Leute die Flöte spielen sollen dann auch flöte Spielen können.

00:32:25: Und dass sie dann auch den Raum haben, Flöten zu spielen und im Rahmen ihrer Stärkenfelder unterwegs sind.

00:32:32: Ich kann sogar ergänzen Jens auf dem Punkt was du beschreibst Die meisten Orchester suchen ja blind oder mit Vorspiel, wenn sie die Musikerinnen und Musikern sehen.

00:32:42: Den Flötisten die Flöte aus!

00:32:45: Und Sie überlegen sogar nicht nur ob er Flötes spielen kann sondern ob die Art wie Erflötes spielt zu dem Stil des Orchesters passt.

00:32:55: Also das ist ja noch differenzierter.

00:32:57: Nicht einfach nur Check der kann Flöten spielen Sondern spielt der so dass er sich einfügt in das was wir wollen.

00:33:05: East Coast Orchester, USA spielt komplett anders als ein europäisches Orchester.

00:33:10: Und allein diese denke ist für mich ein faszinierendes Bild und es mir sofort gekommen Jens, als du sagst das geht nicht nur um die Flöte sondern auch noch um die Art wie er spielt, um den Zwischenton den er findet, den Anschlag den er hat und die sind trotzdem alle perfekt.

00:33:25: und trotzdem wählen sie denen aus der am besten passt.

00:33:28: also Sie machen einen Personality Check, passt ja in die Kultur des Unternehmens.

00:33:34: Da würde ich gerne mal reingehen, Thema Besetzung.

00:33:37: Da habe ich in deinem Buch was Interessantes gefunden.

00:33:39: Du reklamierst sehr lautstärk das Thema Vielfalt.

00:33:43: Vielfaltenutzen?

00:33:44: Frage an Jens!

00:33:45: Es gibt doch diesen Management-Bias, das Manager dazu neigen Klohne von sich selbst in ihr Team zu holen.

00:33:52: Ist es immer noch der Fall?

00:33:53: Also jetzt tue vielleicht meinen potenziellen Kunden da draußen Unrecht.

00:33:58: aber Michael auf deine Frage ja... weil nämlich mich selbst zu führen tendenziell einfacher zu sein scheint.

00:34:07: als jemandem zu führen, der total anders ist als ich.

00:34:09: Weil Diversität ist anstrengend!

00:34:12: Diversitet heißt nämlich auch andere Meinungen und Sichtweisen nicht nur zuzulasten sondern sogar einzufordern und zu nutzen um meine eigene Denke zu verändern unter Umständen auch Entscheidungen in eine andere Richtung zu lenken als ich sie selber vielleicht für richtig erachtet.

00:34:32: Das ist etwas was eine gewisse Stärke braucht auch eine gewisse Führungssouveränität und das ist die Frage, ob man so ehrlich ist zu sich dass man das auch aushält.

00:34:48: Aber ja grundsätzlich sehe ich diese Probleme aus dem Grund heute immer noch in vielen Management-Teams, dass sie Diversität lieber vermeiden um in diesen Schmerz nicht zu gehen.

00:35:00: Gilt es auch für die junge Nachwachsene-Managergeneration?

00:35:03: Die jungen Leute, die wachsen ja sehr viel Diverse auf.

00:35:07: Was den Input angeht als wir damals, die reisen in der ganzen Welt herum.

00:35:11: Die haben viele Leute um sich herum mit anderen kulturellen Hintergründen sind wahrscheinlich eroffener als wir vor zwanzig dreißig Jahren waren.

00:35:18: Verändert sich dieser Trend?

00:35:20: Ich habe nur meine Datenpunkte und ich würde sagen Ja genau was du sagst.

00:35:25: Viele Menschen, junge Menschen haben wir ja so erzogen, dass sie dem anderen auf Augenhöhe gegenübertreten sollen.

00:35:33: Wir haben natürlich die Chance gehabt in unserer Generation so viel zu reisen und so viel erleben wie noch nie.

