Brückenkopf – mit Dominik Schwarz (#58)
Shownotes
Moderator und Producer: Michael Hedtstück Hosts: Paul Taaffe und Jens Alsleben Gast: Dominik Schwarz (Verdane) Dominiks Lieblings-Fußballverein ist übrigens – Trommelwirbel – Rot-Weiß Oberhausen!
Kontakt: Michael Hedtstück, mh@aurora-stories.de Jens Alsleben, ja@starkimsturm.com Paul Taaffe, ptaaffe@finance-ps.com
Musik: Let it Rock right Now (Motion Array) https://motionarray.com/
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00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The People Equation.
00:00:22: Bei uns dreht sich heute alles um das Thema erfolgreiches Netzwerken.
00:00:26: Und das bohren wir mit einem wunderbaren Gast auf, der uns hoffentlich das eine oder andere Erfolgsgeheimnis verraten wird.
00:00:31: Schließlich ist er einer der gelsten und erfolgreichsten Netzwerke der deutschen Private Equity Szene.
00:00:36: Hier bei uns in unserem kleinen Studio begrüße ich Dominik Schwarz bei dem Skandinavischen Wachstumsinvestor Verdein verantwortlich für die Geschäfte in der Dachregion.
00:00:43: Hallo, lieber Dominik.
00:00:44: Herzlich willkommen in unserer Runde.
00:00:46: Servus, freu mich sehr lange zu sein.
00:00:47: Ebenfalls bei mir im Studio ist mein Co-host Paul Taft.
00:00:50: Servus Paul.
00:00:51: Hi,
00:00:51: Michel Dominik.
00:00:52: Danke, dass du
00:00:52: gekommen bist.
00:00:53: Grüßt euch.
00:00:54: Und aus Hamburg mit dabei ist mein zweiter Co-host Jens Alzleben.
00:00:56: Moin Jens.
00:00:57: Moin ihr Lieben.
00:00:59: Interessant finde ich, dass sowohl Jens als auch Paul ebenfalls Teil der großen Private Equity Community in Deutschland sind.
00:01:05: Paul beliefert die Private Equities with Managers, für deren Unternehmen Jens Coach diese beim Aufbau einer High Performance Unternehmenskultur, eine sehr interessante Runde, um über das Netzwerken zu plaudern.
00:01:14: Beginn möchte ich aber mit Dominik, mit unserem Stargast.
00:01:17: Dominik, du bist seit Zwei-Tausend-Zwölf im Private Equity-Geschäft.
00:01:20: Erzähl uns doch mal von deinem Werdegagen und speziell von deinen Karrierestationen im Private Equity.
00:01:25: Nur in Private Activity?
00:01:26: Wenn's wichtig ist, kannst du auch schon früher anfangen.
00:01:28: Aber ich hab dazu sogar was recherchiert und bring das später noch.
00:01:31: Ich hab tatsächlich mit Sechzehn angefangen, als ein Versicherungskaufmann.
00:01:35: Warum sich das so wichtig an, wenn man mal einmal gelernt hat, wie man verkauft.
00:01:38: Und so tatsächlich, der Versicherungskaufmann, der Sales-Typ, dann ist es schon ein bisschen im Blut.
00:01:45: Deswegen erwähne ich das immer.
00:01:46: Als ich achtzehn war, acht, neunzig reden wir jetzt gerade davon.
00:01:49: Dann hatte meine Mutter sich mit Kollegen aus dem Krankenhaus selbstständig gemacht und einen Pflegedienst aufgebaut.
00:01:53: Das war für mich dann ein bisschen prägend, weil ich nicht schnell genug vom Küchentisch weg war.
00:01:57: War dann derjenige, der den Computer gemacht hat für die Firma und zwei nachfolgende Firmen.
00:02:01: Ich habe deswegen relativ früh schon das Unternehmertum kennengelernt dürfen und dann habe ich nachgeholt, studiert und bin dann bei Barclays in London gelandet.
00:02:09: Damals im Leverage Finance, das war im Jahr twohntausend sieben.
00:02:12: Das ging dann relativ schnell über, dass man Eigentümer wurde.
00:02:15: Wir hatten im Vorfall ganz kurz über einen gewissen Herrn geredet, von dessen Firma man auch dann einen Essend übernommen hat, die DuoDoc Systems International damals.
00:02:23: Also war eine ganz spannende Zeit.
00:02:24: Da war der
00:02:25: weiße Kassier, wow!
00:02:26: Wir kommen ja nachher dazu.
00:02:28: Sehr spannend.
00:02:29: Auf jeden Fall viel gelernt, die ganze Zeit.
00:02:32: Dann ging es über Checkers ins Private Equity.
00:02:35: damals mit dem Carsten Hartmann das Münchner Office aufmachen dürfen, dann weiter mit den beiden Pussbrüdern Maximilian und Sebastian E.M.H.
00:02:43: mit vorn treiben dürfen und jetzt seit zweieinhalb Jahren oder zweitratviertel Jahren.
00:02:48: Weil wer denn?
00:02:48: Das, was ich gefunden habe, auf das spreche ich mal an.
00:02:51: Du hast während eines Studiums auch, wenn ich richtigen, informierten Mitgliedschaften im Bertelsmann Buchclub verkauft.
00:02:57: Das war sogar schon davor.
00:02:58: Schon davor.
00:02:59: Deswegen, dieses Verkaufsthema war immer so relativ präsent.
00:03:02: Das habe ich gemacht, als ich meinen Abi nachgeruht habe.
00:03:05: Und da habe ich vom Call Center gearbeitet.
00:03:12: Das ist eine super Frage.
00:03:14: Ich glaube tatsächlich sehr viel.
00:03:15: Ich glaube, dass insbesondere Mittelstand die Deals nicht ins Büro kommen.
00:03:20: Und deswegen muss man im Prinzip auf der Straße sein und Leute treffen.
00:03:23: Ich sage immer, I'm a traveling salesman.
00:03:26: Und das ist also meiner Meinung nach die Mentalität, die man in unserem Job haben muss.
00:03:30: Ich habe vorher meinen Rucksack gesehen, als ich reingekommen bin.
00:03:32: Das ist tatsächlich alles drin.
00:03:34: Damit kann ich auch zur Not irgendwie ein paar Tage durchhalten und das von Medikamenten über Ohrstöpste, über alles Mögliche ist da drin.
00:03:41: Falls
00:03:41: du jetzt auf der Pressgasse so ein Mittelsteller treffen würdest, weißt du.
00:03:44: Hey, falls ich ein Fan nehme, wenn ich wohin muss.
00:03:47: Also sozusagen immer vorbereitet, auch da aufs Reisen.
00:03:51: Jeder,
00:03:51: der innerdeutsch seinen Senator zusammengeflogen hat, der weiß, was vertrieb tatsächlich bedeutet im Private Equity, will ich mal so sagen.
00:04:02: Das ist vollkommen richtig.
00:04:03: Aber für uns ist es ja wichtiger, die Hundertprozent-Bahn-Karte.
00:04:07: Also als Sustainability-Invester ist natürlich auch unser CO-Footprint wichtig.
00:04:12: Deswegen innerdeutsch den Senator zusammenzufliegen, ist ein heeres Ziel, aber ich meine es.
00:04:16: Ich schätze mal, deine erste Vollentwicklung war gleich die Schwerste, denn Checkers war ja damals gerade dabei, einen Brückenkopf hier in Deutschland zu etablieren oder auszubauen.
00:04:24: Er folgte ja vor aus Frankreich, er hat nach Deutschland gekommen, bis hier noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt gewesen.
00:04:29: Dein Kollege damals, Karsten Hartmann, die kannte man damals schon, die war wahrscheinlich noch nicht so groß in der Branche.
00:04:34: Wie wichtig ist es denn, wenn man als Finanzenvestor in neuen Markt eintritt, dort sehr schnell ein Netzwerk aufzubauen?
00:04:40: Weil letztlich, wenn man viel Geld allokiert und dies macht, kommt eigentlich der Kontakt ja... Von alleine könnte man denken.
00:04:47: Ja, aber ich glaube, das ist nicht angesprochen, das Thema Brückenkopf, aber vielleicht ein Schritt zurück.
00:04:52: Wenn man sich Checkers angeguckt hat, super erfolgreicher Fonds.
00:04:54: Für jeden im Hintergrund, Checkers kommt ja aus dem Charterhaus Konzern raus.
00:04:58: und als dann, in den Jahren die ganzen private equity Gesellschaften aus denen... Banken abgekoppelt haben, war das auch da der Fall.
00:05:06: Und wir haben dann zweitausend Deutsche und der Casten hat zweitausend Elf dann das Büro aufgemacht.
00:05:11: Ich habe zwartausend Zwölf dazu.
00:05:13: Casten und sein Netzwerk war natürlich für uns das wichtigste Land am Anfang.
00:05:16: Ganz klar.
00:05:16: Also da gab es nichts.
00:05:17: Weil Checkers war sowohl in der Private Equity Szene als auch in Deutschland einfach nicht bekannt.
00:05:23: Kann auch gleich noch ein paar Anekdoten da erzählen, aus dem, was für Auswirkungen das dann hatte, dass man für einen französischen Finanzinvestor in Deutschland gearbeitet hat.
00:05:30: Erzähl jetzt, jetzt darfst du uns nicht heiß machen.
00:05:34: Das war, als wir Metabo genommen haben, das war so die zweite Transaktion, an der ich mitarbeiten durfte, und die vierte für Checkers in Deutschland.
00:05:41: Da war es so, dass dann die Stuttgarter Zeitung als Headline hatte, die Franzosen übernehmen Metabo.
00:05:47: Dass es ein Finanzinvestor war, war in dem Moment egal, sondern eher, dass die Franzosen jetzt sozusagen da angetrieben sind.
00:05:53: Also von daher hatte man da schon immer irgendwo ein Sentiment, insbesondere im, sagen wir eher traditionelleren deutschen Mittelstand.
00:05:59: Aber ich glaube, das am Ende ist ja unser Geschäft viel über Menschen.
00:06:02: Und Menschen müssen mit Menschen können und deswegen glaube ich weiterhin, dass der Mensch meist das Entscheidende ist, Name hilft einem in den Fuß in die Tür zu bekommen, aber am Ende sind die Menschen diejenigen, die die Anderen davon überzeugen.
00:06:15: Und deswegen meine Frage nochmal aufzunehmen.
00:06:18: Checkers, als wir da nach Deutschland kamen, was hat dazu geführt, dass es glaube ich von meiner Seite aus betrachtend ganz erfolgreich gelaufen ist, ob so auch die Externe Welt sieht, sei mal dahingestellt, aber wir haben über dieses Reverse Coverage Modell uns überlegt gehabt, relativ am Anfang.
00:06:33: Hieß, es hat keiner darauf gewartet, dass Checkers nach Deutschland kommt, gab genug Fonds.
00:06:38: Und deswegen war es so, wie kann ich denn erreichen, dass wir relevanten Dealflow sehen?
00:06:43: Und das war am Anfang einfach nicht der Fall.
00:06:45: Und deswegen war es wichtig, dass man den Banken sozusagen gegenüber vorstellt, dass man vorbei fährt.
00:06:51: Dass man seinen Köpferchen wieder packt und auf die Straße geht und dann Leute trifft.
00:06:54: Für mich vielleicht da der Schritt zurück.
00:06:56: Ah, der Versicherungskaufmann früher.
00:06:58: Da war Klickenputzen angesagt.
00:07:00: Aber dann auch bei Barclays hatte ich das große Glück.
00:07:03: Damals meine Kollegin Tina Kleingarn ist zweimal in Mutterschutz gegangen, während ich da war und wurde dann jeweils sozusagen der Interim Head of Financial Sponsor Coverage in Dach und der Nordic Region.
00:07:16: Es waren mal witzige Geschichten, weil dann saßen da die alten Herren der Private Equity Szene, saßen wir dann gegenüber, haben dann immer darauf gewartet, dass jetzt irgendjemand mehr Senior in den Raum kommt oder ich sozusagen so die Vorhut bin, aber da jetzt gleich noch irgendwelche MBs dazu kommen.
00:07:30: Das war nie der Fall und dann hat man relativ früh gelernt, was ist eigentlich bei Coverage wichtig.
00:07:34: Und das war immer möglichst pünktlich kommen, das waren weiterhin eins meiner größten Probleme, aber darüber hinaus, dass man einfach Follow-ups wirklich macht.
00:07:43: Das hört sich so lächerlich an wie es ist, aber viele Leute versprechen immer einiges in Meetings und haben es dann tatsächlich nicht umgesetzt.
00:07:48: Und dass man vorher abstimmt, weswegen kommt man denn, was sind die Themen, die man bespricht und die dann auch liefert.
00:07:55: Also diese Verlässlichkeit, das ist eigentlich das A und O der ganzen Szene und der ganze Industrie.
00:08:00: Und deswegen, glaube ich, ist das so ein ganz wichtiger Baustein.
00:08:03: Mit dem Hintergrundwissen, dann bei Checkers angefangen, war natürlich das ganze Thema, wie kann ich jetzt dieses Reverse Coverage aufbauen?
00:08:10: Also wie kann ich Checkers gegenüber den verschiedenen Leuten und den relevanten Leuten unserer Branche und damals halt die insbesondere Seltsite-Branche.
00:08:19: Wie kann ich Checkers da gegenüber bekannt machen?
00:08:22: Und das haben wir in den verschiedensten Runden gemacht.
00:08:25: Carsten hat mir sehr viel Freiraum gegeben, dass ich insbesondere an vielen Netzwerke-Events teilgenommen habe.
00:08:30: So hat das dann halt pöpö.
00:08:31: über die Zeit, hat man da sein eigenes Netzwerk aufbauen dürfen und dann natürlich auch darüber Transaktionen generieren können.
00:08:37: Jetzt gibt es hier ein paar Abkürzungen auf diesem Weg, zum Beispiel Medienarbeit.
00:08:42: Großes Interview in einem relevanten Medium.
00:08:44: Wir sind der Neue, wir sind da, wir machen das und das und wollen uns wollen die Deals machen.
00:08:49: Habt ja eine unglaubliche Kavuc, die ihr über Klingenputzen Monate braucht, um die nur annähernd zu erreichen.
00:08:55: Was hältst du von Medienarbeit als Abkürzung oder dem Sprechen auf großen Events oder ähnlichen Dingen?
00:09:00: Zwei geteilt, also... ... was aus zwölf, war das noch nicht so ein Format, ... ... was eine Reichweite erzielt hat, ... ... die für uns so richtig relevant war.
00:09:10: Also deswegen war das damals tatsächlich ... ... ein Faktor, der vielleicht unterbewusst ... ... stiefmütterlich behandelt wurde, ... ... aber es war schon noch ziemlich stark ... ... der persönliche Kontakt.
00:09:19: Formate wie jetzt heute ein Podcast.
00:09:21: Gab's zu dem bei meinem Zeitpunkt noch nicht.
00:09:23: Medienarbeit war auch immer so ein bisschen, wir reden gerade über die Zeit von so brisant plus minus, report mines.
00:09:30: Da war Private Equity halt immer noch in der einen Ecke, die sich dann als Heuschrecke und als sonstiges positionierte.
00:09:35: Deswegen war, glaube ich, eher immer der Gedankengang damals.
00:09:39: Öffentlichkeit war so ein bisschen, sagen wir mal, nicht gescheut, aber man hat es jetzt auch nicht bewusst gesucht, würde ich sagen.
00:09:45: Und das hat sich jetzt schon.
00:09:46: über die letzten, was sind's jetzt, vierzehn Jahre, hat sich das schon ziemlich gewandelt.
00:09:50: Die Branche ist deutlich offener geworden dafür.
00:09:53: Es gibt mit LinkedIn Portale, die dann durch das Stück bespielt werden.
00:09:57: Es gibt Podcasts, es gibt verschiedene Menschen, die sich jetzt um die Industrie auch kümmern an sich.
00:10:02: Und ich glaube, da gibt es heute viel mehr Möglichkeiten, als man damals hatte.
00:10:05: Jens, wie war das bei dir?
00:10:06: Du hast dir für einen, glaube ich, britischen vorgearbeitet,
00:10:09: HHG.
00:10:09: Wir kommen aus Miami.
00:10:11: Miami.
00:10:12: Tschuldigung, Miami.
00:10:13: Welcome to Miami.
00:10:14: Wie habt ihr es versucht, euch im deutschen Mittelstand Namen zu machen und den relevanten Deal floor abzugreifen?
00:10:21: Da sein.
00:10:22: Also ich komme mal wieder aus der Vertrauensecke, damit die Leute anfangen, dir zu vertrauen, müssen eine Chance haben, dich einzuschätzen und dieses Einschätzen.
00:10:32: Also was bist du für ein Typ?
00:10:33: Was hast du für einen Charakter?
00:10:34: Bist du ein Teger?
00:10:35: Hast du die richtigen Motive?
00:10:37: Kannst du das, was du können sollst und bist auch ihnen letztendlich auch eine Hilfe beim Erreichen ihrer Ziele?