00:35:39: das Auslandsjahr des Work and Travel wie es so schön hieß, das Zepatical Das ist ja erst etwas was in der letzten Generation sozusagen zur Regelmäßigkeit wurde Das heißt, die kulturelle Vielfalt auch hautnah zu erleben und für sich zu verankern dass das keine Bedrohung ist sondern eine Bereicherung.

00:35:58: Das haben die jungen Leute stärker mitgenommen als das bei unserer Generation der Fall war Und grundsätzlich glaube ich, dass das auch mitgetragen wird in die Arbeitswelt.

00:36:09: Dann kommt natürlich noch das ganze individuelle Setup eines jeden einzelnen mit dazu Aber in der Tendenz glaube ich fordern sie auch mehr Toleranz ein auch in der Lage toleranter zu agieren.

00:36:23: Hans Ferdinand, wie wird denn in Orchester besetzt?

00:36:27: Was für Leute casten solche Musiker wie Sarah Connor oder das Ding?

00:36:32: Worauf achten die bei der Besetzung ihrer Band?

00:36:34: Ja, sie achten natürlich darauf zum Beispiel, wie der Percussion ist.

00:36:38: Percussion spielt ob es zu dem Purpose-Sound der Bands passt, ob einem das wohlig und angenehm ist.

00:36:46: Es wird aber auch geguckt, ob er in das Team passt.

00:36:49: menschlich weil du tust ja teilweise fünfzig Konzerte und fährst durch die ganze Bundesrepublik oder Europa, oder die Welt miteinander.

00:36:58: Ob man mit dem auch Zeit verbringen will also bei Sarah Connor weiß es ganz genau.

00:37:02: nach dem Konzert gingen sie in den Tourbus und fahren gemeinsam nach Stuttgart.

00:37:06: da musst Du miteinander leben reden und das ist auch nochmal wichtig.

00:37:11: Also neben der Qualität wie Du Dein Instrument spielst den Sound, der zu Band passt ist auch noch mal wichtig.

00:37:18: Passt diese Dame oder der Herr überhaupt?

00:37:21: Wollen wir mit dem in den Bus steigen und nach Stuttgart

00:37:24: fahren?".

00:37:25: Wollen Band-Deder kreative Musiker oder wollen die Leute, die diszipliniert den Stil des Bandleaders exekutieren auf der Bühne?

00:37:34: Michael, das ist eine klasse Frage.

00:37:35: Da gibt es unzählige Anädoten.

00:37:37: Es gibt nämlich beides.

00:37:38: Ich habe mir von einem Musikkopf-Freund mal erzählen lassen, dass Peter Maffay auf seiner Tournee und der Schlagzeuger war Kurt Kress, den glaube ich fast jeder kennt weil er glaube ich sogar die Tatortmusik mit.

00:37:50: Er war Schlagzeuge auch bei Klaus Doldinger mit eingespielt hat.

00:37:54: Und dann soll... Ich sag bewusst soll, soll Peter Maffay Buch Kress beim Soundcheck angebuckt haben und gesagt haben Kurt weißt du wer auf dem Plakat steht?

00:38:05: Da steht Peter Maffe nicht Kress.

00:38:07: Also das gibt es alles.

00:38:09: Es gibt, dass der Bandleader, der Musiker den Mittelpunkt steht sagt hier ich bin der Chef und bitte deine Rolle ist aber das gibt's auch schon mal.

00:38:17: Aber das ist glaube ich eine Anekdote.

00:38:20: Ich weiß nicht ob sich stimmt die zeigt es kann auch in eine andere Richtung gehen.

00:38:24: Aber generell ist glaub ich auch dem Front Frauen und Männern wichtig, dass er ins Team passt, dass hat der Sound der ist, den er haben will auch kreativ sein darf und sich einmischen darf.

00:38:39: Das ist ganz wichtig, weil Sie wissen das System wird besser wenn es Hinweise von allen gibt.

00:38:46: Auch von der Backgroundsängerin.

00:38:47: Übrigens dieser Soundcheck aus Köln die ich beschrieben habe Sarah Connor war leicht erkältet und hat einer ihrer Backgroundsängerinnen gesagt du musst mich becken!

00:38:56: Du musst für mich da sein wenn ich das Hohe C nicht singen kann.