00:10:42: Das stellt sich ja nicht ein, wenn man da einmal vorbeischaut.
00:10:46: HIG hatte mich damals auch eingestellt als Chef-Sourcer sozusagen und ich war eine Full-Time Senior-Resource für die Acquisition.
00:10:55: Ich habe es mal ausgerechnet.
00:10:56: Ich hatte zwölftausend körperliche Meetings.
00:10:59: in der Zeit, wo ich bei HIG war.
00:11:01: stellte sich nach einer Zeit tatsächlich eben das ein, was man Vertrauen nennt, nämlich die Leute wussten, wofür HIG steht, die haben das verbunden mit natürlich auch ein paar Gesichtern von uns und dann kamen die Deals auch zu uns.
00:11:16: Das ist der erste Punkt, der zweite Punkt ist, es ist absolut essentiell, dass du, ich nenne das die Opinion-Lieder, das sind die Menschen innerhalb deiner Industrie, an denen letztendlich alle Dealflow vorbeigeht.
00:11:30: weil der M&A-Berater wie auch immer.
00:11:32: And you gotta be friendly with these guys, weil letztendlich über die läuft die gesamte Industrie.
00:11:38: Und das heißt, du musst da auch immer wieder da sein.
00:11:41: Das heißt, dass Präsenz sein, dass da sein, dass kontinuierlich being part of the family game, das ist das aus meiner Sicht Allentscheidende.
00:11:50: Aber ich glaube, wenn ich da einhaken darf, ich glaube auch ein ganz entscheidender Faktor ist, ja, das Thema hat man für die So-Pinion-Lieder, die du gerade ansprichst, Jens, hat man da... Ist man da relevant?
00:12:00: Das Thema ist ein ganz wichtiges.
00:12:02: Warum?
00:12:03: Weil natürlich müssen wir nicht um den heißen Breitungen rumreden.
00:12:06: Die überlegen sich, können sie irgendwie mit dir Geld verdienen?
00:12:08: Irgendwann?
00:12:08: Ja, nein.
00:12:09: Hast du ein Portfolio?
00:12:10: Ja, nein.
00:12:12: Und deswegen, glaube ich, ist dieses Thema, was du ganz am Anfang dieser Brückenkopf, den du genannt hast, ne?
00:12:16: Weil Checkers hatten wir keinen Brückenkopf.
00:12:17: Wir kamen nach Deutschland, ein Büro wurde aufgebaut, aus dem Nichts.
00:12:20: Und dann war im Prinzip dann beort.
00:12:22: Deswegen fängt man dann sozusagen mit dieser Lernkurve erstmal sozusagen geht meines Minus, weil man muss die Kontakte aufbauen und so weiter und sofort und dann kommt man danach erst in der Region, die dann sozusagen einen positiven Beitrag zu den Industrie leisten kann.
00:12:35: Und ich glaube, da ist dieses Thema Portfolio ein ganz wichtiges.
00:12:38: Auch mehr wenig ist gerade, weil natürlich jetzt bei Verdehn ist es wiederum ganz anders.
00:12:43: Verdehn hat im Jahr zwei Tausend Sechzehn seinen ersten Deal in Deutschland gemacht ohne Büro.
00:12:48: Das war ein Portfolio-Deal damals von Neuhaus Ventures.
00:12:52: Danach kamen zwei weitere Portfolio-Deals dazu.
00:12:54: Und dann, als man im Jahr zwei Tausend neunzehnten Büro aufgemacht hat, hatte man zu dem Zeitpunkt schon, nicht, dass man neun Firmen, ich muss mal genau nachgucken, aber im Portfolio gehabt, sodass man von vornherein Relevanz hatte.
00:13:05: Und deswegen diese Key-Opinion-Lieder, die dann da sind oder nennen wir sie Stakeholder oder wie man sie nennen möchte, die wichtigen Personen in diesen verschiedenen Netzwerken.
00:13:14: natürlich schon von vornherein Interesse an der Kontakterstellung haben.
00:13:17: Reputation ist ja auch noch ein wichtiges Thema.
00:13:19: Paul, da würde ich dich gerne mal ein Spiel bringen.
00:13:21: Du erzählst ja oft, dass die CFOs oder Executives, die du Private Equity-Mandate reinvermittelt, dass die oft sehr kritisch sind, sehr genau wissen wollen, mit wem arbeite ich da sehr intensiv die nächsten Jahre zusammen.
00:13:33: Was hat der French Record gehört?
00:13:34: Wie wichtig ist denn CFOs?
00:13:37: Die Reputation, die Gesichter eines Fores, wenn die die Entscheidung treffen, lasst sie mich auf dieses Wagner ein.
00:13:43: Achten die auch darauf?
00:13:44: Oder schauen die nur auf das Unternehmen, für das die letzten Endes arbeiten werden?
00:13:47: Ich würde schon sagen beides.
00:13:49: Beides.
00:13:49: Aber am Ende des Tages ist es ein spannender Geschäftsmodell, wo der CFO meint, auch seinen guten Exit machen zu können irgendwann, dass es ihnen schon das Allerwichtigste.
00:13:58: Wollen die manchmal die Private Equity-Repräsentanten sehen?
00:14:01: Ja, ja, ja.
00:14:06: Was sind also deine Best Practices und Respectices?
00:14:08: Was hast du für Geschichten erlebt in deiner Karriere?
00:14:11: An Auftreten von Private Equity?
00:14:13: Was dafür gesorgt hat, ein gutes und ein schlechtes Ansehen in CFO-Kreisen zu bekommen?
00:14:17: Ich würde sagen, die Probe der Pudding ist in der Briefing.
00:14:20: Also du musst am Anfang ein richtig gutes Briefing machen mit allen Stakeholders, damit man weiß und das dauert auch manchmal, weil du musst ja ein Bild bekommen, was du suchst.
00:14:31: Wir müssen die Leute einschätzen können.
00:14:32: Das ist eine Sache, die wir jenseits auch erwähnt.
00:14:35: Integrität ist super, weil sie sind das vertrauenswürdige Menschen, die dir gegenüber sitzen.
00:14:39: Stephen Colt ist ein gutes Beispiel, ein super integriert Typ und CVC-Vertrauens so fort aufgebaut, haben in Kengeland im Interviewprozess.
00:14:48: Integrität und vor allen Dingen, die guten CEOs wollen kein Micro-Managers.
00:14:52: Die wollen Space haben, die wollen Dinge umsetzen und die wollen nicht die Union, die zweimal am Tag anrufen und sagen, your forecast is wrong.
00:14:59: Das ist ein Beispiel.
00:15:00: Da hört man alle solche Beispiele.
00:15:02: Es gibt PIs und PIs und die Umgang von PIs ist es wichtig, dass man erfahren hat, wie Dominic länger in PIs und so weiter nicht den New Guys auf der Block wollen, gleich helfen werden zum Teil.
00:15:15: Ich habe Glück gehabt, ich habe immer gute Ansprechpartner bei den PIs gehabt, aber auch auf Partner-Level natürlich, Ralph hier von Advent und Steven Torstengrade von DBRG, auch ein Top-Typ.
00:15:25: Aber es kann politisch werden, wenn die Union dann ... Hey, ich weiß was, ja, und berichte dann Dominic, der DAG-Chef, ohne vorher mit dem betroffenen CFO zu reden.
00:15:38: Das muss man offen tun in einem Boardmedien oder was auch immer, das muss man offen sein.
00:15:41: Sonst ist das Vertrauen gleich weg.
00:15:43: Also das kriege ich hier schon mit.
00:15:44: Vertrauen ist super wichtig.
00:15:46: Jens, wenn du mit Projekt Equity arbeitest, es sind ja auch keine kleinen Projekte, sondern oft auch echte langfristige Partnerschaften, die du eingehst, um systematisch in den Portfolis zu arbeiten mit den Management-Teams.
00:15:57: Aber was für einen Grad bist du denn bereit, Vertrauen zu schaffen, einen Komfort zu entwickeln, dass du sagst, das ist die Person, das ist der Vor, mit dem ich bereit bin und die nächsten paar Jahre zusammen auf dem Projekt zu arbeiten?
00:16:09: Wie viel kennenlernen, wie viel gemeinsame Zeit?
00:16:12: Erwartest du da?
00:16:14: So lange bis beide Seiten sagen, jetzt vertraue ich dir.
00:16:17: Also das ist natürlich sehr personenabhängig.
00:16:19: Ich bin nur lange Jahre in dieser Industrie unterwegs gewesen und glaube, einigermaßen zu wissen, was vertrauensbildende Maßnahmen sind und was nicht in diesem Segment und bin natürlich entsprechend offen.
00:16:33: Ich komme ja überall hin, zumindest mit einer Thematik.
00:16:37: Die Leute machen tick in the box, nach dem Motto, he's part of the family.
00:16:41: Wenn du, wie ich dann, den fünfzehn Jahre Partner warst von PE, dann machen die zumindest, was das Thema Kompetenz rund um die Industrie angeht, machen die in Arken.
00:16:49: Und das Thema Integrität und das Thema Motive ist extrem wichtig, deswegen zu betonen.
00:16:55: Das heißt, ich stelle sicher, dass die Leute wirklich verstehen, warum ich das mache, was ich mache und was sie dann auch von mir in der Zusammenarbeit erwarten können.
00:17:04: Das sind die dritte offene Komponente, nämlich was für Ergebnisse liefere ich.
00:17:08: Umgekehrt versuche ich natürlich auch, die Leute kennenzulernen und frage dann auch entsprechend, was das für Menschen sind, weil am Ende des Tages, wir managen Beziehungen und keine Prozesse, muss ich auch das Gefühl haben, dass ich mit denen klarkomme und wenn das nicht der Fall ist, ist es für beide Seiten besser man lässt es.
00:17:27: Woher hast du gemerkt, Dominik, dass du jetzt das Vertrauen gefunden hast, der wesentlichen Leute am Markt, nachdem du neu in diesemäugelige Geschäft aufgetaucht bist?
00:17:35: Das ist eine gute Frage.
00:17:36: Würde ich jetzt sagen, so bewusst, glaube ich, gab es keinen singulären Zeitpunkt, den man festgestellt hat.
00:17:41: Ich glaube, vielleicht nochmal ganz kurz, bei dir ein Haken, der eher so auf der Management-Seite hat, man immer so, weil natürlich war ich auch irgendwann der junge, sozusagen, getriebene Mensch, der gesagt hat, ich weiß was, ich weiß was, aber man konnte irgendwo schon so das Vertrauen durch harte Arbeit erlangt.
00:17:57: Also ich erinnere mich immer sehr gerne an eine Szene, das war bei Metabo tatsächlich, wo wir nach einer Hauptversammlung mit den beiden Geschäftsführern oder Vorständen damals, dem Horst und dem Erik standen zu dritt und wir ein bisschen über die Board-Meetings saniert haben und man sich dann mal getraut hat, ganz offen und ehrlich und direkt mit den Herren zu sprechen.
00:18:16: Ich glaube, das haben die Leute dann geschätzt, dass jemand dann gesagt hat, das sind so drei, vier Punkte, da müssen wir uns mal ganz ehrlich darüber unterhalten.
00:18:23: Und danach hat sich ein sehr gutes Verhältnis aufgebaut.
00:18:25: Und ich glaube, das mit allen Sachen so.
00:18:26: Weil die Offenheit, die Direktheit ist dann schon immer ein großer Vorteil.
00:18:30: Wie gesagt, Vertrauenbilden ist natürlich das Wichtige.
00:18:32: Und das heißt, man steht zu dem, was man sagt.
00:18:35: Ich glaube auch, es hilft, wenn man natürlich eine gewisse Sympathienfindende hat.
00:18:39: Ich glaube, ich habe die ersten Jahre, habe ich jedes Gespräch, was ich mit irgendjemand hatte im Netzwerk immer damit angefangen, zu fragen, was denn die Farben von dem jeweiligen Fußballclub sind, des Herzens und so weiter.
00:18:49: Man lernt halt Leute sehr schnell, sehr gut kennen.
00:18:51: ist heute eine andere Zeit, wird man wahrscheinlich ein bisschen anders machen, weil man sich damit sagen möchte, am Ende wollen Menschen ja auch gerne mit anderen Menschen zusammenarbeiten.
00:18:59: Und ich glaube, diese Menschlichkeit ist eigentlich die entscheidende Komponente, die man nicht unterschätzen darf.
00:19:04: Und wie auch jetzt hier, wir sitzen mal zusammen, wir wollen alle ein bisschen was erzählen, wir wollen alle was lernen und das bei jedem so.
00:19:11: Ich glaube da, wenn man, wenn man jedem den Raum gibt, den man dann nehmen kann, dann gewidmet man relativ schnell Leute für sich oder für das Unternehmen und damit glaube ich entstehen dann diese Netzwerke von.
00:19:22: Ich muss auch sagen, Michael, an der Stelle jetzt mein Kontakt mit den Unioregren, PE Guys and Girls.
00:19:27: Die sind in der Regel super smart, akademisch hervorragend ausgebildet und wenn du offen über eine kontroverse Thema redest, ja, zum Beispiel dein Vorkass ist falsch oder so, so naiv ausgesagt, ja, aber da baust du Vertrauen auch auf.
00:19:42: Und die sind auch super smart.
00:19:43: Also ich habe auch viel gelernt.
00:19:45: Da bin ich absolut bei Dominik.
00:19:46: Vertrauen aufzubauen ist das A und O. Man merkt bei Dominik, der startende Empathie aus, weiß zwar noch nicht, welcher Fußballverein er hat, das muss man auch vertiefen gleich oder am Ende.
00:19:55: Aber Vertrauen ist super
00:19:56: wichtig.
00:19:57: Liefert denn der Trackwackert, wenn er dann nach ein paar Jahren dann auch kommt, dann überhaupt noch einen nennenswerten Grenzen nutzen, wenn du da Jahre vorher schon diese Vertrauensbasis auf der emotionalen Ebene gelegt hast im Markt?
00:20:07: Ultimativ ja.
00:20:08: Aber ich glaube, ist es Weiterhin so, wir müssen auch ganz ehrlich sein, ein Track record hat auch immer viel mit Glück zu tun.
00:20:14: Man kann in die richtigen Sachen zu richtigen Zeit investiert haben und dann ändern sich die Zeiten und trotzdem ist es dann nicht gut gelaufen.
00:20:22: Genau, umgekehrt kann es auch passieren.
00:20:23: Man ist einfach zur falschen Zeit am richtigen Ort und dann läuft es völlig super.
00:20:27: Also daher würde ich immer den Track record ist, um ein bisschen dann auch dadurch bedingt, was man jetzt macht.
00:20:33: Mein Lieblingsbeispiel war immer, Nordic Capital hat mal ein Unternehmen investiert in der Halbleiter-Branche.
00:20:39: Dafür wurden die gefeiert.
00:20:41: Damals, das war, ich glaube, das war, das war, das war, das war Jahr später, war das dann für jeden klar, dass das ein dummes Investment war.
00:20:47: Deswegen bin ich immer super vorsichtig, was das Thema Track Record angeht.
00:20:50: Für mich ist viel wichtiger, dass die Leute viel Erfahrung gesammelt haben.
00:20:54: Und ich glaube, die Erfahrungen sind auch die, die die Leute zusammenbringen.
00:20:56: Weil, wenn man mal mit Leuten zusammengearbeitet hat und Transaktionen mit denen gemacht hat, kann man dieses Vertrauen aufbauen.
00:21:02: Ob sie dann am Ende gut oder schlecht laufen, das ist wieder eine andere Sache.
00:21:04: Natürlich wollen wir alle, dass die Investments gut laufen und nicht falsch stehen.
00:21:08: Aber am Ende vom Tag, glaube ich, ist der Faktor Erfolg, ist dann auch dadurch bedingt, wie man zusammengearbeitet hat, in dem Netzwerkerfolg zu sehen.
00:21:17: Natürlich verstehe mich nicht falsch.
00:21:19: Wir sind alle dafür.
00:21:20: Die Private Equity Industrie ist sehr simpel.
00:21:22: Am Ende gibt es eine einzige Zahl, die definiert, ob das gut war oder nicht.
00:21:25: Und das ist der Cash on Cash oder Moic oder was man so nennen möchte.
00:21:28: Nichtsdestotrotz gibt es da eine ganz lange Geschichte dahinter.
00:21:31: Am Ende ist es aber eine Zahl.
00:21:32: Die Zeit spielt dann eher in die Richtung.
00:21:35: Die Leute, die vielleicht nicht so viel Erfolg hatten oder hier oder da nicht das richtige Glück hatten oder nicht das richtige Händchen, sind dann irgendwann auch nicht mehr in die Industrie.
00:21:43: Deswegen wird es dann irgendwann über die Jahre sind dann halt nur noch, sagen wir mal, die verblieben, die dann auch tatsächlich den Erfolg nachgewiesen haben.