00:39:01: Also deinen Fehler ansprechen, das Problem ansprechen eine Rolle klar verteilen und sagen.

00:39:06: Und du bist mein Backing weil ganz ehrlich hat die Arena nicht gehört ob es von ihr war oder von einer anderen Frau ist hohe C und das finde ich toll.

00:39:15: ein schönes Bild.

00:39:16: Ja und ich meine Führung ist individuell und situativ und es gibt nie das Orchester, was nur kreativ spielt.

00:39:24: Und es gibt nicht das Orkestr, das nur Stoisch vom Blatt spielt.

00:39:28: Es gibt immer die Momente wo das eine oder das andere gefragt ist.

00:39:34: Wenn wir uns mal vorstellen Wir haben ein souveränes Team wo alle Leute Erwachsene sind und sein dürfen.

00:39:41: Dann ist es auch so, dass das Ego da gar keinen Platz hat weil keiner dem Ego einen Platz geben möchte.

00:39:49: Und dann gibt's wie selbstverständlich Situationen... Da geht der Müller vorne weg und da gibts andere Situationen, da geht er Meier vorne weg!

00:39:55: Wenn du dir zum Beispiel die KSK-Truppen nimmst, die wählen vor jedem Einsatz den Einsatz spezifischen Gruppenführer aus der Gruppe heraus Das ist mal der Müller und das mal der Meier.

00:40:09: Oder mal die Schulze, so!

00:40:11: Und es wie selbstverständlich gehen die Leute mal vorweg und stellen sich wieder hinten an weil es in der Situation individuell so sein muss.

00:40:22: Alles andere aus meiner Sicht ist Status, ist Ego, ist Unsicherheit und hat in Hochleistungsteams nichts verloren.

00:40:30: Ja ich kann ergänzen... In der Popband spielt nicht Band-Lieder, die Sängerin der Sänger der Mittelpunkt steht sondern die oder der MD.

00:40:40: Die Rolle ist klar verteilt.

00:40:41: das ist der Musical Director.

00:40:43: die kann mal wechseln man muss fair sein.

00:40:45: die ist wenn du so eine Tournee spielst zu neun und neunzig Prozent immer bei derselben Person.

00:40:49: aber es ist nicht der wichtigste gefühlt für die Leute in die Arena gehen und dann die Sängern hören sondern ist einer aus dem Musikerbereich der führt auf der Bühne.

00:41:00: Der führt übrigens auch die Sangerinnen und den Sänger.

00:41:03: Interessant, interessant zu sagen.

00:41:05: Die lenken dann dem Hintergrund die wirken kann weil der CEO vorne sein Ego zurücknimmt und sich steuern lässt auch wenn es seine Show ist.

00:41:14: in seinen Namen auf dem Plakat ist sehr gut.

00:41:16: Ja einen habe ich noch eine Aufgabe für dich ans Pferden an und zwar In deinem Buch benennst du zehn Zitaten musikalische Führungsprinzipien.

00:41:26: Picke für uns zum Schluss doch mal die zwei drei aus deiner Sicht wichtigsten heraus.

00:41:31: Ja, also ich glaube das allerwichtigste für mich ist das was wir mit dem Zuhören gesagt haben.

00:41:37: In meinem Buch schreibe ich immer aufs Publikum achten.

00:41:40: Also wirklich die Verbindung zu den Menschen und jetzt gehe ich in die Analogie führen zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu meinen Kunden halten indem ich Zuhöre beobachte reflektiere wer zu schätzen weiß was sie mir bringen.

00:41:55: Das Zuhörn ist glaube ich ganz wichtig und das andere ist das Improvisieren.

00:41:59: Nicht glauben, dass das was auf PowerPoint steht und in Excel abgeschrieben ist der Plan.

00:42:05: Dass er genau so eintritt sondern das Studiert diesen Raum.

00:42:08: Jens hat es ja super ausgeführt den Raum nimmst zeitlich inhaltlich, gedanklich zu sagen ich muss improvisieren können.

00:42:17: Ich muss Jens hat es aus dem militärischen Begriff Szenarien denken und muss auch in der Bestande sein ein Alternativ-Szenario wählen zu können und darauf vorbereiten zu sein.