00:21:52: Am Anfang hast du ein Riesennetzwerk und dann über die Jahre wird es immer kleiner, Leute verlassen die Branche, Leute müssen die Branche verlassen und so weiter und so fort.
00:21:59: Also so diese Auslese passiert dann tatsächlich automatisch.
00:22:03: und wenn du denn jetzt, jetzt sind siebzehn Jahre, die man dabei ist oder ein bisschen länger, dann ist es halt so, dass die Anzahl derer die sozusagen die ganze Zeit dabei geblieben sind, ist dann auch meistens die Schnittmenge, die dann auch viel Erfolg damit haben.
00:22:16: Jetzt sprühen wir mal sechs Jahre vor, im Jahr zwei Tausend Achtzehn bist du von Checkers zu EMH gegangen.
00:22:21: Ein sehr interessanter Move.
00:22:24: Das war damals ein Klassisches Problem mit Equity Start-up.
00:22:26: unbeschriebenes Blatt.
00:22:28: Also im Prinzip das, was du dir vorher bei Checkers aufgebaut hast, nicht der Netzwerk, aber der Track Worker, der war dann wieder Passé.
00:22:33: Die Zeit war eine ganz andere, weil liquidiver heißt zu der Zeit, weil nicht mehr so familiär und kleinteilig wie es im Jahr zwölf noch war.
00:22:40: Und dann hast du wieder komplett von vorne angefangen.
00:22:42: Was war denn deine Aufgabe bei EMH und warum hast du dich da nochmal zurück in das kalte Wasser begeben?
00:22:49: Das ist Newcomer-Fans.
00:22:51: Das würde ich jetzt gar nicht so sagen.
00:22:52: Also ich glaube zum allerersten muss man Max und Sebastian immer den großen Hut ziehen, die bei den Jungs im Kinderzimmer haben die erstes so neben groß gemacht, haben dann später kurz vor dem Studio, nur innenstudium, haben sie dann das zweite Unternehmen aufgebaut.
00:23:06: Also von daher, das war ein ganz anderes Setup als jetzt ein Checkers, die aus einer Bank raus kamen, sich dann sozusagen den Mut hatten, sich ein eigenes Unternehmen aufzubauen und so weiter und so fort.
00:23:16: Max und Sebastian sind sozusagen Vollblutunternehmer und das fand ich spannend.
00:23:20: Weil das Ziel von von EMH ist ja, tolle Unternehmen und tolle Unternehmen dabei zu begleiten, die nächste Wachstumsphase des Unternehmens anzugehen.
00:23:29: Und ich glaube zum Beispiel fest daran, hätte uns in zweitausend zum Beispiel, hätte da jemand das Pflegeunternehmen, was wir da aufgebaut haben, hätten wir da einen professionellen Investor an der Seite gehabt.
00:23:39: Wer weiß, wo das heute wäre.
00:23:41: Vielleicht wäre es auch genauso da, wo es heute ist.
00:23:43: Also es ist weiterhin da, hat fünfhundert Mitarbeitende, ist ein tolles Unternehmen.
00:23:46: Aber ist es so trotz, geht es ja darum, vielleicht wäre es ganz anders gewesen.
00:23:50: Wegen, ich glaube daran, dass in Partnerschaften zwischen Unternehmern und Private Equity kann wahnsinnig viel passieren und kann wahnsinnig viel Wachstum entstehen und kann so eine sozusagen eine Verstärkung entstehen.
00:24:03: Und das war das, was mich damals wahnsinnig motiviert hat und was ich auch bei EMH gefunden habe, weil einfach ein tolles Unternehmen, tollen Unternehmer, die die Mission hatten, den deutschen Mittelstand voran zu kommen.
00:24:14: Und dein Job war es, diese Geschichte zu erzählen in dem Netzwerk, das du dir vorhin schon aufgebaut hattest.
00:24:19: Sozusagen.
00:24:19: Schwere oder leichte Aufgabe?
00:24:21: Ich fand es war ein einfacher Pitch, weil die Sache ja wirklich die ist.
00:24:24: Du kamst und hast gesagt, du hast ein tolles Unternehmen.
00:24:27: Wir würden gerne dein Partner sein, das weiter zu entwickeln.
00:24:30: Und das aus einem Minderhalt raus.
00:24:32: Also nicht so das Typische.
00:24:33: Man kommt und sagt, wir wollen ein Unternehmen kaufen.
00:24:36: Sondern die tollen Unternehmern davon zu begeistern, dass die sagen, hey, da kann ich mir gut vorstellen und mit den Jungs ist mehr drin.
00:24:43: Das war der Pitch.
00:24:43: Und das ist bei Verdenken ja nicht großartig anders.
00:24:45: Ich meine, es ist jetzt so, dass wir vielleicht ein bisschen diversifiziertes Produktangebot haben.
00:24:51: Aber am Ende geht es darum, können wir Leute dafür begeistern, dass man in einer Partnerschaft mehr erreichen kann.
00:24:56: Und das war eine Sache, die hat mich schon immer umgetrieben.
00:24:58: Und ich glaube, das bin ja Handballer.
00:25:00: Ich habe mit fünf angefangen, Handball zu spielen.
00:25:03: Und ich habe in schlechten Teams Meisterschaften gewonnen.
00:25:05: Ich habe in guten Teams Meisterschaften verloren.
00:25:08: Und es geht halt immer darum, komme ich am Ende durch eine gute Teamarbeit irgendwo weiter.
00:25:12: Und da ist ganz viel darauf, dass man sein Ego zurückstellen kann.
00:25:15: Es ist ganz wichtig, dass man irgendwo zusammenarbeiten entwickelt.
00:25:19: Das war eine Sache, die, fand ich, was im Haar vom Gedanken her so braucht.
00:25:24: Ich glaube, entscheidend sind die Connections zwischen PI und potentielle Target.
00:25:30: Und Minderheit ist ja noch mehr vertrauen, wenn du bereit bist, nur eine Minderheit zu investieren.
00:25:34: Aber das ist vom Unternehmer zu Unternehmer.
00:25:37: Ja, du musst auf der PI-Seite diese unternehmerische DNA mitbringen.
00:25:42: Und dann kommst du mit denen.
00:25:43: Ich liebe es, mit Unternehmer zu tun zu haben.
00:25:45: Das sind einfach Menschen, die was kreieren wollen, die was gestalten wollen.
00:25:48: Das wollen sie auch vom PI-Partner haben.
00:25:50: Und würde ich Dominic hier zuerst mal kennenlernen.
00:25:53: Ich glaube, Pitchy ist nicht so sein Problem.
00:25:57: Das ist diese Unternehmer sein.
00:25:59: Jens, das wirst du bestimmt auch bestätigen, dass es so wichtig ist.
00:26:03: Paul, du wirst dich im einen oder anderen wiederfinden, was Dominic jetzt gerade dazu zu verdänen und speziell EMH gesagt hat, weil du persönlich hast eigentlich deine Private Equity Zeit mit sehr großen Private Equity Häusern verbracht, wie Advanced, CVC, TPG.
00:26:17: Jetzt als Unternehmer und Headhunter legst du aber ein relativ großes Augenmerk auf Emerging PI, wie du es nennst, also aufstrebende Force, die neuen im Markt reingehen.
00:26:26: unter ihre ersten Schneisen hinterlassen, eigentlich so wie es eben vor knapp zehn Jahren gewesen ist.
00:26:30: Was fasziniert dich an den New Kits und der Block-Impfile mit Equity-Geschäft?
00:26:34: Ja, weil du von den Big Caps und Large Mid Caps hörst du sehr viel über Exit, Rückstau und so weiter und so fort.
00:26:43: Ich habe gerne mit den Nischenspieler zu tun, die eine Art und noch dem anderen machen und suchen Entrepreneurs in deren Teams.
00:26:50: Das ist das, was ich lieb.
00:26:51: Und da ist auch natürlich mehr los.
00:26:52: Wir haben uns auch strategisch angepasst.
00:26:54: Also es muss ja nichts, wenn du Energie investierst, wo nichts los ist, sondern du musst dahin, wo bei Verdänen zum Beispiel oder bei anderen Häuser, da läuft es.
00:27:02: Und da wird nicht gejammelt über den Markt und bla, bla, bla, bla.
00:27:05: Das macht
00:27:05: Spaß.
00:27:07: Jens, Paul fragt euch beide.
00:27:08: Merkt ihr Unterschiede in der Zusammenarbeit zwischen großen Organisationen, alten etablierten Häusern, Private Equity und so jungen Start-ups, die vielleicht mit drei, vier Leuten hier starten?
00:27:20: noch richtig brennen?
00:27:21: Ja, absolut.
00:27:22: Die sind flexibler, die sind an der Business, selbst Entrepreneurs.
00:27:27: Das ist meine Welt.
00:27:28: Ich komme aus einer Unternehmerfamilie.
00:27:30: Meine Schwestern sind alle Unternehmer oder Unternehmerin.
00:27:32: Da ist die DNA so wichtig.
00:27:35: Und wenn du was hast im Business, dann wirst du ja viel erfolgreicher.
00:27:40: Und die anderen sind teilweise nicht alle natürlich.
00:27:42: Es hängt immer vom Typus ab, aber so ein bisschen steif und ein bisschen eingefahren, wo es die Prozesse angeht.
00:27:47: Und wollen dann immer auch Headhunteres mit großen Namen haben und so weiter.
00:27:51: Das ist bei den Niche-Playern nicht so der Fall.
00:27:54: Die wollen einfach mal mit Unternehmer zu tun haben, die performen.
00:27:57: Es ist das klassische Brownfield versus Greenfield.
00:28:01: Ich meine, wenn du in einen neuen Front gehst, die sind nicht struktur fixiert.
00:28:06: Die sind offen für neue Ansätze.
00:28:08: Die sind selber gerade dabei beschäftigt, ihre eigenen Strukturen zu bauen.
00:28:12: Bei den etablierten ist es natürlich etabliert.
00:28:15: Da gibt es eben für jeden Fall der Fälle auch schon irgendwie einen Lösungsansatz.
00:28:19: Und da gibt es eingefahrene Partnerstrukturen.
00:28:23: Da gibt es etablierte Zusammenarbeiten.
00:28:25: Das ist total okay.
00:28:27: natürlich da reinkommen willst, immer wieder bei der Vertrauensfrage.
00:28:30: Warum soll jetzt jemand mit dem Paul oder mit mir arbeiten, wenn er auf der gleichen Ebene extrem vertrauensvolle Zusammenarbeiten seit vielen, vielen Jahren hat?
00:28:40: Der Mehrwert, den du da liefern musst, der muss so augenscheinlich klar sein.
00:28:45: Ansonsten musst du dir diesen Zwang nicht geben, was auf ein neues Pferd zu setzen.
00:28:50: Das ist bei anderen natürlich anders, bei neuen.
00:28:52: Perfekt zusammengefasst.
00:28:54: Man muss auf die Energierendite achten.
00:28:56: Ja, don't investe energy where the chances of success are limited, move.
00:29:21: Nein, aber ich glaube, die Frage ist ja wirklich, wie viel Neues passiert und wie viel es einfach nur, wie heißt es immer, alter Wein in neuen Schläuchen oder so.
00:29:29: Also die Frage ist ja die, wenn ich mir jetzt angucke, wie viele neue Fonds nach Deutschland gekommen sind.
00:29:35: Ist da jetzt jemand sozusagen neu in das Netzwerk gekommen oder ist es nur ein neuer Name, der von der Person begleitet wird, die vorher woanders war?
00:29:46: Und häufig ist es ja letztes.
00:29:48: Also das jetzt... Jemand kommt, der jetzt sagt, also jetzt kommt zum Beispiel dann Toma Bravo und da kommt dann ja nicht der Orlando Bravo nach Europa und ist ja plötzlich, sondern es wird ja jemand dann dann gefunden, der die Repräsentanz übernimmt, der meistens dann oder die Person in dem Fall ja sie, die halt in in London dann von Flexion rübergewechselt ist zu Toma Bravo.
00:30:11: Ist ja natürlich nichts wirklich Neu-Neues entstanden.
00:30:14: Wie war's dann bei Verdehn, als du im Jahr zwei Tausend drei zwanzig zu denen gekommen bist?
00:30:18: War das dann aus Sicht des Marktes der neue Arbeitgeber von Dominik Schwarz oder war das Verdehn, die jetzt den Schwarz vorrücken?
00:30:24: Hast du mehr deren Ansehen geprägt oder die mehr Deins?
00:30:28: Ich glaube, es wäre vermessen, wenn ich mir da irgendwas ans Rewehr hätte.
00:30:32: Ich glaube, logischerweise habe ich die vertreten.
00:30:34: Also, WDN war schon in Deutschland.
00:30:37: Von daher, die hatten in Berlin angefangen, im Jahr zwei Tausend neunzehnten, dann im Jahr zwanzig, zweiundzwanzig, hatte die Christina damals das Büro in München sozusagen aufgemacht.
00:30:46: Und dann kam ich Anfang dreiundzwanzig dazu.
00:30:48: Also, von daher, das war jetzt nicht so, dass ich jetzt WDN vertrete, sondern darf mich glücklich schätzen, dass ich WDN vertreten darf.
00:30:55: Da
00:30:55: traf dann aber praktisch ein großes Netzwerk von dir und auch... Respekt, die eine Marge schon erarbeitet hat, ist auf einem guten Trackworkout bei Verdane.
00:31:02: Ich weiß nicht, ob alle Verdane kennen, aber ich habe ein bisschen recherchiert.
00:31:05: Was ich mitkriege, ist, dass Verdehn in den letzten Jahren so ein bisschen als einer der Stars der Branche gilt.
00:31:09: Paul Nect auch ist ein Voraus-Norwegen, seit über zwanzig Jahren im Geschäft.
00:31:12: Und Verdehn investiert in Wachstumsunternehmen mit dem Fokus auf Digitalisierung und Decarbonisierung.
00:31:17: Und was ich gefunden habe an Zahl, die ich gerne hier aber weitergebe, über alle Investitionen weg, hat Verdehn das eingesetzte Kapital nach Abzug aller Kosten und Gebühren für seinen Investor mit dem Faktor, drei Komma acht vermehrt, was ein sehr, sehr hoher Wert ist im Private Equity-Geschäft.
00:31:32: Selbst für jemanden wie du mit deinem Netzwerk öffnen.
00:31:34: Hat eine solche Performance-Türen, die vorher noch verschlossen geblieben sind?
00:31:38: Wir haben vorhin über den Pitch geredet.
00:31:40: Ich glaube, was ich jetzt sozusagen an anderen Pitch habe, ist halt die Situation, dass man auf der einen Seite, wie vielleicht der eine oder andere größere Fond, einen sehr stark Sektor geprägt oder wie wir ihn nennt Sematik geprägt, einen Ansatz hat.
00:31:54: aber auf der anderen Seite noch diesen lokalen Ansatz fährt.
00:31:58: Also man hat nicht eine Sematic, die wie bei großen Forstern in London sitzt und die gucken sich dann alle europäischen Assets im Bereich zum Beispiel Office of the CFO-Software.
00:32:08: Sondern wir sind sozusagen die typische Matrix-Funktion, wo dann sowohl die Lokalität, also das Wien-Kennig genauso wichtig ist wie die Sematic-Was-Kennig.
00:32:20: Also es sind so die zwei wichtigen Komponenten, die im Prinzip da aufeinander treffen.
00:32:23: Und wir glauben, dass es für gewisse Esseklassen gibt es einfach ist es, wen ich kenne, wichtiger.
00:32:30: Bei anderen Esseklassen ist es, was ich kenne, wichtiger.
00:32:33: Also je größer man zum Beispiel in einem Investmentvolumen wird, desto wichtiger wird es sein, dass man das, was sozusagen im Vordergrund stellt, weil es wichtig wird, die Aktionen werden kompetitiver.
00:32:44: Es werden vor allen Dingen Aktionen sein, in denen man spielt.
00:32:46: Die werden kompetitiver.
00:32:48: Es kommen globale Spieler dazu und so weiter und sofort.
00:32:51: Und dann ist es ganz wichtig, dass man sich in dem Sektor sehr gut auskennt, genau weiß, was man da macht.
00:32:57: Während, wenn wir über jüngere Unternehmen und stärkere, wachstumsorientierte Unternehmen sprechen, kann es wichtiger sein, dass man den Wehr spielen kann.
00:33:05: Wen kenne ich, wie komme ich in die Situation rein und so weiter und so fort.
00:33:09: Dieser Netzwerkeffekt ist dann immer ganz wichtig.
00:33:12: Jetzt gerade bei einer Situation, das sind wir seit drei Jahren, bemühe ich mich um die Firma.
00:33:18: Wahrscheinlich mittlerweile schon länger.
00:33:19: Da baut man dann Relationships um die verschiedenen Stakeholder drumherum auf, lernt die kennen, dann irgendwann kommt man an die Gründe ran und so weiter und so fort.
00:33:28: Und das sind so die Sachen, die machen halt wahnsinnig viel Spaß, ne?