00:42:28: Und das sind die beiden für mich Hauptdinge, die ich da wirklich immer wieder feststelle.

00:42:33: Dem kann ich mich nur anschließen!

00:42:35: Du auch Jens?

00:42:36: Ja, vielleicht noch eins.

00:42:39: Einen habe ich noch.

00:42:41: Ich glaube, was auch wichtig ist in der Führung, ist zu verstehen dass du die besten Flötestinnen und Bratschespieler im Orchester hast.

00:42:51: Und du nicht besser Flöte und Bratche spielen können musst als die Leute im Orkesta.

00:42:57: Das ist meine erste der elf goldenen Regeln der Glaubwürdigkeit.

00:43:01: Leg dein Gott komplex ab!

00:43:02: Du musst nicht alles besser können als deine Leute.

00:43:05: Deine Leute sind die Experten und sei froh, dass du sie hast!

00:43:08: Ja das ist schön, Jens, dass Du das sagst weil es mir auch wichtig ist dieses Anerkennen wertschätzen zu wissen, dass andere etwas viel viel besser können, als ich nämlich singen.

00:43:19: Klavierspielen, Flöte, Pratsche.

00:43:22: Und das wird in Orchestern & Bands getan und keiner sagt dem anderen du eigentlich kann ich dir jetzt erklären wie du jetzt hier Percussion oder Flötespiels diesen Wahnsinn macht.

00:43:33: in der Musik keiner im Management in jedem Meeting fast irgendeiner.

00:43:39: Das ist doch ein wunderschöner Schluss für unser Podcast.

00:43:41: Gott Komplex!

00:43:42: Das finde ich ein sehr interessantes Wort Jens.

00:43:43: Ich glaube da werden wir nochmal zurückkommen darauf in unserem Podcast Hier was ich erstaunlich finde der gerade solchen Egozentrikern wie Mick Jagger oder David Bowie unterstellt, genau das zu dominieren und so weiter.

00:43:58: Und sehr eigentlich was wir jetzt von Hans Ferdinand gelernt haben – genau das Gegenteil ist dass die gerade Meister darin sind zurückzudreten und die anderen ihre Magie wirken zu lassen.

00:44:07: Damit ist auch meine Frage vom Anfang beantwortet ob es sich lohnt online von Musikern zu nehmen um besser Führungskraft zu werden.

00:44:13: ich glaube die Antwort aus meiner Sicht.

00:44:14: Es ist ein klares Jahr und ich hoffe, dass alle die uns heute zugehört haben das auch so sehen.

00:44:19: Hans Ferdinand, ich bedanke mich für dieses wunderbare Gespräch mit einem sehr interessanten Gast!

00:44:24: Ich bedank mich bei euch beiden, es hat richtig Spaß gemacht.

00:44:27: vielen Dank!

00:44:28: Ich hoffe, daß euch unser Rhythmus heute auch gefallen hat.

00:44:31: wie immer findet ihr Kontaktdaten unserer heutigen Teilnehmer in den Show Notes.

00:44:34: dort postet sich auch den Namen von Hans Fertinands Buch eine wirklich interessante und für ein Managementbuch, wie ich finde auch unterhaltsame Lektüre.

00:44:41: Der eine oder andere von euch möge es sich zu Gemüte führen ist lohnt sich.

00:44:45: Und damit verabschieden wir uns von euch.

00:44:47: auch im Namen von Hans Ferdinand Jens sage ich bleib kreativ neugierig.

00:44:51: beim nächsten Mal sprechen wir hier dann über ein sehr viel härteres Thema die Gehaltsverhandlung und das Mitarbeitergespräch für viele Führungskräfte die vielleicht härtesten Termine des Jahres wie ihr euch optimal darauf vorbereitet.

00:45:02: Stichwort Soundcheck erfahrt ihr in knapp zwei Wochen bei uns.

00:45:05: bis dann Viel Spaß, viel Leichter.

00:45:07: bis dann und auf bald.

00:45:09: Euer Michael läuft zusammen mit Jens und tanzt Ferdinand Müller!

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