00:33:31: Weil du musst dir immer so gucken, wie du dich in deiner Umgebung, in deinem Umfeld bewegen kannst, damit du sowas vorantreibst.
00:33:39: Also deswegen ganz wichtig, glaube ich, diese Differenzierung, wen kenne ich oder was weiß ich.
00:33:45: Ich glaube, das ist eine ganz entscheidende Differenzierung im Markt.
00:33:47: Du
00:33:47: musst jetzt wahrscheinlich nicht mehr vielen relevanten Leuten Markt erklären, wer Verdehn ist.
00:33:51: Du musst dann nicht mehr vielen Leuten dich selbst vorstellen, weil man dich auch kennt.
00:33:55: Heißt, dein Networking verschiebt sich jetzt in den letzten Jahren eher in Richtung Unternehmer-Cover-Witch, Mark-Cover-Witch.
00:34:01: Neue Leute, eine neue Art von Leuten, die du vielleicht vorher nicht so intensiv hattest?
00:34:05: Ich glaube schon, also mit allem Respekt, glaube ich, ist es schon so, dass Verdehn repositioniert werden musste in der deutschen Wahrnehmung.
00:34:15: Warum?
00:34:15: Weil man in der Vergangenheit hat man über Dane häufig mit dem Thema Venture Capital Verbindung gebracht.
00:34:20: Man hatte viele, viele eher junge Unternehmen unterstützt.
00:34:23: Und deswegen, dass nicht mehr das Bild war, was man eigentlich zum Ausruhr bringen wollte.
00:34:27: Deswegen war es auch wichtig, dass man sozusagen in München die Präsenz dann aufgebaut hat.
00:34:32: Davor war man immer in Berlin.
00:34:33: Und Berlin hat ja so einen gewissen, sagen wir mal, so einen Look and feel.
00:34:37: Deswegen glauben wir weiterhin, dass wir verschiedene Talent Puls in Deutschland haben.
00:34:41: Das ist ganz ein ganz wichtiger Augenblick auch gewesen war, dass wir in München dann unsere zweite Depond aus aufgebaut haben.
00:34:47: Und ich glaube, da war es schon wichtig, diese Repositionierung anzufangen.
00:34:50: Man ist eigentlich eher ein Tech Growth Investor.
00:34:54: Man macht Growth Buyouts für Single Assets.
00:34:57: Und dann ein Thema, was wir in Deutschland erst dann mehr als später gemacht haben, waren die Portfolio Deals, mit denen man vor relativ viele Transaktionen gemacht hatte, dann aber so ein bisschen verschiedenste Situationen begleitet hat und sehr viele Direct Investments gemacht hat und wir jetzt im Prinzip seit zwanzig, zwanzig wieder mehr auf Portfolio-Deals machen.
00:35:18: Wir haben zum Beispiel mit der Samba-Familie, mit der Quant-Familie haben wir Portfolio-Deals zusammen gemacht, sodass das wieder die Ursprungs-DNA von Verdane, das die wieder zum Vorschein kam.
00:35:29: Und das ist für mich auch was komplett Neues.
00:35:31: Also ich habe davor noch nie ein Portfolio-Deal gemacht.
00:35:33: Und deswegen fand ich super spannend, weil es intellektuell nochmal eine ganz andere Herausforderung ist, was das Thema Strukturierung und so weiter angeht.
00:35:40: Und die Kreativität, die man dann in die Structuring und im Sourcing angehen kann, ist halt nochmal auf einem ganz anderen Level.
00:35:46: Deswegen fand ich das super spannend.
00:35:48: Und da wiederum hat natürlich der Name Verdein mit der Geschichte in der Vergangenheit.
00:35:54: hilft ungemein.
00:35:56: Und ich glaube, da kam dann so die verschiedenen Sachen zusammen, dass man halt sein Netzwerk einbringen konnte.
00:36:00: Man hat den Namen, die Reputation, die Erfahrung in diesem Multi-Asset und Portfolio-Deals und konnte das dann jetzt sozusagen zu nutzen.
00:36:08: Ich würde gerne mal eine Frage stellen und ich glaube, bei der Antwort, die du geben wirst, wird der eine oder andere, der uns zuhört, die Ohren spitzen.
00:36:14: Heute bist du in einer ganz anderen Position als vor zwölf, dreizehn Jahre zu angefangen hast.
00:36:19: Damals warst du der New Kid on the Block, deine Arbeitgeber waren die New Kids und du musst es klingen putzen.
00:36:24: Du bist oft vor Verschluss und Türen gestanden, weil niemand auf Dominik Schwarz oder Checkers oder EMH gewartet hat.
00:36:30: Jetzt sitzt du ziemlich weit oben auf der Leiter als Deutschlandchef eines der erfolgreichsten Forst.
00:36:34: Das gibt in Europa wahrscheinlich jemand, mit dem extrem viele Leute Geschäft machen möchten, mehr als du bedienen kannst.
00:36:41: Deckst du dich manchmal noch wieder den jungen Dominik in dir, wenn jetzt neue Leute bei dir anklopfen, dass du vielleicht ein anderes Rohr für dich hast, weil du selbst diesen Gang gegangen bist?
00:36:51: Ich
00:36:51: glaube, der jungen Dominik ist nie erwachsen geworden.
00:36:56: Also alles, was du sagst, er hat mich, dass du das so sagst, aber das sehe ich nicht.
00:37:00: Also ich bin weiterhin derjenige, der.
00:37:03: Also ich bin weiter beim Klickenputzen.
00:37:04: Also es ist jetzt nicht irgendwie, dass ich jetzt plötzlich in München rumsitze und warte darauf, dass dann jemand nach München kommt, um sich mit mir zu treffen.
00:37:11: Wenn so neue bei dir anklopfen, die jetzt noch nicht viel dweckwerkert haben?
00:37:15: Ich glaube, generell ist es immer so, man lernt immer dazu.
00:37:19: Und deswegen glaube ich, es ist eine wichtige Sache, unser Runder der Piane.
00:37:23: sagt immer ABL, OSB Learning.
00:37:26: Und das ist eine ganz wichtige Sache.
00:37:28: Ich glaube, wenn man irgendwann sich zurücklehnt und dann dieses Complacency-Thema hat oder wie man es auch mal nennen möchte, das ist der Anfang vom Ende.
00:37:36: Also wenn man zu dieser Sattheit erfährt, ich glaube, das ist nicht gut.
00:37:39: Und deswegen macht es mir viel mehr Spaß, aus uns zu sein, Leute kennenzulernen, mit Leuten zu sprechen, ganz wie heute hier.
00:37:45: Grüß für Weihnachten, zusammenzusitzen und mal zu sprechen.
00:37:48: Das ist eine super Sache.
00:37:49: Aber Honour Glühwein mich an, das kommt nicht wieder vor.
00:37:52: Ich muss fragen, Dominic ist Skandinavische Wurzeln, nicht Norwegische Wurzeln.
00:37:56: Wichtig.
00:37:57: Ist da eine Prägung noch da aus Skandinavien?
00:37:59: Und die sind ja nicht zufälligerweise sehr erfolgreich in Private Equity, insbesondere die großen schwedische Freunde.
00:38:06: Wir haben gestern Telefonat mit Finnen gehabt.
00:38:08: Sehr, sehr spannende Leute.
00:38:09: Ich mag Finnen sehr, sehr offene Leute, unkompliziert.
00:38:12: Wie merkst du das auch in München oder in Deutschland, diese Gründer DNA?
00:38:17: Ja, für mich war als allererstes super spannend.
00:38:19: Man hat ja immer davor, ich durfte jetzt mit verschiedensten Kulturen zusammenarbeiten.
00:38:23: Erst kamen die Angelsachsen, dann kamen die Franzosen, dann deutsche Gründer, jetzt sind es die Nordics.
00:38:28: Und schonmal super spannend, dass ja alle vier nordischen Länder und Bevölkerungsstämme doch deutlich unterschiedlich sind.
00:38:35: Und die Noa ist inzwischen zwischen den verschiedenen Nordics schon gewaltig eigentlich.
00:38:39: Und deswegen super spannend.
00:38:41: Und wir haben eine relativ ausgewogene Partnergruppe zwischen Norwegern und Schweden.
00:38:46: Und da gibt es allein schon da relativ viele Unterschiede.
00:38:49: Und eigentlich ergänzen sich die beiden Gruppen sehr gut, weil man hat so ein bisschen eher nach vorne gelehnete Norweger vielleicht, wenn ich so einen Schubladen denke, überhaupt anstoßen darf.
00:38:59: Und auf der anderen Seite hat man die Schweden, die vielleicht eher etwas zurückhaltender sind, zwar mal mehr darüber nachdenken, an den Konsens suchen und dann zusammenkommen.
00:39:07: Und deswegen, glaube ich, ist es für mich halt super spannend in so einem sehr Multikulturellen Unternehmen zu sein, wo ich davor bin.
00:39:15: In aller Fährnis war ich eher ein kleineren Organisation.
00:39:18: Ja, also Checkers hatte.
00:39:20: Vierzig Mitarbeitende im Haar hatte auch vielleicht so vierzig, wir sind jetzt dabei.
00:39:24: Hundertundachtzig.
00:39:25: Und das ist jetzt für Private Equity schon relativ, sagen wir mal, ein mittelgroßer Private Equity-Fonds.
00:39:31: Und deswegen super spannend die verschiedenen Leute.
00:39:34: kennenzulernen.
00:39:35: Wir wachsen auch unglaublich stark weiterhin.
00:39:38: Als ich angefangen habe, hatten wir so gerade die hunderte Marke überschritten.
00:39:41: Jetzt ist es eher so die Frage, wann wir irgendwann mehr als zwei Hundert werden.
00:39:44: Das heißt, da kommen immer relativ viele Leute dazu, alle wieder mit anderen Hintergründen.
00:39:49: Und das finde ich ja das Spannende daran.
00:39:51: Dadurch, dass ich kann so viel lernen, haben jetzt eine neue Kollegin zum Beispiel, die dann von Effektion kommt, die dann super viele Erfahrungen von damit bringt.
00:39:58: Dann kommt jemand von Blackstone dazu.
00:40:00: Der bringt seinen Erfahrung mit, jemand von Grow Capital.
00:40:02: Und das sind so alles immer verschiedene Sachen.
00:40:04: Deswegen, um das zurückzukommen, darauf dienen will, ständig zu lernen und damit auch agil zu bleiben und sich selber auch in Frage zu stellen, zu hinterfragen und zu verändern.
00:40:15: Ich glaube, das ist eine ganz wichtige Sache, die sollte sich nie ändern, weil das natürlich auch schon wichtig für den Investmentansatz ist.
00:40:22: Wenn ich glaube, dass mein Denken von vor fünf Jahren noch das Richtige ist, im Generator, was Branchen angeht, dann kann es sein, dass ich dann daneben liege und ich muss ständig dabei neue Aspekte aufnehmen, neue Sachen lernen, weil sonst verliere ich irgendwo den Bezug zur Zeit.
00:40:40: Interessante Weise, die Leute, die ich kennengelernt habe, und ich habe viele von TPG, von Letterman aus Kalifornien und Steve Coles, Torsten Grader, sind alle bescheiden Leute, die noch einen Appetit haben, was zu lernen.
00:40:52: Das lieb ich.
00:40:53: Man muss ja auch aufpassen, nicht satt zu werden.
00:40:55: Performance, drei Komma acht Mal.
00:40:57: Wenn man da nicht viel neues Blut reinholt, läuft mir ja gefallen, diese Falle zu treten.
00:41:02: Was vor fünf Jahren richtig war, ist heute wichtig.
00:41:04: Und wenn der Markt das nicht versteht, dann sind die anderen die Geisterfahrer und nicht ich.
00:41:08: Ja,
00:41:08: genau.
00:41:08: Das ist für uns so.
00:41:10: der Per Franzin, fand ich gut, dass er es jetzt erst gesagt hat und nicht wir sagen mussten.
00:41:13: Der redet ja immer von jetzt den Zombiefonds.
00:41:16: Das sind, glaube ich, genau solche Fonds, die halt den Teil vergessen haben.
00:41:20: sich konstant zu verjüngen, konstant selber in Frage zu stellen und sozusagen auch zu innovieren in sich selber und aus sich selber raus.
00:41:28: Das finde ich schon beeindruckend.
00:41:29: Auch viele von den Amerikanern sind ja gerade ziemlich stark dabei, nochmal ihre Prozesse zu überdenken.
00:41:33: Wie nutze ich ihr Ei?
00:41:34: Was mache ich damit?
00:41:36: Wie baue ich im Prinzip das Geschäft zum Del Private Equity um?
00:41:41: Was mache ich anders?
00:41:42: Das ist schon, ich finde, das ist weiterhin eine super spannende Industrie, in der man, also ich stehe jeden Morgen auf und laufe mit, vielleicht nicht jeden Morgen, aber an vielen Morgen, dann im Jahr laufe ich mit sehr großen, großer Freuden so.
00:41:55: Das nimmt man dir definitiv ab, das kann ich sagen.
00:41:57: Am Dominik bei TPE ist es eine kleine Tradition, dass zum Ende unseres Gesprächs alle Podcast-Teilnehmer von mir die gleiche Frage bekommen und diese auch aus ihren unterschiedlichen Perspektiven beantworten müssen.
00:42:07: Und da will ich natürlich kurze Antworten hören heute von dir, von Jens und von Paul.
00:42:11: Bist du ready und vorbereitet?
00:42:13: Immer.
00:42:13: Immer.
00:42:14: Born ready.
00:42:16: Als Gast hast du das Privileg, dass du als Letzte antworten musst.
00:42:19: Den Anfang kann heute vielleicht mal Jens machen, wenn ich darf und dann kommt Paul.
00:42:23: Jens, du kannst hier schon mal warm laufen.
00:42:25: Werde ich meine Frage vorlesen.
00:42:27: Mich würde deine Antwort interessieren auf die Frage, was für Leute, die in und mit Private Equity arbeiten, muss man in seinem Netzwerk haben, um in diesem Geschäft erfolgreich zu sein?
00:42:38: Leute, die in der Transaktionsindustrie eine Rolle spielen, die tatsächlich im Dealflow integriert sind und genau wissen, worauf es ankommt.
00:42:50: Danke Jens.
00:42:51: Paul, wer sind die Kreuzbuben in deinem Netzwerk?
00:42:53: Momentan die sehr smarten, unternehmerischen Nischenspieler, die eine Auge haben für Sonder-Geschäftsmodelle mit super Opportunities, die ich vielleicht nicht dreikermacht, multiple hinbekommen, aber gute Sachen machen und mutig unterwegs sind nach Add-ons und Backstum und auch im Recruitment-Prozess genau wissen, was für Leute sie auch in der Portfolio-Kampagne brauchen.
00:43:16: Da muss ein DNA stimmen und nicht davon gleich so ein Profil, der so rigide ist.
00:43:21: Das macht ja am Ende wenig Sinn.
00:43:24: Man muss die Sache aufgeschlossen angehen und das machen die Mischplayer, das machen sie super gut.
00:43:30: Und du Dominik?
00:43:32: Leute mit Bodenhaftung, die nicht verlieren, dass man ein Mensch sein muss und die Menschlichkeit zu schätzen müssen.
00:43:39: Das waren interessante Antworten und ein sehr schönes Schlusswort, lieber Dominik.
00:43:42: Wie ich überhaupt unser ganzes Gespräch sehr aufschlussreichen irgendwie in dem Pfand.
00:43:46: Lieber Dominik, wir danken dir für deinen Besuch und deine Einblicke in das Leben eines leidenschaftlichen Netzwerkers oder sogar Glinkenputs, das wie du es selber genannt hast.
00:43:54: Vielen Dank, hat sehr viel Spaß gemacht.
00:43:56: Und auch natürlich mein herzliches Dankeschön an Jens und Paul, weil wieder ein Fest wird euch.
00:43:59: Ich werde eben nach dem Call grillen, was ein Fußballverein ist.
00:44:02: Ich habe eine Vermutung.
00:44:04: Ich habe eine Vermutung.
00:44:05: Ich poste die Antworten in die Show Notes.
00:44:06: Ja.
00:44:07: Und Last but not least, bedanken wir jetzt natürlich auch bei euch da draußen für euer Interesse und dafür, dass ihr euch für dich die Zeit genommen habt, bei der People Education einzuhören.
00:44:13: Das wissen wir sehr zu schätzen.
00:44:15: Auch wir machen jetzt eine kleine Weihnachtspause, genauso wie ihr.
00:44:18: Und wir alle wünschen euch eine erholsame und schöne Zeit mit euren Familien und Freunden.
00:44:22: Wir hören uns einen hoffentlichen neuen Jahr wieder mit interessanten neuen Folgen TPE.
00:44:26: Eure TPE-Kruhe heute, das war Jens Paul, Michael und das Tages Dominik Schwarz von Verdehn.
00:44:31: Wir alle wünschen euch alles Gute und sagen bis bald, bleibt gesund und aufrecht.
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